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Majolini

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Majolini

Majolini steht als echtes Herzstück der Franciacorta-Region und trägt das lebendige Erbe der lombardischen Weinarchitektur in die Zukunft. Bei einem Besuch in der alten Steinkellerei, die versteckt zwischen Silberoliven und Lorbeerbüschen thront, spürt man sofort den Puls der Geschichte, aber auch jene jugendliche Neugier, die Majolini immer wieder zu außergewöhnlichen Ergebnissen treibt. Das Sortiment ist subtil komponiert – ein Beweis dafür ist der Franciacorta Brut: Schon beim Einschenken entfaltet sich eine feine, an knuspriges Brioche erinnernde Nase, unterlegt mit weißen Blüten und dezenter Zitrusfrische. Am Gaumen saftig und mineralisch, mit tänzelnder Perlage, cremig, aber niemals schwer, bleibt dieser Spumante lange präsent und enthüllt bei jedem Schluck eine neue Nuance. Ein ebenso beeindruckendes Erlebnis bietet der zart strukturierte Blanc de Noirs, dessen Fruchtspiel und Subtilität einen unmittelbar an die steinigen Hügellagen oberhalb des Iseosees zurückversetzen. Es sind Weine, die nicht einfach getrunken, sondern erlebt werden wollen – sie erzählen von Sonne, Wind und den Menschen, die Franciacorta zu dem machen, was es ist.

Majolini

Terroir von Majolini

Die Weinberge von Majolini bestechen durch ihre privilegierte Lage auf den eisen- und kalkreichen Böden der südlichen Franciacorta, in unmittelbarer Nähe des Iseosees. Besonders auffällig ist das Spiel der Bodenschichten: Da wechseln sich sandige Partien mit mergeligen, steinigen Zonen ab, sodass die Reben – vor allem Chardonnay und Pinot Noir – je nach Parzelle unterschiedlich gefordert werden. Hier, auf einer Meereshöhe von bis zu 350 Metern, reifen die Trauben langsamer, wodurch sie ihre Vitalität und aromatische Tiefe bewahren. Der nahe See trägt mit seinen thermischen Einflüssen zu milden Wintern und belüfteten Sommern bei, was den Stil der Weine von Majolini maßgeblich prägt: Sie sind spannungsvoll, vibrierend und spiegeln die klimatischen Kontraste der Region eindrucksvoll wider. Die Unterschiede schmeckt man – etwa an der kühlen Mineralität des Vintage Brut, dessen Herkunft sich klar im Glas widerspiegelt.

Majolini

Geschichte hinter Majolini

Die Geschichte von Majolini ist eng mit dem Wandel der Franciacorta zur führenden Schaumweinregion Italiens verwoben. Als Bauernsohn Giovanni Majolini in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts seinen ersten Weinberg anlegte, galt der Franciacorta-Wein noch als echtes Nischenprodukt – was auch in Erinnerungen an alte Jahrgänge stolz tradiert wird. Eine Schrulle der Majolinis: In besonders herausragenden Jahren werden bis heute einzelne Flaschen bewusst für Familienfeiern versteckt und erst Jahrzehnte später wiederentdeckt. Besonders geprägt hat das Weingut die Ära Ende der 1980er Jahre, als Eugenio Majolini mit waghalsigen Experimenten im Keller begann. Sein Mut, auch auf Rebflächen in bisher nicht kultivierten Hanglagen zu setzen, führte zu den ersten vielbeachteten Blanc de Noirs der Region. Die Modernisierung wurde nicht um der Mode willen, sondern stets aus Überzeugung betrieben – immer in enger Abstimmung mit dem Terroir und den Eigenheiten jedes Jahrgangs. Ein lebendiges Patchwork aus Respekt vor der Vergangenheit und Lust auf ständige Weiterentwicklung.

Majolini

Vinifizierung bei Majolini

Majolinis Philosophie in der Weinbereitung ist geprägt von präziser Handarbeit und der Überzeugung, dass Charakter nur durch behutsame Intervention entsteht. Die Lese erfolgt grundsätzlich manuell und in mehreren Durchgängen, sodass nur die physiologisch perfekte Traube in den Gärkeller gelangt. Der Ausbau erfolgt individuell: Während kraftvolle Jahrgänge teils in gebrauchtem französischen Holz verfeinert werden, um Struktur und Komplexität zu fördern, bleibt für die Frische der Grundweine der Franciacorta meist der Edelstahl das Material der Wahl. Die zweiten Gärungen finden konsequent nach der traditionellen Methode statt – ein Detail am Rande: Die Hefelagerung dauert bei Majolini oft deutlich länger als gesetzlich verlangt, was sich in der feinen Mousseux und der Tiefe der Schaumweine niederschlägt. Nachhaltigkeit ist dabei kein Schlagwort, sondern spiegelt sich in jeder Parzelle wider, etwa durch den Verzicht auf Herbizide und die gezielte Begrünung zur Förderung der Bodenfauna.

Weitere Informationen

Name Majolini
Webseite http://www.majolini.it/
Inverkehrbringer Majolini Società Agricola Via Manzoni 3 (Loc. Valle) 25050 Ome ( Bs) Italien | Abfüller: Majolini Viticoltori in Ome - Italia
Anbaufläche in Hektar 20 ha
Gründer Valerio Majolini
Eigentümer Majolini Familienunternehmen
Önologe Francesco Serafini
Gründugsjahr 1981

Majolini

Majolini ist ein renommierter Winzer in der Region Lombardei, der für seine hochwertigen Weine und seine Leidenschaft für den Weinbau bekannt ist. Die Familie Majolini blickt auf eine lange Tradition im Weinbau zurück und produziert seit Generationen Weine von höchster Qualität.

Die Weinberge erstrecken sich über die malerischen Hügel und Täler der Lombardei und profitieren von einer idealen Kombination aus Bodenbeschaffenheit, Klima und Rebsorten. Die Weine von Majolini zeichnen sich durch ihre natürliche Frische, ihre Aromenvielfalt und ihre Eleganz aus.

Das Sortiment umfasst eine breite Palette an Weinen, darunter Spumante, Franciacorta, Weiß- und Rotweine. Jeder Wein wird mit großer Sorgfalt und Hingabe hergestellt, teilweise auch mit biodynamischen Anbaumethoden. Dabei werden moderne Technologien und traditionelle Handwerkskunst miteinander vereint, um das Beste aus jeder Rebsorte herauszuholen.

Majolini ist nicht nur ein Winzer, sondern auch ein Botschafter für die Kultur der Region Lombardei. Die Weine von Majolini sind ein Ausdruck der Vielfalt und Schönheit der Natur und spiegeln die Leidenschaft und das Engagement der Familie für den Weinbau wider.