Saint Jean Du Barroux
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2020
Syrah Entrevon VdF
Saint Jean Du BarrouxFrankreich
RhôneRotweinkomplex & reifArtikelnummer: 15_07056 Rebsorten: Syrah Alkoholgehalt: 13.5%Vol. -
2018
Syrah Le Barroux VdF
Saint Jean Du BarrouxFrankreich
ProvenceRotweinkräftig & würzigArtikelnummer: 15_02789 Rebsorten: Syrah Alkoholgehalt: 13.5%Vol. -
2021
La Source AOC
Saint Jean Du BarrouxFrankreich
RhôneRotweinfruchtig & aromatischArtikelnummer: 15_09967 Rebsorten: Carignan Noir,Cinsaut,Grenache noir Alkoholgehalt: 14.5%Vol. -
2019
Syrah Entrevon VdF
Saint Jean Du BarrouxFrankreich
RhôneRotweinkomplex & reifArtikelnummer: 15_06092 Rebsorten: Syrah Alkoholgehalt: 13.5%Vol. -
2020
Grenache Les Usclades VdF
Saint Jean Du BarrouxFrankreich
RhôneRotweinkomplex & reifArtikelnummer: 15_06094 Rebsorten: Grenache noir Alkoholgehalt: 14.5%Vol.
Saint Jean Du Barroux
Wer einmal mit Philippe Gimel auf den winddurchwehten Kuppen von Saint Jean Du Barroux durch die Weinberge spaziert ist, wird den Duft wilder Kräuter und kalkiger Erde nie vergessen. Die Weine dieses Ortes tragen unverkennbar die Signatur ihrer Herkunft: vibrierend und duftend, von der Sonne der Provence geküsst und doch geprägt von einer fast salzigen Frische. Unvergessen bleibt die Fassprobe eines La Pierre Noire, bei der sich dunkle Waldfrüchte, Graphit und feine Garrigue-Noten zu einem expressiven, nicht enden wollenden Finale steigerten – ein Wein, der die Kraft und die Zartheit dieses Terroirs wie kaum ein anderer einfängt. Hier entstehen Jahr für Jahr charakterstarke Tropfen, die nicht auf Effekthascherei, sondern auf subtile Finesse setzen – aus zutiefst gesunden Böden, mit fast ehrfürchtigem Respekt vor der Natur gepflegt. Wer Saint Jean Du Barroux probiert, erlebt die Provence in ihrer handwerklich-authentischen Essenz.
Terroir von Saint Jean Du Barroux
Die Weinberge von Saint Jean Du Barroux breiten sich wie ein privater Garten an den zerklüfteten Ausläufern des Mont Ventoux aus – einem Naturphänomen, das schon aus der Ferne ehrfurchtsvoll ins Auge fällt. Die Böden hier haben etwas Archaisches: massive Kalksteinplatten, die mit sandigem Lehm und heller Kiesstruktur durchzogen sind, speichern die Hitze des Tages und geben sie nachts an die tief wurzelnden Reben ab. Dieses Gleichgewicht aus Wärme und nächtlicher Abkühlung, befördert durch die steten Winde vom legendären Ventoux, sorgt für ein Wechselspiel aus Konzentration und Frische in den Trauben. Mit jedem Glas „La Pierre Noire“ oder „L’Argile“ schmeckt man die urwüchsige Mineralität und den Schimmer mediterraner Flora – ein Terroir, das den Weinen eine seltene, glasklare Identität verleiht.
Geschichte hinter Saint Jean Du Barroux
Philippe Gimel, der Mann hinter Saint Jean Du Barroux, begegnet seinem Land wie einem alten Freund – mit wachem Blick, festen Überzeugungen und schweigendem Respekt. Nach Lehrjahren bei Châteauneuf-Giganten wie Beaucastel, wagte er sich 2003 in die wilde, ungezähmte Landschaft des Barroux, um seine Vision von Wein Realität werden zu lassen. Es war ein kühner Schritt: Mitten zwischen den zerklüfteten Steinen und wilden Thymianpolstern pflanzte er seine ersten Parzellen – eine Landschaft, die kaum einer für ein Spitzenweingut in Betracht gezogen hätte. Doch gerade ein legendäres Unwetter im Jahr 2008 zeigte: Die tiefen Lehmschichten gaben ihren Reben trotz stundenlangem Starkregen festen Halt und retteten die Traubenernte. Seitdem ranken sich im Dorf Geschichten um die Ausdauer und Eigenwilligkeit dieses Weinbergs. Die Flaschen von Saint Jean Du Barroux werden heute nicht nur von lokalen Gastronomen mit Stolz serviert, sondern sind längst über die Provence hinaus Botschafter eines mutigen neuen Kapitels südfranzösischer Weinbaukultur.
Vinifizierung bei Saint Jean Du Barroux
Sorgfalt beginnt in Barroux schon bei der Auswahl des perfekten Lesetermins: Wenn die morgendlichen Nebel über den Rebhügeln tanzen und der Wind genau die richtige Kühle bringt, werden die Trauben von Hand in kleinen Behältern gelesen – jede Beere geprüft, nichts dem Zufall überlassen. Die spontane Vergärung mit weinbergeigenen Hefen offenbart die authentische Aromatik des Jahrgangs, während große, ungetoastete Foudres aus französischer Eiche den ausgebauten Weinen Struktur verleihen, ohne ihnen das Temperament des Terroirs zu nehmen. Ein Probeschluck aus dem Fass – etwa vom launischen Syrah – zeigt, wie hier Geduld und Reduktion den Ton angeben: Die Tannine sind seidig, die Frucht bleibt präzise, der Nachhall ist würzig, mineralisch und ungemein lebendig. Jeder Handgriff im Keller, vom schonenden Abziehen der jungen Weine bis zum Verzicht auf Schönungsmittel, dient nur dem Ziel, den unverwechselbaren Klang dieses Ortes pur ins Glas zu bringen.
Weitere Informationen
| Name | Saint Jean Du Barroux |
|---|---|
| Inverkehrbringer | Saint Jean du Barroux, Chemin de Saint Jean, 84330 Le Barroux / France, Bio-Zertifikat: FR-BIO-01 |
| Anbaufläche in Hektar | 22 ha |
| Gründer | Philippe Gimel. |
| Eigentümer | Philippe Gimel |
| Önologe | Philippe Gimel |
| Gründugsjahr | 2003 |



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