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Chéreau Carré

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Chéreau Carré

Die Domaine Chéreau Carré präsentiert sich als eines der faszinierendsten Häuser im westlichen Loire-Tal, wo das Wechselspiel von feuchtem Atlantikklima und uralten Gesteinsschichten einen Weißwein-Stil prägt, der in Frankreich seinesgleichen sucht. Nur wenige Winzer verstehen es so gekonnt, das sanfte Spiel von Meerbrisen, rauem Schiefer und kalkreicher Erde in ihren Muscadet-Weinen einzufangen. Besonders eindrucksvoll ist der Muscadet Sèvre et Maine sur Lie – ein Wein, der mit kühler, steiniger Mineralität, Noten von grünen Äpfeln und einem Anflug von salziger Meeresluft begeistert. Wer ihn im Frühling zu frischen Austern probiert, erlebt das Terroir der Loire quasi Glas für Glas; ein sensorisches Echo der Kiesel und Fossilien, auf denen die Reben gedeihen. Das Team um Chéreau Carré teilt seine Weinleidenschaft gern persönlich bei Kellerführungen, und nicht selten wird dort von der legendären Ernte 2002 erzählt, als nach einem verheißungsvollen Sommer ein Herbstregen für außergewöhnliche Extraktwerte sorgte – bis heute ein Referenzjahrgang im Keller der Familie.

Chéreau Carré

Terroir von Chéreau Carré

Im Westen der Loire, dort wo die Sèvre und Maine in den Strom münden, formen kühle Morgennebel und mineralische Böden eine einzigartige Bühne für den Muscadet. Die Weinberge von Chéreau Carré ruhen auf einem Mosaik aus Gneis, Glimmerschiefer und steinaltem Muschelkalk, das den Reben zu atemberaubender Präzision und salziger Frische verhilft. In den späten Nachmittagsstunden, wenn der Atlantikwind sanft durch die Laubwand streicht, erwärmt sich der Boden nur langsam – perfekte Voraussetzungen für eine lange, aromenreiche Reifung. Die Parzellen nahe Monnières zeichnen sich besonders durch ihre alten Rebanlagen aus; sie bringen den puristischsten Muscadet hervor, mit ungemeiner Spannung am Gaumen. Jede Parzelle spiegelt ihr Mikroklima wider, und einigen Rebstöcken ist ihr weit über 60-jähriges Alter förmlich anzusehen.

Chéreau Carré

Geschichte hinter Chéreau Carré

Die Geschichte von Chéreau Carré begann 1960, als Bernard Chéreau die Vision hatte, das Terroir der Muscadet-Region nach burgundischem Vorbild parzellenweise zu interpretieren. Eine richtungsweisende Entscheidung war die Zusammenlegung mit dem Nachbargut Carré im Zuge einer Hochzeit – nicht bloß eine Verschmelzung von Familien, sondern auch von Weinbergen und Wissen. Der besondere Stolz des Hauses ist die separate Vinifikation einzelner Toplagen, ein Pionieransatz, der heute insbesondere in Spitzenjahren wie 2014, als die Trauben unter wolkenlosem Himmel langsam zur Reife kamen, eindrucksvolle Ergebnisse hervorbringt. Noch heute wird bei Chéreau Carré jede Traubenparzelle beinahe wie ein Schatz gehütet; Besucher berichten gern von Begegnungen mit Jean-Marie Chéreau, der im Herbst die feuchten Morgenstunden nutzt, um höchstpersönlich die Reife zu kontrollieren – oft mit einem alten Refraktometer aus den frühen Sechzigern in der Tasche.

Chéreau Carré

Vinifizierung bei Chéreau Carré

Die Vinifikation bei Chéreau Carré ist geprägt vom tiefen Respekt gegenüber den gewachsenen Böden und einer handwerklichen Sorgfalt, die im Loire-Tal ihresgleichen sucht. Jeder Lesevorgang erfolgt penibel von Hand, meist noch vor Sonnenaufgang, um die Trauben möglichst kühl und aromatisch in den Keller zu bringen. Nach der schonenden Pressung setzt Chéreau Carré auf einen ausgedehnten Hefekontakt, den klassischen „sur lie“-Ausbau: Über Monate hinweg darf der junge Muscadet auf seiner Feinhefe ruhen. Die Weine gewinnen so Ausdruck, Fülle und ihre charakteristisch feine Perlage. Die Gärung erfolgt bei niedrigen Temperaturen; Sulfite werden nur minimal und gezielt eingesetzt. Besonders erwähnenswert ist das kleine Eichenholzfass im Keller, das einst Bernard Chéreau dem Betrieb stiftete und in dem bis heute in besonderen Jahren eine Versuchscuvée reift, um die Grenzen des klassischen Muscadet neu auszuloten. Gleichzeitig bleibt Familie Chéreau dem nachhaltigen, umweltbewussten Arbeiten treu: Zwischen den Rebzeilen blüht eine bunte Vielfalt von Wildkräutern, die zur lebendigen Biodiversität der Region beiträgt.

Weitere Informationen

Name Chéreau Carré
Webseite https://www.chereau-carre.fr/
Inverkehrbringer Chéreau Carré, Château Chasseloir, 44690 Saint-Fiacre-sur-Maine, Frankreich
Anbaufläche in Hektar 180 ha
Gründer Bernard Chéreau
Eigentümer Chéreau Carré.
Önologe Christophe Laborie
Gründugsjahr 1953

Chéreau Carré

Chereau Carre ist ein Winzer aus der Loire-Region in Frankreich und bekannt für seine hervorragenden Weine. Der Familienbetrieb blickt auf eine lange Tradition zurück und setzt heute noch auf die gleichen Prinzipien wie vor Jahrzehnten. Der Winzer ist spezialisiert auf die Produktion von Muscadet, einem Weißwein, der aus der Melon de Bourgogne-Traube gewonnen wird. Die Böden sind geprägt von Muschelkalk, der dem Wein seinen mineralischen Geschmack verleiht. Ein weiterer Fokus des Winzers liegt auf der ökologischen Herstellung der Weine. Chereau Carre verzichtet auf den Einsatz von Chemikalien und setzt auf natürliche Düngemittel und Pflegepraktiken. Die Weine von Chereau Carre zeichnen sich durch ihre Frische und Leichtigkeit aus und sind ein idealer Begleiter für Meeresfrüchte und Fischgerichte. Ein Besuch auf dem Weingut ist ein einzigartiges Erlebnis und zeigt, wie viel Liebe und Sorgfalt in jedem einzelnen Tropfen Wein steckt.