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Pleil

Wein vom Weingut Pleil trägt unverkennbar die Handschrift einer Familie, die ihre Wurzeln tief in den Böden des Weinviertels verankert hat. Die Rebstöcke rund um das Dorf Weitersfelden genießen dabei nicht nur die typische, sanft-hügelige Landschaft, sondern auch eine bemerkenswerte Fürsorge: In den frühen Morgenstunden, noch bevor der Nebel sich hebt, geht Markus Pleil durch die Lagen und prüft die Trauben behutsam, um Reife und Gesundheit selbst zu spüren. Die enorme Vielfalt autochthoner Sorten findet hier eine seltene Ausdrucksstärke – besonders in den mineralischen, ungemein lebendigen Grünen Veltlinern. Diese zeigen sich – ein Glas von Pleils »Weinviertel DAC Reserve« sei hier erwähnt – mit nuancierten Noten von weißem Pfeffer, frischem Apfel und einem Hauch Mandarine, dazu streicht ein filigraner Säurebogen über den Gaumen. Was bleibt, ist immer ein langes, salziges Finish. Gäste, die im Sommer unter der mächtigen Linden beim alten Weinkeller sitzen, teilen häufig das Erlebnis, einen Schluck zu nehmen und plötzlich die Stille der Weingärten – und ihre besondere Spannung – im Mund zu schmecken. Pleil beweist Jahrgang für Jahrgang, dass große Weine voller Persönlichkeit aus feinen Details und echter Leidenschaft entstehen. Auch seltene Sorten und traditionell gekelterte Sekte überzeugen mit Charakter – jeder Wein ist eine Einladung, in das Leben und die Geschichte des Weinviertels einzutauchen.

Pleil

Terroir von Pleil

Die Weinberge des Weinguts Pleil erstrecken sich über tiefgründige Löss- und sandig-lehmige Böden, die dem Grünen Veltliner – hier im Weinviertel als Identitätsstifter verehrt – seine unverkennbare Frische und Ausdruckskraft verleihen. Besonders um Weitersfelden finden sich seltene Mergeladern, die, in warmen Sommern, eine zarte, aber deutliche Mineralität in die Trauben tragen. Die Weinviertler Lössböden speichern nicht nur die Wärme der Tage, sondern geben sie nachts behutsam an die Reben zurück, was eine verlängerte Reife und feine Aromenausprägung begünstigt. Die Weine zeigen sich daher nie plump, sondern immer mit Spannung, Tiefe und einer spezifischen Finesse – geprägt von kühlen Nächten, die Frucht und Säure balancieren. »Nirgendwo sonst schmeckt Grüner Veltliner so vielschichtig wie hier«, berichtet man sich in der örtlichen Buschenschank. Nachhaltige Begrünung und Bewirtschaftung sorgen zudem für eine reiche Flora und Fauna, die das gefestigte Mikroklima und die Bodenstruktur bereichern – so bleibt die Vielfalt des Terroirs Jahr für Jahr fassbar.

Pleil

Geschichte hinter Pleil

Die Geschichte des Weinguts Pleil ist untrennbar mit dem Weinviertel verwoben und klingt nach gelebter Hingabe und mutigen Aufbrüchen. Als Johann Pleil Ende der 1970er Jahre im kleinen Weinkeller unterhalb des alten Gutshauses zum ersten Mal eigene Lagenweine füllte, sah man rasch: Hier wagt einer Neues, wo andere noch einer althergebrachten Linie folgen. Besonders in den 1980er Jahren, als Österreichwein sich neu erfinden musste, trugen die mineralischen Veltliner aus Pleils Weingärten zu einem Wandel im Ruf der Region bei. Mit Sohn Markus kam frischer Wind hinzu: Experimentierfreudig, aber bodenständig, pflegt er den Kontakt zu den Reben mindestens so sorgfältig wie den Dialog mit den Menschen im Dorf. Gemeinsame Lese-Feste mit Nachbarn und Freunden prägen bis heute das Jahr. So entstand rund um das Weingut eine lebendige Gemeinschaft, in der das Wissen von Jahrzehnt zu Jahrzehnt reicher wurde. Die Offenheit für Innovation zeigte sich nicht zuletzt im Umgang mit neuen Kellertechnologien. Doch Herzstück blieb immer der respektvolle Umgang mit Natur und Mensch – und mit jedem Wein erzählt sich ein Stück dieser Familienchronik.

Pleil

Vinifizierung bei Pleil

Für Markus Pleil beginnt Qualität im Weingarten: Handverlesene Trauben, sorgfältige Laubarbeit und achtsame Bodenpflege stehen am Anfang. Im Herbst, wenn der Nebel aus den Mulden kriecht, liest ein eingespieltes Team – oft unterstützt von Freunden aus dem Dorf – die besten Partien frühmorgens in kleinen Kisten. Im Keller setzt Pleil auf die kontrollierte Spontanvergärung, besonders beim Grünen Veltliner, um

Weitere Informationen

Name Pleil
Webseite http://www.weingut-pleil.at/
Inverkehrbringer Pleil Adlergasse 32 2120 Wolkersdorf Im Weinviertel Österreich
Anbaufläche in Hektar 24 ha
Gründer Hannes Pleil
Eigentümer Stefan Pleil
Önologe Martin Pleil
Gründugsjahr 1949

Pleil

Der Winzer Pleil aus dem Weinviertel ist ein Meister seines Fachs. Seit mehreren Generationen widmet sich die Familie Pleil bereits dem Weinbau und hat sich zu einer echten Institution in der Region entwickelt. Dabei hat der Winzer Pleil nicht nur eine hohe Passion für den Wein, sondern auch für den Weinbau im Einklang mit der Natur.

Auf den Weinbergen, die sich um den Ortskern des idyllischen Weindorfes Weitersfelden erstrecken, baut der Winzer Pleil vor allem autochthone Sorten an. Dabei setzt er auf traditionelle Methoden und einen schonenden Umgang mit der Natur, um die hohe Qualität und den einzigartigen Geschmack seiner Weine zu garantieren. Das Ergebnis sind kräftige Rotweine, elegante Weißweine und feinperlende Sekte, die jedes Weinliebhaberherz höher schlagen lassen.

Doch nicht nur die Qualität seiner Weine ist beeindruckend, sondern auch das Engagement für den Erhalt der heimischen Weinviertler Kultur. Der Winzer Pleil engagiert sich für den Erhalt alter, vergessener Weinbergslagen und setzt sich für den biologischen Weinbau in der Region ein. Mit viel Herzblut und Engagement hat er so bereits zahlreiche Auszeichnungen gewonnen und sich einen Namen unter Weinliebhabern und Weinkritikern gemacht.

Wer einmal die Weine des Winzers Pleil probiert hat, wird sie nie wieder vergessen. Denn jeder Schluck ist ein Genuss für die Sinne und ein echtes Erlebnis für den Gaumen.