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La Soufrandière

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La Soufrandière

Wer das Weingut La Soufrandière auf den sanften Hügeln von Vergisson besucht, merkt schnell: Hier lebt der Wein, atmet mit der Landschaft. Zwischen den niedrigen Steinmauern vibriert die Luft vor Biodiversität: Insekten schwirren durch die Begrünung, gelb leuchtende Steine erinnern an die Jahrmillionen alte Geschichte des Kalks, auf dem der Chardonnay wurzelt. Die Brüder Jean-Philippe und Jean-Guillaume Bret begegnen jedem Rebstock mit sichtbarer Aufmerksamkeit – ihre Handschrift spürt man etwa im Pouilly-Vinzelles „Les Quarts“, der wie selten ein Burgunder eine salzige Präzision, eine helle, reife Zitrustiefe und einen unprätentiösen Kern aus nussigem Schmelz vereint. Wer einmal an einem kühlen Septembermorgen gesehen hat, wie die Lesehelfer den Nebel zwischen den Reihen teilen und voller Stolz die ersten goldgelben Trauben bringen, versteht: Die Weine von La Soufrandière sind nicht einfach „authentisch“, sie sind ein vibrierendes Abbild ihres Ortes, ihrer Menschen, ihrer Zeit.

La Soufrandière

Terroir von La Soufrandière

In den Weinbergen von Vergisson und Vinzelles dringen die Rebwurzeln teils metertief durch Mergel- und Kalksteinbänke, die noch aus dem Zeitalter der Jurassic stammen. Besonders in der ikonischen Parzelle „Les Quarts“ tritt diese geologische Vergangenheit eindrucksvoll zutage – Verwitterungskalk und fossilienhaltiger Lehm prägen hier die feine, oft jodig-mineralische Stilistik der Weine. Die Exposition nach Südosten schenkt den Trauben morgens rasch Sonnenlicht und kühle Nächte: Das ergibt eine pralle, aber immer balancierte Säurestruktur. An windigen Tagen, wenn der Nordost aus den Alpen herüberzieht, erzählen die Brüder Bret gern, wie die Reben die kleinen Schwankungen im Mikroklima im Wein spiegeln. Wer sich einen Schluck des Mâcon-Vinzelles gönnt, findet spröde Blütenaromen, weiße Früchte – und im Nachhall einen Hauch von feuchtem Stein, wie man ihn nach Sommerregen aus den Kalkfelsen riecht.

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Geschichte hinter La Soufrandière

Die eigentliche Geschichte von La Soufrandière beginnt für viele erst mit der Übernahme durch Jean-Guillaume und Jean-Philippe Bret im Jahr 2000 – doch der Familiensinn, der das Gut bis heute prägt, reicht bis zu ihrer Großmutter, die schon in den 1940ern erste Parzellen erwarb. Die Sorgfalt, mit der jeder Stock gepflegt wird, entwickelte sich aus Erlebnissen wie dem legendären Frostjahr 1991: Damals retteten die Bret-Brüder als Jugendliche im Morgengrauen jede noch so angeschlagene Traube – eine Erfahrung, die sie für die Widerstandsfähigkeit der Böden und Reben sensibilisierte. Die Umstellung auf biodynamische Arbeitsweisen war deshalb kein Trend, sondern logische Folge vieler Jahre kritischer Beobachtung. Geschichten wie die erste, handgepflückte Lese 2000, bei der Freunde und Nachbarn zusammenkamen und den Grundstein für die heutigen, international gesuchten Weine legten, gehören mittlerweile zum Herzschlag des Hauses. Jedes Jahr blitzt diese Atmosphäre des Teilens, der Aufmerksamkeit, im Wein wieder auf.

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Vinifizierung bei La Soufrandière

Im Keller von La Soufrandière spürt man die Offenheit gegenüber dem, was die Natur vorgibt: Nach akkurater Handlese – oft noch im Morgengrauen, um die Kühle zu nutzen – werden die Trauben in kleinen Chargen sanft gepresst. Die Moste vergären spontan mit den hofeigenen Hefen – dabei entstehen immer komplexe, vielschichtige Aromen, die an getrocknete Kräuter oder Zitronenschalen erinnern. Die Bret-Brüder widmen dem Ausbau in gebrauchten und teils neuen Pièces (228-Liter-Fässern) besondere Sorgfalt, um dem Wein Rückgrat, aber keine vordergründige Holzaromatik zu geben. Genussmenschen, die etwa einen Pouilly-Vinzelles aus der Magnumflasche öffnen, werden feststellen, wie sich über Stunden Noten von weißem Pfirsich zu Honig und Mandeln entwickeln, während der Wein nie seine Frische einbüßt – signifikant für das sensible, handwerkliche Vinifizieren in La Soufrandière.

Weitere Informationen

Name La Soufrandière
Webseite https://www.vincent-dubreuil.com
Inverkehrbringer Bret Brothers/La Soufrandière, 125 rue Aux Bourgeois, 71680 Vinzelles / France
Anbaufläche in Hektar 11 ha
Gründer Jean Gautreau
Eigentümer Bret Brothers
Önologe Christophe Comte
Gründugsjahr 1947

La Soufrandière

La Soufrandière ist ein renommierter Winzer aus der Region Burgund im östlichen Frankreich. Der Betrieb befindet sich in den Hügeln von Vergisson und ist für seine hochwertigen und authentischen Weine bekannt. Der Winzer wird von den Brüdern Bret und Jean-Guillaume Thibault geführt und zeichnet sich durch seine Liebe zum Terroir und zur Natur aus.

Die Weinberge von La Soufrandière profitieren von der natürlichen Vielfalt der Region, einschließlich des charakteristischen Kalksteins und der felsigen Böden. Der Winzer nutzt ausschließlich biodynamische Anbaumethoden und achtet darauf, dass seine Weine aus einer ganzheitlichen Perspektive hergestellt werden. So sind die Weine von La Soufrandière nicht nur ausdrucksstark und aromatisch, sondern auch gekennzeichnet durch ihre natürliche Reinheit und Frische.

Das Angebot an Weinen umfasst eine beeindruckende Palette: von weißen Burgundern bis hin zu roten Pinot Noirs. Die Weine aus der Region sind berühmt für ihre Komplexität und Finesse und La Soufrandière ist bestrebt, diese Tradition fortzuführen und seine Weine auf das höchste Niveau zu bringen. Der Winzer ist ein absolutes Muss für alle, die feinste Burgunder Weine suchen und gleichzeitig Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit legen.