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Pescaja

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Pescaja

Wer das Weingut Pescaja im Piemont besucht, betritt eine Welt, in der jede Rebe, jeder Hang und jeder Keller von gelebter Weinleidenschaft zeugt. Schon beim Spaziergang durch die Reben spürt man, wie umsichtig und mit welch feinem Gespür für natürliche Zusammenhänge die Weinberge gepflegt werden. Besonders beeindruckend ist dabei das Nebbiolo-Feld gleich hinter dem Hauptgebäude – an einem Septembermorgen flirrt dort der Nebel, während die Trauben langsam ihr Aroma entwickeln. Pescaja gelingt es, die Herkunft der einzelnen Sorten – Barbera, Nebbiolo und Moscato – in beeindruckender Klarheit ins Glas zu bringen.

Wer sich zum Beispiel in den Barbera Superiore vertieft, wird von der dichten, dunklen Frucht überrascht: Reife Sauerkirsche und Brombeere vermählen sich mit filigranen, nussigen Röstaromen. Am Gaumen klingen Veilchen, ein feiner Mandeltouch sowie ein animierendes Spiel aus Spannung und schmeichender Fülle nach. Ein Wein, der auf keinem der lokalen Feste fehlt, wie mir eine Winzerin erzählte: „Großvater bestand darauf, dass Barbera nur zu seiner Tajarin mit Hasenragout stehen durfte – alles andere war undenkbar.“ In diesen Weinen steckt die stille Kraft des Piemonts: traditionsbewusst, der Natur zugewandt, doch nie rückwärtsgewandt; der Fokus liegt immer auf der unverkennbaren Identität jeden einzelnen Jahrgangs.

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Terroir von Pescaja

Das Terroir von Pescaja gehört zu den spannendsten Mosaiken, die das Piemont zu bieten hat. Kalkhaltiger Mergel und toniges Sediment durchziehen sanfte Süd- und Südwesthänge, auf denen sich das intensive Spiel von Sonne und Nebel entfaltet. Die Böden speichern die Tageshitze und geben sie in langen Nächten langsam wieder ab, was insbesondere den Nebbiolo-Trauben ihre außergewöhnliche aromatische Tiefe und Eleganz verleiht.

Markant sind die feinen mineralischen Noten – besonders, wenn ein Gewitter im Sommer den Regen über den staubigen Tonboden tanzen lässt. Hier entwickeln Weine – vor allem Barbera und Nebbiolo – jene kühle, vibrierende Säure und die Spannung zwischen Frische und Struktur, die Pescaja in den letzten Jahren bei Verkostungen immer wieder auszeichneten. Nebbia, der morgendliche Nebel, umhüllt die Lagen mit kühler Feuchte und sorgt dafür, dass die Reben nicht nur kräftige Tannine, sondern auch filigrane Frucht ausbilden. Fast jedes Jahr findet sich in einem einzelnen Barriques eine Aromatik, die an Salzmandeln und Veilchen erinnert – ein Zeichen dafür, wie viel Sensibilität in der Arbeit mit diesem Terroir steckt.

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Geschichte hinter Pescaja

Die Geschichte von Pescaja beginnt nicht mit Generationen im Wein, sondern mit einer beherzten Entscheidung: Celestino Gasco tauschte seine Anzugschuhe der Industrie gegen Stiefel für den Weinberg, getrieben von der Überzeugung, dass aus den alten Parzellen seiner Heimat großes entstehen könne. Wer einmal im kargen Keller unter der Pflasterstraße gestanden hat, versteht sofort: Hier ist alles auf das Wesentliche reduziert, der Fokus liegt auf Präzision und Charakter.

Der Name „Pescaja“ steht nicht zufällig nah am italienischen Wort für Pfirsich: Es war ein prägender Moment zu Gründungszeiten, als Gasco im Sommer einen Nebbiolo-Wein verkostete, dessen Duft intensiv an reife Pfirsiche erinnerte – ein Aha-Erlebnis, das als Symbol für Gascos Philosophie geblieben ist: Authentische Weine, die augenzwinkernd überraschende, aber immer regionale Aromen ins Glas bringen. Aus einzelnen Fässern des Ausnahmejahrgangs 2003 werden noch heute kleine Flaschen geöffnet, um an jenes Gründungsgefühl zu erinnern, als alles begann – immer zur Tajarin-Nudel im kleinen Kreis.

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Vinifizierung bei Pescaja

Für Pescaja bedeutet Weinmachen eine Symbiose aus gelebtem Respekt vor dem Rebstock und klugen, handwerklichen Entscheidungen im Keller. Die Lese erfolgt ausschließlich von Hand, oft in den ersten Morgenstunden, wenn der Tau die Trauben noch frisch hält und ein knallroter Sonnenaufgang die Hügel beleuchtet.

Nach akribischer Selektion werden die Trauben sehr behutsam entrappt; bei Barbera bleibt ein Anteil Stiele für

Weitere Informationen

Name Pescaja
Webseite http://www.pescaja.com/
Inverkehrbringer Pescaja, SP12e, 47, Canale AT IT, 14010 Cisterna D'asti CN
Anbaufläche in Hektar 36 ha
Gründer Fortunato Baldin.
Eigentümer Franco Saretta
Önologe Riccardo Pescaja
Gründugsjahr 2000

Pescaja

Der Winzer Pescaja aus Piemont bewirtschaftet seine Weinberge mit großer Leidenschaft und Hingabe für seine Weine. Die Familie Pescaja blickt auf eine lange Tradition im Weinanbau zurück und das schmeckt man auch in jedem Glas ihrer Weine. Die Böden rund um das idyllische Weingut bieten ideale Bedingungen für den Anbau von Trauben wie Nebbiolo, Barbera und Moscato.

Der Winzer legt Wert auf eine nachhaltige und respektvolle Bewirtschaftung der Weinberge und verzichtet auf jegliche chemische Zusätze und Genmanipulationen. Die Weinlese erfolgt ausschließlich von Hand und wird sorgfältig selektiert. Dies verleihen den Weinen des Winzers aus Piemont eine besondere Note und zeigen die Verbundenheit zur Natur und zur Region.

Die erzeugten Weine sind charakterstark und zeigen sich in einem ausdrucksstarken Geschmacksprofil. Sie zeichnen sich durch eine ausgewogene Balance von Fruchtigkeit, Säure und Tanninen aus und sind ein Spiegelbild der Rebsorte und des Terroirs.

Besonders beeindruckend sind die Barbera-Weine des Winzers Pescaja, welche durch ihre Fruchtfülle und Finesse jeden Gaumen begeistern. Aber auch die eleganten und komplexen Nebbiolo-Weine lassen das Herz eines jeden Weinliebhabers höherschlagen. Passend zu diesen Weinen wird auf dem Weingut eine traditionelle piemontesische Küche serviert, welche die Aromen und Facetten der Weine hervorragend unterstreicht.

Wer auf der Suche nach Weinen mit Charakter und Persönlichkeit ist, wird bei Pescaja aus Piemont sicher fündig. Der Winzerbegeistert mit seinen charakterstarken Weinen und dem authentischen Ambiente auf dem Weingut.