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Le Caniette

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Le Caniette

Wer die Marken bereist, begegnet irgendwann den alten, knorrigen Rebstöcken von Le Caniette, die auf windumspielten Hügeln zwischen den silbrig schimmernden Olivenhainen wie Mahnmale traditioneller Weinbaukunst stehen. Kaum ein Weingut fängt den Charakter dieser Landschaft so eindrucksvoll ein wie Le Caniette. Hier spricht jeder Wein, allen voran der „Morellone“ aus Montepulciano, mit jener vibrierenden Intensität von dunkler Kirsche, getrockneten Kräutern und einer feinen mineralischen Ader, die an einen warmen Sommerregen auf sonnengetrocknetem Lehm erinnert. Die tief rubinrote Farbe im Glas, der seidige Tannin-Griff – jeder Schluck evoziert Erinnerungen an mediterrane Abende fernab hektischer Städte, in denen Winzer Antonio Pantaleoni noch eigenhändig das Lesegut kontrolliert und Gäste mit einem Glas Wein durch die kühlen Kellergänge führt. Le Caniette-Weine sind keine modischen Zufallsprodukte, sondern Ausdruck eines natürlichen Gleichgewichts, das im respektvollen Dialog mit Boden, Klima und Zeit steht.

Le Caniette

Terroir von Le Caniette

Die Rebflächen von Le Caniette schmiegen sich an einen südostexponierten Küstenhang, nur wenige Kilometer von der Adria entfernt. Entscheidend für die Stilistik der Weine sind die jahrhundertealten Lehmböden, durchzogen von Kalkadern und maritimem Sand – Relikte eines fossilen Meeresbodens, auf dem einst Austern und Korallen wohlgefühlt hätten. Während in den langen Sommern tagsüber die Sonne auf die Zeilen brennt, schickt die Adria abends salzige Brisen hinauf zu den Weinbergen und sorgt für die ersehnte nächtliche Abkühlung. Diese Kontraste verleihen den Trauben eine erfrischende Säure und eine komplexe, fast salzige Mineralität. Wer – wie ich es vor Ort erleben durfte – nach rassigen Weißweinen sucht, wird bei Le Caniette mit Passerina und Pecorino überrascht, deren kühler Duft nach Zitronenblüte und wildem Fenchel den Gaumen kitzelt und die charakteristische Handschrift dieses außergewöhnlichen Terroirs offenbart.

Le Caniette

Geschichte hinter Le Caniette

Es war ein kühler Frühlingsmorgen 1931, als Guglielmo Pantaleoni den ersten Rebstock auf dem kalkhaltigen Hügel von Ripatransone pflanzte – eine Szene, die noch heute in den Familienerzählungen lebendig bleibt. Die Pantaleonis waren lange Grenzgänger zwischen Winzerkunst und Landwirtschaft, doch mit der Übernahme des Betriebs durch Antonio und Eleonora in den 1980er Jahren begann eine neue Ära: Behutsam erweiterten sie das Weingut, restaurierten die alten Parzellen und experimentierten mit autochthonen Sorten wie Pecorino, die bis dahin nahezu vergessen waren. Die Jahre des Umbruchs forderten Überzeugung und Mut – etwa 1997, als sie nach einem extrem trockenen Sommer erstmals einen reinsortigen Pecorino vinifizierten und dafür auf der Vinitaly die Aufmerksamkeit internationaler Händler gewannen. Seitdem schreibt Le Caniette an einer fortwährenden Geschichte der Erneuerung, die tief im Bewusstsein für die Identität der Marken verwurzelt ist – mit jeder Flasche ein Stück authentische Regionalgeschichte.

Le Caniette

Vinifizierung bei Le Caniette

Le Caniette setzt beim Weinmachen auf das behutsame Zusammenspiel von Erfahrung, Intuition und moderner Technik. Selektive Handlese ist hier weniger Schlagwort als gelebte Praxis: Früh am Morgen gehen die Lesehelfer mit kleinen Scheren durch die Zeilen, um nur kerngesunde, optimal ausgereifte Trauben zu ernten. Im Keller wird sanft angepresst und mit Hilfe von Schwerkraft gearbeitet, um die Fruchtaromen möglichst rein zu erhalten. Temperaturgesteuerte Edelstahltanks bewahren die Frische, während ausgewählte Fässer aus französischer und slawonischer Eiche einzelnen Cuvées eine fein verwobene Würze und Tiefe verleihen. Was einen Pecorino von Le Caniette so besonders macht, ist etwa sein feiner salziger Grip und der Nachhall von Grapefruit und Mandeln, der jeden ambitionierten Seafood-Koch in Verzückung versetzt. Die Weine verlassen den Keller nicht nach Kalender, sondern erst, wenn sie ihre unverkennbare Handschrift aus Präzision, Lebendigkeit und Charakter offenbaren. Wer sie trinkt, entdeckt den Zauber einer handwerklichen Vinifikation, die jedes Jahr neu mit den Unw

Weitere Informationen

Name Le Caniette
Webseite http://www.lecaniette.it/
Inverkehrbringer Le Caniette, Contrada Canali, 23, 63038 Ripatransone AP
Anbaufläche in Hektar 23 ha
Gründer Giovanni Vagnoni
Eigentümer Le Caniette ist ein weingut in den marken. der eigentümer ist Mariano d’Ercoli.
Önologe Massimo DiDomenico
Gründugsjahr 1987

Le Caniette

Le Caniette ist ein renommierter Winzer aus der Region Marken in Italien. Die Familie führt das Weingut nun schon seit drei Generationen und hat es in dieser Zeit zu großem Erfolg gebracht.

Die Weinberge des Winzers befinden sich in der malerischen Landschaft der Marken und sind auf Terroirs verteilt, die sich durch unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten und Mikroklimata auszeichnen. Le Caniette ist bekannt für seine Weine aus Montepulciano-Trauben, die hier auf besondere Weise gedeihen. Die Weine zeichnen sich durch ihre Frische, Fruchtigkeit und Struktur aus.

Das Weingut von Le Caniette ist modern ausgestattet und setzt auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. So werden zum Beispiel ausschließlich natürliche Dünger verwendet und auf den Einsatz von Pestiziden verzichtet. Die Trauben werden von Hand geerntet und mit viel Liebe zum Detail weiterverarbeitet.

Wer einen besonderen Wein aus der Region Marken sucht, sollte die Weine von Le Caniette unbedingt probieren. Das Weingut steht für Tradition, Qualität und Leidenschaft und bietet ein vielfältiges Sortiment an Weinen, die sich perfekt für besondere Anlässe eignen oder einfach nur zum Genießen da sind.