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Schreckbichl

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Schreckbichl

Das Weingut Schreckbichl, besser bekannt als Cantina Colterenzio, ist eine der spannendsten Stimmen im heutigen Südtirol. Kaum ein Ort fängt die Vielfalt und den Charakter dieser Region so eindringlich ein wie das Hügelland rund um Schreckbichl. Inmitten sanft abfallender Rebterrassen, von Pinien und Zypressen eingerahmt, wird in jeder Flasche der unermüdliche Einsatz der Winzerinnen und Winzer lebendig. Der Sauvignon Blanc „Lafóa“ – ein Wein, den man einmal im Leben im eigenen Glas gehabt haben sollte – strotzt in der Nase vor knackigem Stachelbeeraroma, Holunderblüte, einem Hauch von grünem Paprika; am Gaumen tritt eine salzige Mineralität zutage, die an zerstoßenen Schiefer erinnert. Besonders in heißen Jahren beweist sich die Fähigkeit der Schreckbichl-Crew, Frische und Eleganz aus diesen sonnenreichen Parzellen zu zaubern. Besucher erinnert der intensive Duft nach reifem Steinobst, der an einem frühen Herbstmorgen durch den Keller strömt, ebenso an dieses außergewöhnliche Terroir wie an die Begegnungen mit den Menschen, deren Geschichten stets mit einem Glas Wein ihren Auftakt finden.

Schreckbichl

Terroir von Schreckbichl

Die Weinberge von Schreckbichl liegen zwischen 230 und 650 Metern über dem Meer, eingebettet zwischen Bozen und Kaltern, dort wo Südtirol sich alpin und mediterran zugleich zeigt. Tagsüber erwärmt die kräftige Sonne die Reben, nachts gleitet ein prickelnd-kühler Wind von den Dolomiten über die Felder. Die Böden sind selten monoton: Moränengestein, Kalkschotter und Porphyr wechseln sich ab wie die Farbtöne im Herbstlaub. Diese geologischen Unterschiede spiegeln sich eindrucksvoll in der Aromatik der Weine wider. Insbesondere die mineralische Tiefe des Pinot Grigio oder die lebendig-vibrierende Säure des Sauvignon lassen sich auf die Eigenheiten der Böden und die Höhenlage zurückführen. Das Mikroklima, geprägt durch die Etsch und die kühle Alpenluft, sorgt Jahr für Jahr für Trauben mit außergewöhnlicher Struktur und Frische.

Schreckbichl

Geschichte hinter Schreckbichl

Schreckbichl ist gewissermaßen ein Kind der Südtiroler Moderne: 1960 schlossen sich hier 28 Bauern aus der Umgebung zusammen, um dem damals weit verbreiteten Fassweinhandel eine mutige Vision entgegenzustellen – die Wertschätzung der eigenen Traube. Die ältesten Mitglieder erzählen noch von schweißtreibenden Wochen, als im ersten Frühjahr gemeinsam neue Rebzeilen angelegt und Stützmauern aus Lesesteinen gebaut wurden. Bereits in den 1980ern gab es einen Meilenstein: Ein Sauvignon Blanc von Schreckbichl wurde erstmals bei einer großen internationalen Verkostung als herausragend prämiert – bis heute ein legendärer Jahrgang in den Kellern der Cooperativa. Was anfangs mit kleinen Fässern und Gesprächen unter Nachbarn begann, ist heute ein pulsierender Zusammenschluss von mehr als 300 Weinbäuerinnen und -bauern, getragen von dem Stolz, das Beste aus jeder Parzelle und jedem Jahr herauszuholen.

Schreckbichl

Vinifizierung bei Schreckbichl

Handarbeit steht bei Schreckbichl schon seit jeher im Zentrum. Vom ersten Austrieb bis zur Lese begleiten die Weinbauern ihre Reben auf Schritt und Tritt – oft auf steilen Terrassen, die moderne Maschinen kaum erreichen können. Man spürt die Sorgfalt beim ersten Schluck: Die Weine offenbaren Feinheit statt Lärm, Präzision statt Überfluss. Die Trauben werden in den frühen Morgenstunden gelesen und – eine uralte Tradition – in kleinen Kisten in den Keller gebracht. Dort setzt das Team um den leidenschaftlichen Kellermeister auf einen Mix aus Edelstahl und Holzfässern, angepasst an Rebsorte und Jahrgang. Besonders die Weißweine profitieren von der langsamen, temperaturkontrollierten Gärung – so bleibt die natürliche Aromatik vollständig erhalten. Bei den Rotweinen, etwa Lagrein oder Pinot Nero, zeigt sich Geduld: Der Ausbau im großen Holzfass gibt ihnen Zeit und Raum, ihre Typizität zu entwickeln. Das Ergebnis sind charaktervolle, finessenreiche Weine, die weit über das Offensichtliche hinausgehen – und mit jedem Jahrgang eine neue Seite der Südtiroler Weinlandschaft erzählen.

Weitere Informationen

Name Schreckbichl
Webseite https://www.colterenzio.it
Inverkehrbringer Schreckbichl Weinstraße 8 39057 Girlan Italien | Abfüller: Kellerei Schreckbichl - Eppan - Bozen - Italia
Anbaufläche in Hektar 350 ha
Gründer Wilhelm Walch
Eigentümer Die Genossenschaft Schreckbichl.
Önologe Kellermeister Stephan Filippi
Gründugsjahr 1960

Schreckbichl

Der Winzer Schreckbichl aus Südtirol ist weit über die Grenzen des Landes bekannt für seine herausragenden Weine. Die Weinberge rund um das malerische Schreckbichl sind auf den Hängen des Sonnenbergs gelegen und von der wohltuenden Sonne des Südens verwöhnt. Die Winzer von Schreckbichl legen in ihrer Arbeit besonderen Wert auf Nachhaltigkeit und erzeugen so Weine von einzigartiger Qualität. Die Reben werden sorgsam gepflegt und von Hand gelesen, um die höchstmögliche Qualität zu gewährleisten. Die Weine von Schreckbichl sind geprägt von einer intensiven Aromenvielfalt und zeichnen sich durch eine harmonische Balance von Frische und Struktur aus. Ob Weißwein, Rotwein, Rosé oder Schaumwein - jeder Wein von Schreckbichl ist ein Genuss für alle Sinne. Besuchen Sie das Weingut und lassen Sie sich von der Leidenschaft und dem Können der Winzer begeistern.