Scanavino
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Scanavino
Wer einen Schritt in die Keller von Scanavino im Piemont wagt, versteht rasch den Zauber, der diese Weine umgibt. Kaum ein Glas spiegelt die Essenz dieser sanft gewellten, von Nebel durchzogenen Hügellandschaft eindringlicher wider als ihr Barolo: Dichtes Granatrot, feine Noten von Veilchen, getrockneter Kirsche und eine tiefgründige Würze – im Abgang getragen von kernigen, doch geschliffenen Tanninen. Dem Barolo von Scanavino haftet eine stille Größe an, die Verkoster stets aufs Neue in Staunen versetzt.
Scanavinos Leidenschaft für die Handarbeit in Weinberg und Keller zeigt sich in jedem Schluck. Die Sorgfalt, mit der jede Traube gelesen und selektiert wird, ist spürbar, ebenso die leise, aber bestimmte Handschrift eines Hauses, das seine Reben kennt wie alte Freunde. Wer je bei Herbstnebel die Lese miterlebt hat, versteht, weshalb das Piemont und Scanavino als Synonym für vielschichtige, langlebige Weine gelten.
Terroir von Scanavino
Am Morgen zieht feiner Nebel durch die Weinberge des Roero und sorgt für eine nahezu mystische Stimmung; gerade dieser Wechsel aus kühlen Nächten und warmen, kaum je drückenden Tagen prägt das Terroir bei Scanavino. Die Reben wurzeln tief in einer Melange aus gelbem Mergel, kargem Tuffstein und sandigen Einschlüssen – Böden, deren mineralische Kraft und Eleganz man in jedem Glas förmlich schmecken kann.
Charakteristisch sind insbesondere die Weinlagen an sanften Kuppen, bei denen sanfte Brisen für stete Durchlüftung sorgen und die Trauben bis zum Spätherbst gesund an den Stöcken lassen. So entstehen Basis für Rotweine voller Finesse und ausgeprägtem Gleichgewicht zwischen Kraft und Frische. Wer einen Blick über die Felder wirft, versteht sofort, warum Nebbiolo sich hier so wohlig entfaltet und zu einer vielschichtigen Aromentiefe gedeiht, wie man sie außerhalb des Piemonts kaum findet.
Geschichte hinter Scanavino
Die Geschichte von Scanavino beginnt nicht mit großen Festreden, sondern in einem kleinen, steinernen Wohnhaus am Rand der Weinberge. In den 1960er Jahren entstand abseits der Öffentlichkeit die Idee, nicht nur einfache Tafelweine – wie in jener Zeit vielerorts üblich –, sondern charaktervolle Crus zu keltern. Der Gründer wurde dabei oft belächelt, denn die Steillagen galten damals als mühsam und unrentabel. Doch eine Verkostungsrunde unter Nachbarn war es, die den entscheidenden Impuls gab: Der erste eigenständig vergorene Barbera überzeugte mit Saftigkeit und animierender Frucht. Seitdem ist Experimentierfreude ein Grundpfeiler des Hauses.
Noch heute erinnern Gäste und Mitarbeitende gern an den legendären «Nebbia-Jahrgang» von 1982, als besonders dichter Morgennebel eine langsame Reife begünstigte und der Barolo eine fast mystische Tiefe entwickelte – bis heute ein gesuchter Wein unter Kennern. Die Verbundenheit zur Region, aber auch der Wagemut, neue Wege zu gehen, machen Scanavino seit jeher zu einem echten Botschafter des Piemont.
Vinifizierung bei Scanavino
Im Keller von Scanavino begegnen sich Zeitgeist und Tradition auf Augenhöhe: Handlese und schonende Vorselektion legen den Grundstein, gefolgt von einer kühlen Vormaischestandzeit, die den frischen Fruchtcharakter betont und besonders sortentypisch erhalten bleibt. Für die Barolo-Trauben kommen traditionelle 'tini di legno' zum Einsatz – offene Holzbottiche, in denen der Nebbiolo langsam und unter genauer Beobachtung vergärt.
Bei der Fassreife setzt Scanavino auf eine kluge Mischung aus großen, alten Botti und kleineren Tonneaux. Der Barolo reift hier mindestens zwei Jahre, Barbera und Dolcetto erhalten etwas weniger Holz, um die sortentypische Fruchtigkeit zu bewahren.
Hervorzuheben ist das Feingefühl des Kellermeisters bei der Assemblage; mit viel Geduld verleiht er den Weinen eine Balance aus Struktur, Frische und Reifepotenzial. Die händische Abfüllung und der bewusste Verzicht auf überbordende Kellertechnik zielen stets darauf ab, die Persönlichkeit
Weitere Informationen
| Name | Scanavino |
|---|---|
| Webseite | http://www.scanavino.com/en/ |
| Inverkehrbringer | Perlino S.p.A, Loc. Valgera 94, 14100 Asti, Italien |
| Anbaufläche in Hektar | 50 ha |
| Gründer | Luigi Scanavino |
| Önologe | Paolo Giampaolo |
| Gründugsjahr | 1948 |
Scanavino
Scanavino ist ein renommierter Winzer aus der wunderschönen Region Piemont im Nordwesten Italiens. Seit 1950 produziert er hochwertige Weine und ist inzwischen zu einem der bekanntesten Weingüter Italiens aufgestiegen.Die Familie Scanavino legt besonderen Wert auf die Handarbeit und die Liebe zum Detail. Der Anbau der Trauben erfolgt nach biodynamischen und ökologischen Methoden, wodurch die Weine ihre einzigartigen, natürlichen Eigenschaften behalten und der Umwelt geschont wird.
Die Weine von Scanavino zeichnen sich durch ihre Eleganz und Komplexität aus. Ein Highlight unter den Sorten ist der Barolo, der als König der Weine bezeichnet wird und besonders ausdrucksstark ist.
Ob bei einem festlichen Dinner oder einem gemütlichen Abend zuhause - mit den Weinen von Scanavino kann jeder Moment zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.



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