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Les Cretes

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Les Cretes

Wer Les Crêtes im Valle d’Aosta begegnet, entdeckt weit mehr als ein Weingut – es ist eine alpine Schatzkammer authentischer Aromen, eingebettet in die dramatische Kulisse zwischen Mont Blanc und Gran Paradiso. Die steilen Terrassen, gesäumt von jahrhundertealten Trockenmauern, wirken wie ein freigelegtes Archiv lokaler Kultur und Biodiversität. Inmitten dieser Höhenlagen reifen nicht nur international geliebte Sorten, sondern vor allem die autochthonen Reben, die hier ein aromatisches Eigenleben führen. Beim ersten Schluck der „Cuvée Les Crêtes“ etwa offenbart sich eine überraschende Tiefe: Die filigrane Frucht – ein Zusammenspiel von knackiger Kirsche und wildem Thymian – wird von der animierenden Frische getragen, die nur ein Gebirge schenken kann. Gefolgt von einer fast salzigen Mineralität, bleibt stets ein Nachhall an frische Alpenluft. Der Reiz dieser Weine speist sich aus der Balance – einer Spannung zwischen rauer Wildheit und präziser Ausarbeitung, die seit Jahren Sommeliers wie Genießer fasziniert. Von Hand gelesen, mit Respekt für Landschaft und lokale Sorten vinifiziert, tragen die Weine von Les Crêtes die Geschichte des Tals – und laden ein, sie zu schmecken.

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Terroir von Les Cretes

Die Hänge von Les Crêtes liegen wie ein Balkon hoch über dem mittleren Aostatal, umspült von frischer Gebirgsluft und den klaren Wassern der Dora Baltea. Die Böden sind eine Komposition aus glazialen Schwemmfächern, angereichert mit Schiefer, Sand und urzeitlichen Steinen, die einst Gletscher hinterließen. Jeder Schritt durch die Reben, oft von raureifüberzogenen Morgenden begleitet, deutet auf die Präsenz einer Natur, die Weine nicht einfach wachsen lässt, sondern formt. Die Hochlagen – zwischen 600 und teils sogar 1000 Metern – sorgen für eine nie aufdringliche, aber stets präsente Frische. Die Reben wurzeln tief in diesen kargen Böden und liefern Trauben von konzentrierter, aber seidiger Struktur. Besonders wenn im Sommer plötzlich nächtliche Temperaturstürze einsetzen, wird klar, warum Petit Rouge und Fumin hier zu bestechender Aromatik gelangen: Sie behalten Frische und entwickeln ein Profil, das an wilde Bergkräuter, Granitstaub und den Duft der nahen Lärchen erinnert. Dieser besondere Terroir-Charakter verleiht den Weinen von Les Crêtes ihren markanten Wiedererkennungswert.

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Geschichte hinter Les Cretes

Wer durch das Tor von Les Crêtes tritt, spürt noch immer das Vermächtnis des Gründers Costantino Charrère und seiner Familie – eine Passion, die in alten, handschriftlichen Wein-Tagebüchern und wettergegerbten Händen lebendig bleibt. In den späten Achtzigerjahren, als andere den schnellen Erfolg in lauten Märkten suchten, entschied sich Costantino, das taltypische Erbe zu bewahren und die unbekannten Schätze der Region – wie Prëmetta und Petite Arvine – ins Rampenlicht zu rücken. Über Generationen waren die Charrères als Winzer, Bauern und Bewahrer alter Reblagen Teil eines engen Dorfgeflechts. Legendär ist die Ernte 1994, als ein plötzlicher Bergsturm die Helfer mitten in der Lese überraschte: Dank geübter Kooperation und improvisierter Planen konnten die besten Trauben gerettet werden – der bislang langlebigste Pinot Noir des Hauses entstand. Heute führen Elena und Eleonora mit klarem Blick für Innovation diesen Geist fort, stets inspiriert von den Erinnerungen an nächtelange Verkostungen im kleinen Barriquekeller, wo früher die Legenden des Tals erzählt, Weine beurteilt und neue Ideen geboren wurden.

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Vinifizierung bei Les Cretes

Von Beginn an setzte Les Crêtes auf eine Weinbereitung, die sensible Handarbeit mit weinwissenschaftlicher Präzision vereint. Jeder Rebschnitt, jede Lese folgt dem Wissen um die Eigenheiten der einzelnen Parzellen. Die Trauben – vielfach lesen noch Familienmitglieder und Nachbarn mit geschulten Fingern – gelangen in kleinen Körben zur Kellerei, wo sie einer rigorosen Selektion unterzogen werden. Weiße Sorten wie Petite Arvine und Chardonnay werden in gekühlten Edelstahl-Tanks vergoren, was ihren kristallinen Stil unterstreicht. Rote Sorten wie der Pinot Noir, der hier ein Hochland-Charakteristikum zwischen Veil

Weitere Informationen

Name Les Cretes
Inverkehrbringer Les Crêtes, , Valle d’Aosta, Italien
Anbaufläche in Hektar 25 ha
Gründer Costantino Charrère
Eigentümer Costantino Charrère
Önologe Costantino Charrère
Gründugsjahr 1989