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Matassa

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Matassa

Fernab ausgetretener Pfade im Roussillon findet sich mit Matassa ein Charakterweingut, das Authentizität nicht postuliert, sondern lebt. Die Weine entspringen einer kompromisslosen Hingabe an die natürlichen Gegebenheiten der Region – sichtbar in kargen Rebzeilen unter dem intensiven Licht Südfrankreichs. Keine Spur von Uniformität: Hier, wo Ginster und wilder Thymian am Weinberg wachsen, entstehen Weine, die subtil ihre Herkunft erzählen.

Die Handschrift von Matassa spiegelt sich besonders im Matassa Blanc wider. Der Duft changiert zwischen Quitte, Fenchel und einer klaren, steinigen Kühle, wie man sie sonst selten in Südfrankreich findet. Am Gaumen verbindet sich saftige Frische mit salzig-mineralischem Zug – als würde der Wind des Roussillon direkt mittrinken. Dieses sensorische Erlebnis bleibt im Gedächtnis und hebt Matassas Weine aus der Masse hervor.

Was diese Flaschen so besonders macht? Jeder Tropfen transportiert nicht nur Sonne, Stein und Wind, sondern auch eine Aufrichtigkeit im Handwerk, wie sie nur da zu finden ist, wo Menschen radikal ihrem eigenen Weg folgen.

Matassa

Terroir von Matassa

Ausgedehnte Terrassen und kleine Parzellen auf Schiefer, Mergel und Granit prägen das vielschichtige Bild der Matassa-Weinberge. Hier im Hinterland von Calce, auf Höhen bis zu 600 Metern, profitieren Reben – viele davon über 80 Jahre alt – neben einer hinreißenden Aussicht vor allem von den extremen Klimaduellen: Heiße, trockene Tage wechseln mit kühlen, windigen Nächten, in denen die Tramontane rau über die Höhen streicht.

Diese Windströmungen pusten nicht nur eventuelle Krankheiten von den Blättern, sie sorgen auch dafür, dass die Trauben langsam reifen und eine bemerkenswerte aromatische Tiefe sowie feine, energetische Säure bewahren. Besonders faszinierend ist der Wechsel der Böden – da, wo im Norden Granit knirscht, wachsen Grenache-Reben mit vibrierender Frische, während im südlichen Teil Schiefer eine salzige Note stiftet.

Die Kombination aus uralten Reben, extremer Geografie und minimalen menschlichen Eingriffen bringt Weine hervor, die Jahr für Jahr überraschende Nuancen zeigen. Von diesen besonderen Lagen hat schon mancher Winzerkollege ehrfürchtig erzählt, wenn eine spontane Probe zur Dämmerung im Weinberg zum Erlebnis wurde.

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Geschichte hinter Matassa

Die Geschichte von Matassa beginnt keineswegs in Frankreich, sondern auf der südlichen Halbkugel: Tom Lubbe, ein Weinenthusiast aus Neuseeland mit südafrikanischen Wurzeln, stellte sich bereits in jungen Jahren den radikalen Herausforderungen des französischen Weinbaus. Seine ersten Begegnungen mit den alten Rebstöcken um Calce waren von einer Mischung aus Faszination und Sturheit geprägt: Lubbe übernachtete in den ersten Jahren im Weinkeller, weil er tags wie nachts das Mikroklima studieren wollte.

Während einer Ernte, die durch einen ungewohnten Kälteeinbruch zur Zerreißprobe wurde, entstand der Grundstein für die Philosophie von Matassa: Nicht perfekter Lesetermin, sondern das kompromisslose Lauschen auf die Bedürfnisse jeder Parzelle. Die alten Carignan- und Macabeu-Stöcke, die Lubbe mit viel Geduld und Handarbeit rekultivierte, waren ihr Gewicht in Gold wert. Hinter den Flaschen von Matassa steckt deshalb nicht nur die Energie eines visionären Winzers, sondern die Geschichte einer Freundschaft mit dem Land, die von jeder Flasche weitererzählt wird.

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Vinifizierung bei Matassa

Jede Flasche Matassa ist das Resultat eines nahezu meditativen Umgangs mit Pflanze und Boden: Handlese bei der ersten Dämmerung, damit die Trauben ihre Frische bewahren, schonender Transport zum Keller – kein Pumpen, keine Rüttelmaschinen. Bei der Vinifikation verzichtet Tom Lubbe konsequent auf Schönungen oder Filtration, lässt stattdessen wilde Hefen und Zeit die Hauptrollen spielen.

Im kleinen Keller am Ortsrand von Calce gären die Moste oft in alten, kleinen Fässern oder Tonamphoren. Mal dauert dieser Prozess nur wenige Wochen, mal mehrere Monate – alles im Rhythmus der Natur. Der erste Schluck eines Matassa-Weins erzählt von reifen, kernigen Fruchtnoten, feiner Würze und einem dramatischen mineralischen Finale, das

Weitere Informationen

Name Matassa
Webseite http://www.vins-matassa.com
Inverkehrbringer Domaine Matassa, 10 Route d´Estagel, 66600 Calce / France
Anbaufläche in Hektar 20 ha
Gründer Tom Lubbe
Eigentümer Tom Lubbe
Önologe Tom Lubbe
Gründugsjahr 2002

Matassa

Matassa ist ein renommierter Winzer aus der Region Roussillon im Süden Frankreichs. Hier, inmitten traumhaft schöner Landschaften und sonnenverwöhnter Weinberge, produziert er seit Jahrzehnten erstklassige Weine, die sich durch ihren einzigartigen Charakter und ihre herausragende Qualität auszeichnen.

Die Philosophie von Matassa ist es, die Reben und die Natur in den Vordergrund zu stellen. Dies bedeutet, dass er auf eine naturnahe und biodynamische Anbauweise setzt und auf den Einsatz von Chemikalien weitestgehend verzichtet. So entstehen Weine, die nicht nur außergewöhnlich lecker sind, sondern auch ganz im Einklang mit der Natur stehen.

Matassas Weine sind geprägt von ihrer Herkunft und bieten eine große Vielfalt an Geschmacksrichtungen und Aromen. Seine Weißweine beispielsweise überzeugen mit einer feinen Säure und einer angenehmen Frische, während die Rotweine durch ihre Intensität und Komplexität beeindrucken. Auch seine Roséweine sind eine Wucht und überzeugen sowohl durch ihre Zartheit als auch durch ihre Fruchtigkeit.

Besonders beeindruckend ist es, dass Matassa es schafft, mit jedem Jahrgang neue Geschmackserlebnisse zu kreieren und seine Fans immer wieder aufs Neue zu begeistern. Wer auf der Suche nach außergewöhnlichen Weinen mit Charakter und Persönlichkeit ist, sollte unbedingt Matassas Weine ausprobieren.