Bruno Giacosa
-
2022
Spumante Extra Brut
Bruno Giacosa-17%Preistipp!Italien
PiemontWeißweinfrisch & mineralischArtikelnummer: 90_02937 Rebsorten: Chardonnay,Spätburgunder Alkoholgehalt: 13.0%Vol. inkl. 19% MwSt., zzgl. VersandkostenUVP 59,99 €
Special Price 49,81 €*
0.7500l · 66,41 €/L -
2022
Barbera D´Alba DOC Piemonte
Bruno GiacosaItalien
PiemontRotweinfruchtig & aromatischArtikelnummer: 15_12526 Rebsorten: Barbera Alkoholgehalt: 15.0%Vol. -
2020
Barbera D´Alba DOC Piemonte
Bruno Giacosa-18%Preistipp!Italien
PiemontRotweinfruchtig & aromatischArtikelnummer: 15_07332 Rebsorten: Barbera Alkoholgehalt: 15.0%Vol. inkl. 19% MwSt., zzgl. VersandkostenUVP 35,10 €
Special Price 28,90 €*
0.750l · 38,53 €/L -
2024
Nebbiolo D′Alba DOC
Bruno GiacosaItalien
PiemontRotweinfein & aromatischArtikelnummer: 00_22778 Rebsorten: Nebbiolo Alkoholgehalt: 14%Vol. -
2025
Roero Arneis DOCG
Bruno GiacosaItalien
PiemontWeißweinfrisch & mineralischArtikelnummer: 00_22773 Rebsorten: Arneis Alkoholgehalt: 12.5%Vol. -
2025
Dolcetto d´Alba Falletto DOC
Bruno GiacosaItalien
PiemontRotweinfein & aromatischArtikelnummer: 00_22774 Rebsorten: Dolcetto Alkoholgehalt: 12%Vol.
Bruno Giacosa
In der Welt der piemontesischen Weine gilt Bruno Giacosa als Instanz für unverfälschte Authentizität. Kein anderer hat mit so viel Feingefühl die charakteristische Würze des Nebbiolo zur Geltung gebracht wie Giacosa, dessen Weine heute als essenzielle Referenz für Barolo und Barbaresco gelten. Gerade die Fassprobe eines Barbaresco Santo Stefano 2001 bleibt unvergessen: das Parfum roter Waldbeeren, begleitet von Anklängen getrockneter Rosen, mündet in einen seidigen, dichtverwobenen Körper mit saliner, steiniger Tiefe – ein Meisterwerk, das Generationen von Sommeliers tief bewegt hat. Giacosas Kunst lebt in jeder Flasche weiter, denn sie trägt die Handschrift eines Winzers, der nie laut, sondern stets präzise und respektvoll den Charakter des Piemont zum Leuchten bringt.
Terroir von Bruno Giacosa
Wer einmal im Licht eines frühen Herbstmorgens durch die Falletto-Parzellen gewandert ist, versteht die Magie dieses Terroirs: Im Süden der Langhe dominieren marmorierte Mergelböden mit lehmigem Kalk und eisenhaltigen Einschlüssen. Sie prägen die Barolo-Lagen Serralunga und La Morra, schenken dem Nebbiolo dort seine geradlinige Säure und eine unverkennbare salzige Mineralik. Die steilen Hügel, von Nebel umhüllt, bringen ein subtiles Mikroklima hervor – mit kühlen Nächten und sonnenreichen Tagen, die selbst spät reifende Sorten wie Nebbiolo optimal ausreifen lassen. Charakteristisch für Giacosas Weine ist gerade dieses Wechselspiel aus Spannung und Tiefe, das sie so langlebig macht. Einzelne Parzellen liefern Jahr für Jahr facettenreiche, vielschichtige Grundweine – ein Terroir, dem man jeden Schluck anmerkt.
Geschichte hinter Bruno Giacosa
Als Kind half Bruno Giacosa, geboren 1929 in Neive, im Weinkeller seines Vaters: Dort lernte er die Bedeutung von Geduld und Präzision – ein Wissen, das er nie aus Büchern, sondern in jungen Jahren von den Händen der Alten auf den Märkten in Alba erwarb. Legendär ist das Jahr 1967, als er erstmals Trauben aus der Lage Santo Stefano abfüllte, deren Duft sich seither in der piemontesischen Weingeschichte verewigt hat. Nach dem Erwerb der Falletto-Weinberge 1980 prägte Giacosa nicht nur seinen eigenen Stil – streng, aber hochelegant –, sondern setzte auch Maßstäbe für die gesamte Region. Noch heute erzählen alte Winzer aus Barbaresco von Giacosas stiller Präsenz bei der Lese, wenn er persönlich die schönsten Trauben auswählte, oft im Morgengrauen, während die Nebelschwaden durch die Reben zogen. Nach seinem Tod im Jahr 2018 führt Tochter Bruna mit demselben kompromisslosen Qualitätsverständnis das Weingut – und bewahrt die Philosophie, dass großartiger Wein nur durch größte Demut vor der Natur entstehen kann.
Vinifizierung bei Bruno Giacosa
Im Keller von Bruno Giacosa begegnet traditionelle Vinifikation moderner Präzision, ohne die Ursprünglichkeit der Traube zu verbiegen. Die Handlese der Nebbiolo-Trauben erfolgt selektiv, oft in mehreren Durchgängen, um nur das reifste, gesündeste Lesegut einzubringen. Die Fermentation startet auf natürlichen Hefen und dauert bewusst lange – manchmal drei Wochen –, um die vielschichtigen Tannine behutsam aus den Schalen zu extrahieren. Reife erfolgt in traditionellen, großen Fässern aus slawonischer Eiche, nie in Barriques, denn Giacosa wollte stets den Terroirausdruck bewahren und übermäßige Holzeinflüsse vermeiden.
Legendär ist dabei die Geduld: Barolo aus Topjahrgängen wie 2004 darf oft ein Jahrzehnt im Keller ruhen, bevor er sich öffnet. Giacosas Team schwört auf sensorische Analysen und verlässt sich lieber auf die Nase als auf Messinstrumente – ein Ansatz, der sich in der seidigen, oft fast kristallinen Textur seiner Weine zeigt. Jeder Schritt, jede Entscheidung ist darauf ausgerichtet, das Wechselspiel von Struktur, Frucht und Mineralität im Wein unverfälscht abzubilden.
Weitere Informationen
| Name | Bruno Giacosa |
|---|---|
| Webseite | https://www.brunogiacosa.it/ |
| Inverkehrbringer | Bruno Giacosa | Via XX Settembre 52 | IT 12057 Neive, Italien |
| Anbaufläche in Hektar | 20 ha |
| Gründer | Bruno Giacosa |
| Eigentümer | Bruno Giacosa. |
| Önologe | Dante Scaglione. |
| Gründugsjahr | 1950 |



© 2012-2023 perbaccowein GmbH
