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Pojer e Sandri

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Pojer e Sandri

Pojer e Sandri ist eines jener Weingüter, die Kenner mit leuchtenden Augen erwähnen, wenn es um das unverwechselbare Aroma des Trentino geht. Wer einmal in den frühen Morgenstunden durch die Parzellen in Faedo gewandert ist, wird verstehen, weshalb die Frische und Präzision der Weine immer wieder für Begeisterung sorgen. Besonders der Nosiola, eine rare Authentizität nur hier heimisch, zeigt in seiner filigranen Nussigkeit und mineralischen Eleganz das volle Potenzial der Region. Im Mund entfaltet sich eine feine salzige Dynamik, getragen von subtilen Zitrusnoten, die noch Stunden später nachhallen. Unvergessen bleibt die Verkostung eines Nosiola aus dem legendären Jahrgang 2016, als eine spontane Sommerfrische das Leseteam zwang, den Ernteplan umzustellen und der Wein als Ergebnis eine ungeahnte Tiefe und Frische zeigte. Wer Pojer e Sandri besucht, erlebt nicht nur eine Familie von Weinmachern, sondern eine Freundschaft, die in jeder Flasche ihren Ausdruck findet. Neben dem Nosiola sind auch der samtige Pinot Nero und der geradlinige Müller-Thurgau echte Empfehlungen – jeder mit einer anderen Geschichte, wie Mario Pojer selbst gern beim Probieren am Fass erzählt.

Pojer e Sandri

Terroir von Pojer e Sandri

Kaum ein Terroir in Italien ist so ausdrucksstark wie die dramatischen Steilhänge um Faedo und im Cembra-Tal. Die Weinberge von Pojer e Sandri liegen wie ein grünes Amphitheater, hoch über den Nebeln der Etsch, und blicken direkt zu den hellen Felswänden der Dolomiten. Hier prallen alpine Kühle und mediterrane Wärme aufeinander: Frostige Luft in der Nacht lässt die Aromen explodieren, kräftige Sonne am Tag reift die Trauben behutsam heran. Die Erde besteht aus glitzerndem Dolomit und zerbröselndem Porphyr – der Boden fühlt sich unter den Füßen rau und lebendig an. Genau diese mineralische Vielfalt ist in jedem Schluck spürbar; sie verleiht den Weinen von Pojer e Sandri ihre markante Tiefe, vibrierende Frische und fein zeichnende Textur.

Pojer e Sandri

Geschichte hinter Pojer e Sandri

Die Geschichte von Pojer e Sandri liest sich wie ein Liebesbrief an das Trentino: 1975 treffen sich der junge, ungestüme Mario Pojer und der technisch versierte Fiorentino Sandri beim Pflanzen einer Handvoll Reben auf einer damals kaum beachteten Parzelle am Hang über Faedo. Aus dieser Improvisation unter Freunden wird mit Neugierde, Wagemut und einer gehörigen Portion Humor das Weingut, das die Region Trentino wachrüttelt. Die beiden probierten früh Mutiges: Ungefilterte Weißweine, spontane Vergärung, eigenständige Grappas – stets getragen von der Faszination für die eigenen Böden. Wer das Weingut heute besucht, stößt auf handschriftlich beschriftete Fässer und vergilbte Jahrgangspläne, in denen die Experimentierfreude und die charmanten Rückschläge von damals immer noch greifbar sind.

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Vinifizierung bei Pojer e Sandri

In der Kellerei von Pojer e Sandri findet das Streben nach Klarheit und Ursprünglichkeit seinen sichtbaren Ausdruck: Spontanvergärung mit wilden Hefen, sorgsames Pressen und zurückhaltender Holzeinsatz prägen das Handwerk. Die Verarbeitung erfolgt auf mehreren Ebenen des Kellers, um die Trauben schonend und ohne Pumpen zu transportieren – eine Technik, die im Gespräch mit Mario Pojer schnell zum Stolz aller Beteiligten wird. Auch bei der Destillation ist nichts dem Zufall überlassen: Die Grappas entstehen in kleinen Kupferbrennblasen, jede Charge erhält ein eigenes Etikett. Besonders eindrucksvoll gelingt es Pojer e Sandri, dem Nosiola eine seidige Struktur und den klassischen „mandorlato“-Ton zu entlocken. Die Weine sind tiefgründig, trotzdem lebendig – wie ein klarer Gebirgsbach, der nie zur Ruhe kommt.

Weitere Informationen

Name Pojer e Sandri
Webseite https://www.pojeresandri.com
Inverkehrbringer Azienda Agricola Pojer e Sandri, Via Molini, 4, 38010 Faedo TN, Italien
Anbaufläche in Hektar 26 ha
Gründer Mario Pojer
Eigentümer Mario Pojer
Önologe Mario Pojer
Gründugsjahr 1975

Pojer e Sandri

Das Weingut Pojer e Sandri gehört zu den renommiertesten Winzern in der Region Trentino-Südtirol. Seit 1975 bewirtschaften Fiorentino Sandri und Mario Pojer gemeinsam die Reben, die auf den sonnigen Hängen am Fuße der Dolomiten gedeihen. Dabei setzen sie auf biologischen Anbau und nachhaltige Bewirtschaftung, um das volle Potenzial der Trauben zu entlocken.

Das Resultat sind Weine von höchster Qualität und Eleganz, die die typischen Charakteristiken der Region in sich tragen. Von kraftvollen Rotweinen über frische Weißweine und schäumende Spumante bis hin zu edelsüßen Weinen bietet Pojer e Sandri eine breite Palette an Sorten und Stilen, die jeden Weinliebhaber begeistern werden.

Ganz besonders hervorzuheben ist der Nosiola, eine autochthone Traubensorte, die ausschließlich in der Region um Trento angebaut wird und die Spezialität des Weinguts ist. Aber auch der edle Riesling, der kräftige Lagrein oder der feine Chardonnay sind Exemplare, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Neben den Weinen bietet Pojer e Sandri auch eine breite Auswahl an Grappas und Obstbränden an, die in einer modernen Destillerie mit viel Liebe zum Detail hergestellt werden.

Wer also auf der Suche nach außergewöhnlichen Weinen mit regionalem Charakter und handwerklicher Qualität ist, der wird bei Pojer e Sandri fündig.