Loersch
-
Deutschland
MoselWeißweinfruchtig & aromatischArtikelnummer: 20_03428 Rebsorten: Riesling Alkoholgehalt: 8.0%Vol. -
Deutschland
MoselWeißweinfrisch & mineralischArtikelnummer: 20_04404 Rebsorten: Riesling Alkoholgehalt: 10.0%Vol. -
Deutschland
MoselWeißweinfruchtig & aromatischArtikelnummer: 20_04405 Rebsorten: Riesling Alkoholgehalt: 8.0%Vol. -
Deutschland
MoselWeißweinfrisch & mineralischArtikelnummer: 20_04406 Rebsorten: Riesling Alkoholgehalt: 11.00%Vol.
Loersch
Am Fuße der berühmten Trittenheimer Apotheke, in einer der spektakulärsten Steillagen der Mosel, lebt das Weingut Loersch Weinbau in seiner ursprünglichsten Form. Durchzogen von knorrigen, teils über 100 Jahre alten Rieslingreben, spürt man auf den Parzellen von Alexander Loersch noch die intensive Verbundenheit zwischen Mensch, Landschaft und Rebe. Die Handschrift des Winzers zeigt sich eindrucksvoll im Trittenheimer Apotheke Riesling Spätlese trocken: Kühl und karg in der Nase steigen feine Steinobstaromen, ein Hauch Zitronenmelisse und die charakteristische Rauchigkeit des blauen Schiefers empor. Am Gaumen tänzeln Saftigkeit und Mineralität miteinander, getragen von einer vibrierenden Säure – ein Wein, der immerzu Appetit auf den nächsten Schluck macht. Wer über die Weinberge spaziert, spürt, wie jede Parzelle ihre ganz eigene Geschichte erzählt – vom steinigen Untergrund bis zur abendlichen Moselfrische, die über die Hänge zieht. Gastfreundschaft wird bei Loersch groß geschrieben; Besucher erinnern sich an heitere Sommerabende im Innenhof, wenn Winzer Anekdoten zu außergewöhnlichen Jahrgängen teilen und der Duft von reifem Riesling in der Luft liegt.
Terroir von Loersch
Die Lagen des Weinguts Loersch im Trittenheimer Apotheke und in anderen Filetstücken der Mittelmosel sind eine beeindruckende Symbiose aus steilen, teils spektakulär terrassierten Weinbergen und uralten Schieferformationen. Hier prägt der tiefgründige blaue Devon-Schiefer nicht nur die Landschaft, sondern verleiht den Rieslingen ihre unverwechselbare, salzige Mineralität und das charakteristische Spiel zwischen reifer Frucht und filigraner Säure. Das Mikroklima ist eine Herausforderung und ein Geschenk zugleich: Tagestemperaturen, die an heißen Sommertagen die Felsen aufheizen, gepaart mit kühlen Nächten, die das Temperament der Trauben zügeln. Diese Temperaturunterschiede bringen Weine hervor, deren Frische auch Jahre nach der Ernte noch präsent ist. Insbesondere die Staubtrockenheit der Böden in warmen Sommern zwingt die Reben zu tiefer Verwurzelung – ein Grund, warum die Loersch-Weine eine Tiefe zeigen, die man selten vergisst. Alexander Loersch gelingt es, dieses prägende Terroir behutsam in jeder Flasche einzufangen. So finden Kenner in den Weinen der Apotheke oft salzige, fast steinige Noten, die an nasses Gestein und frische Kräuter erinnern.
Geschichte hinter Loersch
In den traditionsreichen Kellern der Familie Loersch hallt die Geschichte der Mosel wider. Bereits im 19. Jahrhundert siedelte man sich in Trittenheim an, dem alten Moselort, der auf eine ebenso lange Weinbauvergangenheit zurückblickt. Historisches Herzstück des Guts ist die Einzellage Trittenheimer Apotheke, deren spektakuläre Schieferterrassen, so erzählt man im Dorf, einst nur mit einem Korb-Träger begehbar waren. In den 1990er Jahren gab es bei Loersch eine zukunftsweisende Entscheidung: Alte Rebbestände, teils wurzelecht aus der Zeit vor der Reblaus-Katastrophe, wurden bewusst erhalten – ein Risiko, das sich später vielfach auszahlte, wie bei dem legendären 2003er Riesling, der noch heute in Winzerkreisen als handwerkliches Meisterstück seinen Ruf genießt. Alexander Loersch führt heute das Gut mit jener Neugier und Offenheit, die einen kritischen Blick auf Altbekanntes erlaubt, aber jeden Fortschritt dem Bewahren der einzigartigen Moselkultur unterordnet.
Vinifizierung bei Loersch
In den steilen Schieferlagen der Mosel verlässt sich das Weingut Loersch konsequent auf Handarbeit – von der Laubarbeit bis zur selektiven Handlese, oft in mehreren Durchgängen. Alexander Loersch experimentiert im Keller nicht mit neumodischen Trends, sondern setzt auf die Zeit: spontane Gärung, langes Feinhefelager und Geduld. Zurückhaltender Holzeinsatz – wenn überhaupt – unterstreicht in den besten Weinen der Apotheke einen Hauch von Würze, ohne das Terroir zu überdecken. Besonders bemerkenswert ist die präzise Auslese gesunder, aromatisch voll ausgereifter Trauben, die mit feinem Fingerspitzengefühl gekeltert werden. Der Ausbau in gekühlten Edelstahltanks bewahrt derart die
Weitere Informationen
| Name | Loersch |
|---|---|
| Webseite | https://www.weingut-loersch.de/ |
| Inverkehrbringer | Weingut Gästehaus Loersch-Eifel, Tannenweg 11, 54340 Zummethöhe/Leiwen, Deutschland |
| Anbaufläche in Hektar | 8 ha |
| Gründer | Karl Loersch-Eifel |
| Eigentümer | Alexander Loersch |
| Önologe | Alexander Loersch |
| Gründugsjahr | 1982 |



© 2012-2023 perbaccowein GmbH
