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Fernando de Castilla

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Fernando

Fernando de Castilla

Wer die Bodega Fernando de Castilla besucht, betritt nicht nur eine der charmantesten Ecken Jerez, sondern erlebt ein Refugium für handverlesenen Sherry der Extraklasse. Die antike Bodega mit ihren meterdicken Mauern verströmt einen Duft nach Eichenholz und gereiften Weinen, der sofort in den Bann zieht. Im Inneren lagert ein Schatz: etwa der „Antique Amontillado“, dessen Farbe zwischen Berstein und Kupfer changiert, dessen Aromen an geröstete Haselnüsse, edle Hölzer und einen Hauch Orangenschale erinnern. Am Gaumen zeigt sich dieser Sherry trocken und tiefgründig, mit salzigen Anklängen, wunderbarer Länge und seidiger Textur. Zeichnend für Fernando de Castilla ist die handwerkliche Sorgfalt, die in jedem Schritt spürbar ist: Von der akkuraten Auswahl der Palomino-Fässer bis zur sanften Verschneidung alter Soleras. Bemerkenswert ist außerdem die stille Grandezza der Brandys, die sich mit Noten von Feigen, getrockneten Aprikosen und Röstaromen entfalten – eine Komplexität, die in Andalusien ihresgleichen sucht. Man sagt in Jerez, echtes Können erkennt man daran, dass jeder Tropfen wie ein lebendiges Zeugnis von Kalkstaub, Meeresbrise und Handwerk schmeckt – und genau das zeichnet Fernando de Castilla aus.

Fernando de Castilla

Terroir von Fernando de Castilla

Jerez de la Frontera ist ein Ort, dessen magische Böden das Wesen des Sherrys prägen. Besonders die Albariza-Böden – blendend weiße, kalkhaltige Erde mit hoher Wasserspeicherfähigkeit – verleihen den Palomino-Trauben jene kühle Mineralität und feine Salzigkeit, welche die Sherrys von Fernando de Castilla so klar und prägnant machen. Im Frühsommer, wenn die Sonne gnadenlos über die Weingärten brennt, speichern diese Böden selbst nach Wochen ohne Regen noch ausreichend Feuchtigkeit für die zarten Reben. Die feinen Unterschiede zwischen den Lagen – sei es die exponierte Pago Macharnudo oder jene mit stärkerem Atlantikeinfluss – spiegeln sich spürbar in der Stilistik wider. Über dem Ganzen weht das Levante-Lüftchen, das tagsüber die Hitze anzieht und nachts für willkommene Abkühlung sorgt. Die Weine tragen so einen Hauch von Meersalz, Jasmin und getrockneten Zitrusfrüchten – ein aromatischer Fingerabdruck dieser einzigartigen Landschaft.

Fernando de Castilla

Geschichte hinter Fernando de Castilla

Die Geschichte von Fernando de Castilla ist erfüllt von Mut und Pioniergeist. Ursprünglich trug der Stein gewordene Traum den Namen Fernando Andrada-Vanderwilde und war den feinsten Auswahl-Sherrys der Region gewidmet. Als Jan Pettersen, ein norwegischer Enthusiast mit Leidenschaft für das andalusische Leben, Anfang der 1990er Jahre das Zepter übernahm, war es weniger eine Übernahme als vielmehr eine Liebeserklärung an die Magie Jerez’. Pettersen war fest entschlossen, alte Bodegas neu zu beleben – statt Verschnitt und Masse suchte er kompromisslose Klarheit: „Amontillado muss nach Amontillado schmecken, nicht nach der Idee von Sherry.“ Die Einführung der Antique-Linie war wegweisend: sie erlaubte es, uralte, nahezu vergessene Soleras wieder ins Licht zu rücken. Viele Jahrgangs-Fässer, die Jahrzehnte still ruhten, wurden wiedererweckt und bringen heute Weine in Umlauf, deren Charakter an verschwiegene Familiengeschichten und laue Nächte in den steinernen Kellern erinnert. Selbst alteingesessene Jerezanos erzählen, wie sie bei ersten Tastings der Antique-Reihe wieder Kindheitserinnerungen an die Weinproben ihrer Großeltern im Kopf aufleben sahen.

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Vinifizierung bei Fernando de Castilla

In der Produktionsphilosophie von Fernando de Castilla verschmelzen akribische Selektion und traditionelles Handwerk zu einer Kunstform. Aus den besten Parzellen der klassischen Albariza-Böden werden frühmorgens Palomino- und Pedro Ximénez-Trauben gelesen, meist noch im kühlen Dunst, um die Frische maximal zu erhalten. Die Gärung in Stahltanks erfolgt mit ausgesuchten Hefen – speziell bei Finos wird die sorgfältige Entwicklung des Flor überwacht. Der Ausbau der Weine geschieht in alten Eichenfässern, häufig mit über 100 Jahren Geschichte. Im Solera-System werden Jungweine langsam durch mehrere

Weitere Informationen

Name Fernando de Castilla
Webseite https://fernandodecastilla.com
Inverkehrbringer Fernando de Castilla, Jerez - Spanien
Gründer Jan Pettersen
Eigentümer Miguel Manuel Martin.
Önologe María Bermejo
Gründugsjahr 1999

Fernando de Castilla

Fernando de Castilla aus Jerez ist ein renommierter Winzer, der sich auf die Produktion von Sherry und Brandy spezialisiert hat. Seine Weine werden aus den besten Trauben der Region hergestellt und sind von höchster Qualität. Der Winzer legt großen Wert auf die traditionelle Herstellung seiner Produkte und verwendet nur handverlesene Trauben, die sorgfältig im Eichenfass gelagert werden.

Fernando de Castilla ist bekannt für seine exzellenten Sherrys, die von trocken bis süß variieren. Der Manzanilla und Fino sind bekannte Sherry-Sorten, die aus der Palomino-Traube gewonnen werden. Auch die edlen Oloroso und Pedro Ximénez Sherrys gehören zu den Spezialitäten von Fernando de Castilla.

Neben Sherry produziert der Winzer auch erstklassigen Brandy. Der Brandy de Jerez ist ein geschützter Name und wird ausschließlich in Jerez produziert. Die Brandy-Sorten von Fernando de Castilla sind bekannt für ihre hohe Qualität und ihre elegante Note.

Wenn Sie auf der Suche nach Weinen und Spirituosen von höchster Qualität sind, dann sollten Sie unbedingt die Produkte von Fernando de Castilla aus Jerez probieren. Mit einer langen Geschichte und einer Passion für Wein und Brandy ist er einer der renommiertesten Winzer Spaniens.