Armand de Corcy
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2021
Moulin á Vent AOC Armand de Corcy
Armand de CorcyFrankreich
BeaujolaisRotweinkomplex & reifArtikelnummer: 20_02256 Rebsorten: Gamay Alkoholgehalt: 13.00%Vol. -
2023
Fleurie AOC Armand de Corcy
Armand de Corcy-13%Preistipp!Frankreich
BeaujolaisRotweinfein & aromatischArtikelnummer: 20_03569 Rebsorten: Gamay Alkoholgehalt: 13.0%Vol. inkl. 19% MwSt., zzgl. VersandkostenUVP 15,84 €
Special Price 13,85 €*
0.75l · 18,47 €/L -
2024
Fleurie AOC Armand de Corcy
Armand de Corcy-13%Preistipp!Frankreich
BeaujolaisRotweinfein & aromatischArtikelnummer: 20_04463 Rebsorten: Gamay Alkoholgehalt: 13.0%Vol. inkl. 19% MwSt., zzgl. VersandkostenUVP 15,84 €
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0.75l · 18,47 €/L
Armand de Corcy
Wer einmal an einem frühen Herbstmorgen durch die von Tau glitzernden Weinberge rund um Morgon spaziert ist, begreift, warum Armand de Corcy’s Weine tiefer gehen als der Durchschnitt. Über Jahrzehnte hinweg ist hier eine Stilistik gewachsen, die Frische, Komplexität und pure Lebensfreude miteinander vereint. Besonders der Morgon „Côte du Py“ zieht die Aufmerksamkeit auf sich: Von Rubingranat im Glas, entfaltet er ein weites Spektrum an Duftnoten – reife rote Kirschen, feine Veilchen, unterlegt von einer markanten Mineralität, die mit jedem Schluck an den charakteristischen Granitboden erinnert. Am Gaumen brilliert der Wein mit saftiger Struktur und einer Spannung, die für diesen Cru typisch ist – dabei weder je vordergründig noch überladen, sondern stets mit magischer Balance. Auf der Zunge bleibt eine Erinnerung an samtige Gerbstoffe und zarte Kräuterwürze zurück, ähnlich einem spätsommerlichen Picknick auf eben jenem Hügel, den die Familie de Corcy seit Generationen ihren Lebensmittelpunkt nennt. Diese Weine laden dazu ein, sich Zeit zu nehmen – für den Moment und für die Region, die sie hervorbringt.
Terroir von Armand de Corcy
Am Fuß des sagenumwobenen Côte du Py trifft man auf ein Terroir, das mit seiner fein strukturierten Granitmatrix, vulkanischen Einlagerungen und einem Hauch Mangan eine außergewöhnliche Grundlag schafft. Was auf den ersten Blick unspektakulär anmutet, offenbart im Detail eine seltene Balance von Struktur und Lebendigkeit. Es sind die tief wurzelnden alten Gamay-Stöcke, die dem Boden Mineralien abtrotzen und das Echo kühler Nächte sowie sonnendurchfluteter Tage in aromatische Dichte übersetzen. Armand de Corcy ist es gelungen, die Finesse dieser Böden einzufangen; dies zeigt sich bei seinen Cru-Weinen immer wieder als juwelenhafte Frische, geprägt von einer hauchdünnen Spur Graphit und erdigem Nachhall. Beobachtet man, wie nach einem warmen Regen der Duft nasser Steine aus den Rebzeilen aufsteigt, versteht man, warum dieser Landstrich unverwechselbare Weine hervorbringt: Hier sprechen Böden und Klima eine deutlich artikulierte, individuelle Sprache, und die Weine von Armand de Corcy sind ihr eloquentester Ausdruck.
Geschichte hinter Armand de Corcy
Der Name de Corcy ist eng mit der Beaujolais-Landkarte verwoben. Wer mit den Menschen rund um Morgon spricht, hört in alten Gasthäusern Geschichten von jenen kargen Jahren, in denen Armand gemeinsam mit seinem Vater in den frühen Morgenstunden die Reben kontrollierte – ein stetiges Miteinander von Erfahrung und Intuition. Prägend war das Jahr 1985, als nach einem ausgeprägten Spätfrost eine kleine, aber traumhaft konzentrierte Ernte Wunder wirkte und der damals noch junge Armand den Wert von Geduld und Demut im Weinberg lernte. Er steht sinnbildlich für den tiefen Respekt vor den alten, unergiebigen Rebstöcken, aus denen die modern interpretierten Crus entstehen. Mut, neue Wege zu beschreiten, gehörte stets dazu: So wurden Flächen nachhaltig rekultiviert und moderne Ideen eingeführt, ohne die Seele des Betriebs zu verlieren. Es sind diese Erlebnisse – die Gespräche mit Nachbarn auf der Mauer der alten Domaine, die Gesteinsbrocken in den Taschen nach einer langen Weinlese – die Armands Weine prägen und spürbar machen, dass sie von Menschen mit Leidenschaft und Bodenhaftung geschaffen sind.
Vinifizierung bei Armand de Corcy
In der Kellerarbeit von Armand de Corcy verschmelzen alte handwerkliche Sorgfalt und kontemporäre Präzision zu einem eindrucksvollen Ganzen. Die Trauben werden selektiv von Hand geerntet, wobei selbst kleinste Parzellen unterschiedliche Lesezeitpunkte erfahren, um jede Nuance optimal herauszuarbeiten. Statt auf technische Tricks setzt Armand im Keller auf das Vertrauen in die natürlichen Prozesse: Wilde Hefen, fast schon ein Markenzeichen, leiten die langsame Vergärung ein. Der Ausbau erfolgt teils in traditionellen Fudern, teils in gebrauchten Pièces aus Allier-Eiche, sodass Struktur, Tiefe und Spannung ohne dominante Holzaromen entstehen. Besonders eindrucksvoll ist das sensorische Spiel zwischen Fruchtausdruck und mineralischer Präzision, das seine Weine so unverwechselbar macht. Jeder Jahrgang atmet die Handschrift eines Winzers
Weitere Informationen
| Name | Armand de Corcy |
|---|---|
| Inverkehrbringer | Armand de Corcy, Côte-d'Or, 21700 Nuits-Saint-Georges, Frankreich |



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