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Villa Poggio Salvi

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Villa Poggio Salvi

Villa Poggio Salvi ruht auf einem sonnenverwöhnten Hügelkamm südwestlich von Montalcino – für Kenner ist der Ausblick von der Terrasse ein Synonym für toskanische Weinkultur. Auffällig ist die elegante Balance, mit der die Weine des Hauses zwischen Kraft und Finesse pendeln. Wer einmal den Brunello di Montalcino verkostet hat, erinnert sich an seine saftige, tiefe Aromatik, untermalt von Noten reifer Kirschen, getrockneten Kräutern und einem Hauch von feinem Tabak. Das Mundgefühl bleibt stets frisch, getragen von seidigen Tanninen und einer prägnanten Mineralität, die fast an zermahlene Steine erinnert – ein Spiegelbild seines Bodens. Ein Besuch vor Ort bleibt lange im Gedächtnis: Im späten September füllt der Duft von Sangiovese-Trauben und die leisen Gespräche der Lesehelfer die Luft. Manche erzählen schwärmerisch vom legendären Jahrgang 2010, als nach einem kühlen Frühling ein goldener Herbst über den Hang zog – der Brunello war in diesem Ausnahmejahr von besonderer Noblesse. Villa Poggio Salvi lebt den Respekt gegenüber dem Land und verwandelt ihre Trauben mit viel Gespür und handwerklicher Präzision in eigenständige Weine voller Charakter.

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Terroir von Villa Poggio Salvi

Die Reben von Villa Poggio Salvi gedeihen auf einer der faszinierendsten Hangsituationen im Südwesten von Montalcino. Hier trifft der Mittelmeerwind auf die typische Mischung aus Galestro und Alberese – also Schiefer und kalkhaltigem Sandstein. Wer mit dem Spaten ringt, spürt den festen, splittrigen Steinboden, der die Wurzeln in die Tiefe zwingt und für eine erstklassige Drainage sorgt. Das Resultat: Trauben von konzentrierter Würze und Charakter, denen es nie an Frische fehlt. Entscheidend wirkt sich auch der Wechsel von heißen Tagen und kühlen Nächten aus, der die Aromen intensiviert und den Erhalt der natürlichen Säure begünstigt. Besonders Sangiovese zeigt hier sein ganzes Repertoire: eine angenehme, druckvolle Frucht und mineralische Tiefe. Bei jedem Glas dieses Brunellos lässt sich nachvollziehen, dass der Charakter dieses Bodens mehr ist als bloß eine Zutat – er ist das Fundament.

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Geschichte hinter Villa Poggio Salvi

Die Geschichte von Villa Poggio Salvi ist geprägt von einem feinen Gespür für die besonderen Vorzüge dieser kargen Hügellandschaft. Als Pierluigi Tagliabue Ende der 1970er-Jahre das Anwesen übernahm, war die Vision klar: echte, ortsverbundene Weine mit unverwechselbarem Profil zu schaffen. In alten Familienaufzeichnungen finden sich noch Skizzen zur ersten Neupflanzung und kleine Anekdoten, etwa vom ersten geborgenen Lesegut, das nach einem überraschenden Platzregen gerettet werden musste. Binnen kurzer Zeit zählten die Weine des Hauses – allen voran der Brunello – zu den festen Größen lokaler Festtafeln. Tradition wurde seither nie als Verharren gepflegt: Die behutsame Anpassung an moderne Anforderungen sowie ein leidenschaftliches Bekenntnis zur Nachhaltigkeit prägen die Arbeit bis heute. Besucher erwartet nicht nur ein Glas Wein, sondern auch Geschichten von Herausforderungen und Glücksmomenten inmitten der Weinberge von Poggio Salvi.

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Vinifizierung bei Villa Poggio Salvi

Die Weinbereitung in Villa Poggio Salvi verbindet eine fast schon ehrfürchtige Sorgfalt bei der Handlese mit modernem Know-how. Die Traubensortierung erfolgt direkt im Weinberg; nur makellose Beeren treten den Weg ins Kelterhaus an. Die sanfte Pressung und temperaturkontrollierte Gärung – teils in Edelstahl, teils in traditionellen botti aus slawonischer Eiche – erhalten die aromatische Fülle und die feine Struktur. Beispielhaft ist die lange Reifezeit: Der Brunello liegt mehrere Jahre in großen Holzfässern, was ihm seine charakteristische Tiefe sowie fein verwobene Tannine verleiht. Besonders aufmerksam widmet man sich der Flaschenreife, in der die Weine zu bemerkenswerter Harmonie finden. Ein Besuch im Keller offenbart das faszinierende Nebeneinander von modernen Gärbehältern und alten, rußgeschwärzten Barriques. Im Gespräch hört man oft, wie sehr kleine Details – etwa die Wahl des Passierzeitpunkts in der Weinbereitung – über die Eleganz des Endprodukts entscheiden. Die Weinmacher brennen

Weitere Informationen

Name Villa Poggio Salvi
Webseite https://www.villapoggiosalvi.it
Inverkehrbringer V.P.S. Villa Poggio Salvi S.r.l., Strada Provinciale 103, località poggio salvi, 53024 Montalcino
Anbaufläche in Hektar 21 ha
Gründer Giulio Salvadori
Eigentümer Paolo Buratti
Önologe Paolo Vagaggini
Gründugsjahr 1979

Villa Poggio Salvi

Villa Poggio Salvi ist ein renommiertes Weingut und Produzent von hochwertigen Weinen in der Toskana, Italien. Das Gut liegt in den Hügeln von Montalcino und ist von malerischen Weinbergen und Olivenhainen umgeben. Seit mehr als 50 Jahren wird hier Wein angebaut und produziert. Villa Poggio Salvi ist bekannt für seine exzellenten Rotweine, insbesondere für den Brunello di Montalcino, eines der berühmtesten und qualitativ hochwertigsten Weine der Region. Aber auch andere Weine wie Rosso di Montalcino oder der supertuscan erstklassigen Weines sind hier zu finden. Das Weingut setzt auf Tradition und Authentizität, daher werden die Trauben ausschließlich von Hand geerntet und in modernen Kellern unter sorgfältiger Berücksichtigung der natürlichen Fermentation vinifiziert. Besucher können das Weingut besichtigen und an Weinproben teilnehmen sowie den atemberaubenden Blick auf die umliegende Landschaft genießen. Die Leidenschaft und Hingabe des Produzenten für den Wein lassen sich in jeder Flasche Villa Poggio Salvi spüren, wodurch das Weingut zu einer der Top-Adressen in der Toskana zählt.