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Rotes Haus

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Rotes Haus

Wer Wiens Herz und Seele in einem Glas Rotwein erleben möchte, wird bei Rotes Haus fündig. Das Weingut ist ein echter Geheimtipp inmitten der immergrünen Hänge am Rande des Wienerwalds. Wer zum ersten Mal im Herbst durch die Reihen der Blaufränkisch-Reben spaziert, spürt sofort das pulsierende Leben im Boden und die Sorgfalt, mit der hier gearbeitet wird. Besonders hervorzuheben ist der elegante Blaufränkisch Alte Reben: Dunkle Kirsche, ein Hauch Veilchen und fein eingebundene Tannine prägen diesen Wein, dessen kühle Frische lang am Gaumen bleibt. Am Kaminfeuer geöffnet, bringt er selbst skeptische Bordeaux-Trinker ins Staunen – eine persönliche Erfahrung, die so mancher Besucher mit dem Winzer bei einer Weinverkostung direkt im Weinkeller teilen durfte. Die Weine von Rotes Haus vereinen Wiener Charme mit Klarheit und Tiefe – sie spiegeln den unverwechselbaren Charakter der Stadt und ihrer Menschen wider.

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Terroir von Rotes Haus

Das Terroir von Rotes Haus ist ein faszinierendes Wechselspiel aus Böden und Klima, das man schon beim Spaziergang durch die Weingärten mit allen Sinnen erleben kann. Hier in den Nußdorfer Lagen bestimmen kalkhaltige Schotterbänke und Löss das unterirdische Bild. Die Reben wurzeln tief, greifen nach mineralischen Schätzen, die den Weinen eine lebhafte Frische und salzige Note schenken. Die Nähe zur Donau sorgt für abendliche Feuchtigkeit, während die kühlen Fallwinde aus dem Wienerwald für messerscharfe Aromenausprägung sorgen – ein Geschenk für Sorten wie Blaufränkisch, St. Laurent und natürlich den Wiener Gemischten Satz. Unvergesslich bleibt ein besonders kühler Herbsttag, an dem die Nebelschleier langsam den Blick auf die goldgelben Weinberge freigaben und Anna Müller stolz auf den mineralischen Nerv im aktuellen Jahrgang verwies: „Der Wiener Kalk schwingt in jedem Schluck mit.“ Das Terroir prägt die Weine von Rotes Haus mit einer unverkennbaren, urbanen Eleganz.

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Geschichte hinter Rotes Haus

Die Geschichte von Rotes Haus ist geprägt von mutigen Entscheidungen und hingebungsvoller Arbeit im Weinberg. 1898 legte Johann Müller, fasziniert von den lockeren Gesteinsböden am Nussberg, den Grundstein für das Weingut – mitten in Wien, fernab der großen Weinregionen, aber getragen vom Optimismus einer Jahrhundertwende. Durch politische Umbrüche, zwei Weltkriege und die urbanen Veränderungen hindurch hielt die Familie dem Standort die Treue. In den 1970ern brachte Markus Müller frischen Wind: Nach einem Lehrjahr bei einem Pionier der biodynamischen Weinwirtschaft im Burgund rückte er den Wiener Gemischten Satz ins Rampenlicht. An einem warmen Oktoberabend 1982 wurde bei der Lese erstmals spontan vergoren – ein Experiment, das dem später ausgezeichneten Jahrgang seine prägende Tiefe verlieh. Heute steht Anna Müller für innovative Nachhaltigkeit und den Mut, auch schwierige Jahrgänge kompromisslos authentisch auszubauen. Die Geschichte von Rotes Haus ist ein Wiener Original mit Höhen, Tiefen und persönlicher Handschrift – ein Stück Wien im Glas.

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Vinifizierung bei Rotes Haus

Die Kellerarbeit bei Rotes Haus ist geprägt vom Bestreben, jede Nuance des Wiener Terroirs ungeschminkt ins Glas zu bringen. Nach sorgfältiger, handselektiver Lese gelangen die Trauben – stets in kleinen Kisten, um Druckstellen zu vermeiden – direkt in den historischen Gärkeller. Die Vergärung erfolgt teils im offenen Holzbottich, insbesondere bei Blaufränkisch und St. Laurent, was dem Wein seine seidige Textur und feinen Ausbauaromen verleiht. Der Ausbau im großen, alten Eichenfass schenkt den Weinen Würze und Tiefe, ohne sie maskierend zu prägen. Im Keller wird nur so viel eingegriffen wie unbedingt nötig; auf Schönung und Filtration wird möglichst verzichtet. Besonders charmant ist Annas jährliches Ritual: Am Tag der Fassprobe, wenn die kühle Kellerruhe vom Klang der Gläser erfüllt wird, werden auch die Weine des Vorjahres noch einmal kritisch verkostet – eine respektvolle Hommage an die Entwicklung der eigenen Stilistik. So entstehen charaktervolle Weine, die die Handschrift ihres Ursprungs tragen und jeder Flasche eine kleine Wiener Geschichte einschreiben.

Weitere Informationen

Name Rotes Haus
Webseite http://www.weingut-rotes-haus.com/
Inverkehrbringer Rotes Haus Pfarrplatz 2 1190 Wien Österreich | Abfüller: VWG "Vienna 19" Wein GmbH
Anbaufläche in Hektar 16 ha
Eigentümer Josef Lentsch
Önologe Roman Horvath
Gründugsjahr 2010

Rotes Haus

Der Winzer Rotes Haus aus Wien ist seit vielen Jahren eine feste Größe in der österreichischen Weinszene. Die Familie betreibt seit Generationen Weinbau und hat sich auf die Produktion von Rotwein spezialisiert. Ihre Weinberge liegen in den malerischen Hügeln rund um Wien und profitieren von dem klimatisch begünstigten Gebiet.

Die Weine des Winzers Rotes Haus zeichnen sich durch ihre Finesse und ihre Komplexität aus. Die Trauben werden sorgfältig von Hand geerntet und anschließend schonend verarbeitet. Dabei legt der Winzer großen Wert auf eine naturnahe Bewirtschaftung der Weinberge und verzichtet auf den Einsatz synthetischer Pestizide und Düngemittel.

Die Rotweine des Winzers Rotes Haus haben einen intensiven und harmonischen Geschmack, der sowohl Liebhaber als auch Kenner begeistert. Besonders beliebt sind die kräftigen und aromatischen Blaufränkisch-Weine, die sich perfekt zu deftigen Speisen wie Wild oder Gulasch eignen.

Wer auf der Suche nach hochwertigen Rotweinen ist, die aus einer traditionsreichen Familienproduktion stammen, sollte unbedingt einen Blick auf die Weine des Winzers Rotes Haus werfen.