Toblar
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2010
Uve Rosse IGT
Toblar-17%Preistipp!Italien
Friaul-Julisch VenetienRotweinkomplex & reifArtikelnummer: 00_05290 Alkoholgehalt: 14%Vol. inkl. 19% MwSt., zzgl. VersandkostenUVP 17,41 €
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Toblar
Wer das Weingut Toblar betritt, spürt sofort die tiefe Verbundenheit dieses Hauses mit seiner Landschaft und den Menschen vor Ort – ein Gefühl, das sich in jedem Glas widerspiegelt. Das Zusammenspiel aus sorgfältig gepflegten Weinbergen und der langjährigen Erfahrung zeigt sich besonders im Friulano: Saftige Birne, frische grüne Mandeln und ein Hauch Wildkräuter – wie der Duft nach einem Sommerregen im Collio – klingen im Glas an, begleitet von einer zarten Salzigkeit im Abgang, die direkt an die mineralreichen Hügel erinnert. Toblar gelingt es immer wieder, die leisen Töne der Region in große Weine zu übersetzen: präzise, lebendig, ganz nah an der Natur. Unvergesslich bleibt eine späte, goldene Oktobersonne, als die Lese nach nächtlichen Regenfällen begann – die Trauben voller Spannung und Ausdruck, das Team zwischen Lachen und konzentrierter Stille. Diese Energie transportieren die Weine: Charakter und Eleganz, mit einer feinen Handschrift, die handwerkliche Präzision und leidenschaftliche Neugier verbindet.
Terroir von Toblar
Am Schnittpunkt von Alpen und Adria tritt bei Toblar das Terroir Friauls in seiner ganzen Intensität zutage. Die kargen, kalkhaltigen Opokböden, durchzogen von Mergel und Sandstein, besitzen eine seltene Fähigkeit, Mineralität in den Wein zu tragen – spürbar in der klaren, steinigen Spur des Sauvignon und dem feinen Druck in jedem Rotwein. Kühler Fallwind von den Julischen Alpen, milde Meeresbrisen von der Adria: Dieses Wechselspiel spendiert gerade den autochthonen Sorten wie Friulano und Refosco eine raffinierte Frische und bewahrt auch in heißen Sommern deren aromatische Vielfalt. Sonne taucht die Hänge tagsüber in goldenes Licht, nachts senken sich Temperaturschwankungen über die Trauben und formen komplexe Fruchtschichten. Die am südlichsten gelegene Parzelle am Rand eines knorrigen Eichenhains überzeugt Jahr für Jahr mit Weinen, deren Tiefe und Würze immer wieder Staunen auslöst – eine Erinnerung daran, wie sehr Landschaft und Handwerk hier verschmelzen.
Geschichte hinter Toblar
Die Geschichte von Toblar ist untrennbar mit der beharrlichen Neugier seiner Gründerfamilie verbunden: Ende des 19. Jahrhunderts bewältigte Giovanni Toblar mit bloßen Händen die ersten steinigen Parzellen am Hang der Colli Orientali – ein Pioniergeist, der noch heute das Weingut durchdringt. In alten Familienalben findet sich ein vergilbtes Foto: Giovanni, knietief im Lehm, lacht in die Kamera – Kraftakt und Hoffnung zugleich. Ein Schlüsselmoment kam im Frühjahr 1967: Zum ersten Mal wagte sich Marco Toblar an Spontanvergärung im uralten Eichenfass und rief damit einen Stil ins Leben, der bis heute prägend geblieben ist. Maria und Luca, die aktuelle Generation, führen dieses behutsame Suchen und Erfinden fort – immer auf der Suche nach der nächsten, kleinen Verbesserung. Sie verzichten auf künstliche Bewässerung, setzen auf Begrünung und verstehen das Weingut als lebendigen Organismus, der Jahr für Jahr neue Geschichten hervorbringt. Besonders der legendäre Jahrgang 2011 bleibt in Erinnerung: ein Frühjahr voller Unwägbarkeiten, dicht gefolgt von einer sonnenverwöhnten Lese und Weinen, die heute als Inbild friaulischer Balance gelten.
Vinifizierung bei Toblar
Bei Toblar steht jedes Detail im Weinberg im Dienst des natürlichen Ausdrucks: Die handgelesenen Trauben werden im Morgengrauen gepflückt, wenn die Kühle nach nächtlichem Bodennebel noch auf den Beeren liegt. Jede Parzelle, jede Sorte bekommt ihre eigene Vinifikation – der Refosco aus der alten Ostlage etwa wird in kleinen Holzgärständern spontan vergoren und reift anschließend in gebrauchten Barriques, um Frische und Würze zu bewahren. Weißweine wie der Friulano fermentieren in kühlen Edelstahltanks, bleiben dabei aber lange auf der Feinhefe; dieser geduldige Ausbau verleiht ihnen Dichte und eine fast salzige Prägnanz. Eingriffe im Keller sind auf das Nötigste beschränkt: keine Schönungen, keine übertriebene Technik. Die Böden werden mit Kräutermischungen vital gehalten, die Lese richtet sich nach dem optimalen Reifezeitpunkt, niemals nach vorge
Weitere Informationen
| Name | Toblar |
|---|---|
| Inverkehrbringer | Toblar, Via Ramandolo, 17, 33045 Nimis UD, Italien |
| Anbaufläche in Hektar | 90 ha |
| Önologe | Arturo Stocchetti |



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