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Steinschaden

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Steinschaden

Das Weingut Steinschaden im Herzen des Mittelburgenlands zählt zu jenen Adressen, die tief im lokalen Geschehen verwurzelt sind und den Charakter ihrer Region auf intensive Weise übermitteln. Wer die schmale Landstraße in Richtung Lutzmannsburg entlangfährt, dem bleibt nicht verborgen, dass hier Weinbau und Landschaft nahezu verschmelzen. Die Rotweine von Steinschaden, allen voran der Blaufränkisch 'Alte Ried', repräsentieren eine unverwechselbare Mittelburgenländer Stilistik: Ein dunkler, fast tintiger Wein, in der Nase Schlehen, Graphit und Unterholz, am Gaumen eine kühle, mineralische Struktur, getragen von vibrierenden Tanninen. Ein großer Blaufränkisch, der sich trotz Kraft immer elegant gibt – ein Wein, der Erinnerungen weckt an sonnengetränkte Nachmittage in den Weingärten, wenn das Licht niedrig steht und zwischen den Zeilen leise Geschichten von vergangenen Jahrgängen erzählt werden. Auch die Weißen, etwa der expressive Grüne Veltliner, faszinieren durch Würze und Präzision. Was die Weine von Steinschaden besonders macht, ist ihr individuelles Profil: Sie sind unverkennbar, authentisch, was vor allem dem beherzten, handwerklichen Zutun der Familie zu verdanken ist. Wer sich für Weine interessiert, die mehr erzählen als ihr Etikett, findet hier wahre Entdeckungen.

Steinschaden

Terroir von Steinschaden

Das Weingut Steinschaden schöpft aus dem vielschichtigen Terroir des Mittelburgenlands, einer Zone, die oftmals zu Unrecht nur auf den Blaufränkisch reduziert wird. In den Parzellen um Lutzmannsburg stoßen die Reben tief in Lehmböden mit eisenhaltigen Einschlüssen – Tonmineralien, die den Weinen ein eigentümlich kühles Rückgrat und herkunftstypische Note verleihen. Besonders auffällig ist das feine Spiel der mineralischen Frische in den Rotweinen, die trotz intensiver Hitze im Sommer nie schwerfällig, sondern strukturbetont und kühl wirken. Die Kessellage sorgt für einen natürlichen Windkanal: Tagsüber warm, nachts kühlt frische Luft aus den angrenzenden Wäldern – das verlängert die Vegetationsperiode und begünstigt eine feine Aromenausbildung. Wer an den Septemberabenden durch die Weingärten geht, bemerkt das Funkeln des hochmineralischen Lehms, der nach dem Regen einen unverkennbaren Duft verströmt – ein olfaktorisches Versprechen, das sich später im Glas wiederfindet.

Steinschaden

Geschichte hinter Steinschaden

Steinschaden blickt auf eine Geschichte zurück, die mit Geschichten und Anekdoten gespickt ist – etwa jene vom legendären Jahr 1985, als nach einem schwierigen Frühling die Weinlese durch plötzlich einsetzenden Frühfrost geradezu zur Nervenprobe wurde. Doch gerade in schwierigen Jahren zeigte sich immer wieder die Fähigkeit der Familie, aus den Launen der Natur das Beste herauszuholen. Im alten Keller des Stammhauses, wo das uralte Eichenfass aus Zeiten des Großvaters noch heute als Glücksbringer dient, werden alte Fotos und handschriftliche Tagebücher bewahrt: Dokumente, die bezeugen, wie eng Tradition und Fortschritt hier verknüpft bleiben. Über die Jahre entwickelte sich aus dem einst winzigen, mit Pferd bewirtschafteten Betrieb eine feste Größe in der Region – ohne je den Blick für Handwerk und Boden unter den Füßen zu verlieren.

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Vinifizierung bei Steinschaden

In der Kellerarbeit setzt Steinschaden auf eine selten gelungene Verbindung von Respekt vor der Natur und einer stetigen Suche nach Ausdruck und Finesse. Die Trauben, vielfach noch von Hand gelesen, werden teils entrappt, zum Teil als ganze Beeren verarbeitet, um Frische und Vielschichtigkeit zu bewahren. Bei Rotweinen wie dem Blaufränkisch erfolgt die Gärung spontan im Holzfuder, was Komplexität und eine seidige Tanninstruktur begünstigt. Der anschließende Ausbau findet teils in gebrauchten Barriques, teils in großen, alten Holzfässern statt, die dem Wein keinen dominanten Holzton aufprägen, sondern fein einbinden. Der Grüne Veltliner ruht auf der Vollhefe in Edelstahltanks, was ihm eine vibrierende Frische und Langlebigkeit verleiht. Bemerkenswert ist Steinschadens Präzision in der Vinifizierung, die sich aus der ständigen sensorischen Kontrolle, dem langsamen Ausbau und dem Vertrauen in

Weitere Informationen

Name Steinschaden
Inverkehrbringer Weingut Steinschaden A 3492 Engabrunn https://
Anbaufläche in Hektar 54 ha
Önologe Kevin Reumann
Gründugsjahr 1956

Steinschaden

Der Winzer Steinschaden aus dem Mittelburgenland in Österreich ist ein kleiner, aber feiner Familienbetrieb mit einer langen Tradition im Weinbau. Hier wird noch mit viel Hingabe und Handarbeit gearbeitet, was sich auch in der Qualität der Weine bemerkbar macht.

Besonders bekannt ist Steinschaden für seine Rotweine, die durch ihre intensive Frucht und ihre feine Würze begeistern. Vor allem der berühmte Blaufränkisch ist hier zu Hause und wird mit viel Fingerspitzengefühl und einer gezielten Auswahl der Trauben zu einem besonderen Erlebnis.

Aber auch die Weißweine des Winzers können sich sehen lassen. Hier stehen vor allem der elegant-fruchtige Chardonnay und der aromatische Grüne Veltliner im Fokus. Die Trauben werden behutsam verarbeitet und erhalten dadurch ihre unverwechselbare Note.

Wer einen besonderen Wein aus Österreich sucht, sollte unbedingt einen Blick auf die Weine des Winzers Steinschaden werfen. Hier verbinden sich Tradition und Qualität zu einem unvergleichlichen Geschmackserlebnis.