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  1. Emmerich Knoll

Emmerich Knoll

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Emmerich Knoll

Wer einmal in den Kellern von Emmerich Knoll gestanden hat, dem bleibt mehr als nur das prunkvoll gezeichnete Etikett seiner Flaschen im Gedächtnis. Inmitten der rauen Schönheit der Wachau entstehen hier Weißweine, die in ihrer Ausstrahlung und Tiefe einen klaren Fingerabdruck tragen: die Handschrift der Familie Knoll. Besonders ein Glas Riesling Schütt aus einem großen Jahr wie 2013 bleibt unvergesslich – von zarter Aprikosenwürze und wildem Wacholderduft getragen, im Mund knochentrocken mit einer vibrierenden, salzigen Mineralität, zugleich druckvoll und karg. Es sind Weine, die nicht den schnellen Reiz, sondern die leise, ausdauernde Faszination suchen. Die Knolls verstehen es meisterhaft, Frische und Substanz in Einklang zu bringen, ohne auf Showeffekte zu setzen; es dominiert stets das Terroir. Die biologische Bewirtschaftung und sensible Weinbergsarbeit schlagen sich spürbar in einer Klarheit nieder, die auch noch nach Jahren am Gaumen nachhallt. Gäste des Weinguts schätzen die warme, unprätentiöse Gastfreundschaft: Legendär ist der Nachmittagskaffee von Vater Emmerich, wenn nach einem langen Lesetag, zwischen Fässern und Trauben, die schönsten Anekdoten der Wachau zum Klingen gebracht werden.

Emmerich Knoll

Terroir von Emmerich Knoll

Die Parzellen, die das Weingut Knoll bewirtschaftet, sind ein Spiegelbild der Geologie und Geschichte der Wachau. Loibenberg, Schütt, Kellerberg – diese Namen sind Synonym für Steilstlagen, die von Gneis und verwittertem Urgestein durchzogen sind, stellenweise mit einer dünnen, kalkhaltigen Lössauflage bedeckt. Wo im Sommer das Licht wie Goldstaub über die Steinmauern tanzt, wachsen die Reben mit Blick auf die Donau in kühler Morgenluft und genießen am späten Nachmittag die letzten Sonnenstrahlen. Gerade dieser Wechsel von Wärme und nächtlicher Kühle zügelt die Reife und bewahrt die charakteristische Säure der Trauben sowie eine ganz eigene, rauchige Würze – eine Prägung, die sich besonders in den Grünen Veltlinern und Rieslingen von Knoll zeigt. Berüchtigt unter Sammlern sind die Tropfen aus dem Loibenberg, deren zupackende Mineralik wie gemeißelt wirkt, und jene vom Kellerberg, wo die Luft einen Hauch Marillenblüte und Graphit in den Most zaubert. Die eindrucksvolle Hanglage und die Vielschichtigkeit der Böden begründen die aromatische Tiefe und das große Lagerpotenzial der Weine.

Emmerich Knoll

Geschichte hinter Emmerich Knoll

Die Geschichte der Familie Knoll verschmilzt mit den Terrassen der Wachau. 1979, es war ein Spätsommerabend und der Nebel stieg wie ein flüchtiger Schleier aus dem Flusstal, öffnete Emmerich Knoll Senior einen alten, fast vergessenen Veltliner für die ganze Familie – eine Erinnerung, die heute noch beim Plaudern am Küchentisch heraufbeschworen wird. Diese ehrliche Verwurzelung mit dem Land blieb, als die Verantwortung auf die nächste Generation überging. Emmerich Knoll III. führt heute nicht nur den Namen fort, sondern auch die Herangehensweise: Nicht Technik oder Mode, sondern Sorgfalt und Geduld bestimmen das Tun. Die Kellerei wurde über Jahrzehnte behutsam erweitert, nie auf Kosten des Charakters der Weine – stets dominiert die Liebe zum Handwerk vor Überraschungen in der Mode. Besucher des Weinguts erleben diese Zeitreise von einer Generation zur nächsten, etwa wenn inmitten der Probierstube antike Weinwerkzeuge hängen und bei einer Jause über alte Jahrgänge gefachsimpelt wird.

Emmerich Knoll

Vinifizierung bei Emmerich Knoll

Die Weinbereitung bei Knoll folgt einer durchdachten Klarheit: Von Hand gelesen, werden die Trauben in kleinen Erntekisten und im kühlen Morgengrauen in die Kelter gebracht. Die Moste werden langsam und kühl vergoren, zumeist im traditionellen, großen Holzfass aus österreichischer Eiche oder in Edelstahl. Hier geschieht wenig, das Aufsehen erregen möchte – keine Aromabeigaben, kein technischer Schnickschnack, sondern gezielte Zurückhaltung. Was herauskommt, sind Weine von steter Präzision, mit kristalliner Frucht und einem Hauch wildkräutriger Würze, getragen von der stillen Kraft des Gesteins. Die Ausbauzeiten werden individuell dem Jahr

Weitere Informationen

Name Emmerich Knoll
Webseite http://www.loibnerhof.at/
Inverkehrbringer Emmerich Knoll, , Wachau, Österreich
Anbaufläche in Hektar 24 ha
Gründer Emmerich Knoll Senior
Eigentümer Familie Knoll
Önologe Werner Nausch
Gründugsjahr 1958

Emmerich Knoll

Emmerich Knoll ist ein renommierter Produzent aus der österreichischen Weinregion Wachau. Schon seit vier Generationen ist die Familie Knoll im Weinbau tätig und Emmerich hat früh seine Leidenschaft für das Weinmachen entdeckt. Mittlerweile zählt er zu den bekanntesten Winzern der Region und wird von Weinliebhabern aus aller Welt geschätzt.

Emmerich Knoll setzt auf eine schonende Bearbeitung der Weinberge und eine dezente Reifung in Holzfässern. Seine Weine zeichnen sich durch eine hohe Präzision, Eleganz und Finesse aus. Besonders bekannt sind seine Rieslinge und Grüner Veltliner.

Als Produzent legt Emmerich Knoll nicht nur Wert auf die Qualität seiner Weine, sondern auch auf den Erhalt der Natur und die Nachhaltigkeit. Die Weinberge werden biologisch bewirtschaftet und Emmerich tüftelt stets an neuen, umweltfreundlichen Methoden, um den Weinanbau noch nachhaltiger zu gestalten.

Emmerich Knoll ist ein wahrer Meister seines Fachs und hat sich mit seinen Weinen einen Namen in der Welt des Weinbaus gemacht. Seine Weine sind geprägt von der unvergleichlichen Landschaft der Wachau und spiegeln die Liebe zum Handwerk wider. Wer seinen Wein verkostet, wird die Leidenschaft und Hingabe spüren, die er in jedes Glas füllt.