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Krug

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Krug

Inmitten der sanften Hügellandschaft der Thermenregion entfalten die Weingärten von Krug einen unverwechselbaren Charakter, den man in jedem Glas wiederfindet. Es sind nicht nur die zwanzig mit alten Steinmauern durchzogenen Hektar, sondern vor allem das außergewöhnliche Feingefühl, mit dem hier Reben gepflegt werden. Besonders der Chardonnay von Krug offenbart die Besonderheiten des Terroirs: Er zeigt ein zartes Bukett von reifer Birne, akzentuiert durch helle Blüten, am Gaumen von kühler Mineralität getragen und mit einem Hauch von gerösteten Haselnüssen im langen Abgang – ein Stil, voller Eleganz, der sich Jahr für Jahr um Nuancen weiterentwickelt. Besucher erinnert die Stimmung häufig an die frühen Morgenstunden, wenn Nebelschwaden vom Tal über die Sandsteinböden ziehen und die frische Luft von Wildkräutern durchzogen ist – Aromen, die sich später auch im Wein eins zu eins wiederfinden. Es sind Begegnungen wie jene mit einer alten Winzerin, die beim Ernten der Pinot Noir-Trauben scherzt, dass „jeder Sonnenstrahl ein Lächeln im Wein hinterlässt“, die deutlich machen, wie eng Mensch und Landschaft hier verbunden sind. So trägt jeder Wein von Krug eine Handschrift, die spürbar von Wissen, Geduld und Respekt für die Natur geprägt ist.

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Terroir von Krug

Am Ostrand der Alpen, wo der Wienerwald mit den sonnenreichen Ebenen zusammentrifft, greift das Weingut Krug auf eine seltene Verbindung von Klima und Boden zurück. Die Weinberge profitieren vom Wechselspiel aus sonnigen Hanglagen und kühlen Fallwinden aus dem Wienerwald, das den Trauben einen besonderen aromatischen Schliff verleiht. Die Böden erzählen ihre ganz eigene Geschichte: In manchen Parzellen dominieren kalkhaltige, steinige Substrate, an anderen Stellen mischen sich sandige Lehmschichten ein. Gerade diese mosaikhafte Bodenvielfalt ist es, die den Weinen ein komplexes, manchmal fast salzig-mineralisches Rückgrat verleiht. Nicht umsonst gilt etwa der Zierfandler von Krug als Paradebeispiel für das Terroir der Thermenregion – sein Duft nach Mandarine, nassen Steinen und ein Hauch Waldhonig bleiben im Gedächtnis. Wer einmal zur Erntezeit im Weingarten stand, erlebt unmittelbar, wie das Mikroklima zwischen sonnendurchglühten Rieden und frischem Morgentau den Reben eine erstaunliche Aromenvielfalt entlockt. Die Bewirtschaftung erfolgt beinahe wie Gärtnern im großen Stil: Begrünte Fahrgassen, alte Obstbäume und die Rücksicht auf das fragile Gleichgewicht von Bodenleben und Rebstock sind hier keine Theorie, sondern gelebte Praxis.

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Geschichte hinter Krug

Kaum ein anderes Weingut in der Thermenregion ist so eng mit ihrer Geschichte verwoben wie Krug: Bereits 1746 wurde das Gut von Jakob Krug an einem Hang gegründet, der damals vor allem für seine wilden Obstgärten bekannt war. Noch heute erinnern ehrwürdige Kellergewölbe und handschriftliche Aufzeichnungen an diese Anfänge. Über die Generationen wandelte sich das kleine Gut zu einem Vorreiter, nicht nur für burgundische, sondern besonders auch für autochthone Sorten wie Zierfandler und Rotgipfler. Zu den einprägsamsten Anekdoten zählt die legendäre Eisweinlese 1985: Dem frühen Frost zum Trotz entschieden sich die Krugs, die letzten Rotgipfler-Trauben draußen hängen zu lassen – der daraus gewonnene Wein, von Honigaromen, feiner Säure und beinahe leuchtender goldener Farbe geprägt, gilt bis heute als einer der größten Schätze des Hauses. Mit der Übernahme durch Sebastian Krug 1981 begann eine Ära der behutsamen Modernisierung – nicht als Bruch mit der Vergangenheit, sondern als bewusste Weiterentwicklung der Tradition. Unter seiner Führung wurden gezielt alte Parzellen wiederbelebt und neue Wege im schonenden Ausbau und biologischen Anbau beschritten. Die Verbundenheit mit der Region war stets Triebfeder, das Handwerk zu bewahren, aber auch Neues zu wagen – so entstehen hier seit jeher Weine mit klarem Bezug zu Herkunft und Geschichte.

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Vinifizierung bei Krug

Im Weingut Krug gehen handwerkliche Tradition und moderne Ökonomie eine gelungene Verbindung ein. Schonender Rebschnitt, gezielte Laubarbeit und Ertragsregulierung

Weitere Informationen

Name Krug
Webseite https://www.krugwinzer.at/
Inverkehrbringer KRUG Gumpoldskirchen GmbH, Kirchenplatz 1, 2352 Gumpoldskirchen, Österreich
Anbaufläche in Hektar 30 ha
Gründer Josef Aichinger
Eigentümer Krug-Familie
Önologe Peter Krug
Gründugsjahr 1885

Krug

Der Winzer Krug gilt als einer der renommiertesten Weinproduzenten der Thermenregion. Mit großer Leidenschaft und Hingabe kultiviert er seine Reben auf einer Fläche von 20 Hektar und sorgt damit für eine herausragende Qualität seiner Weine. Sein Weinberg liegt auf einer sonnenverwöhnten Hanglage und sorgt somit für optimale Bedingungen, um reife und aromatische Trauben zu ernten.

Seine Weine sind geprägt von einer harmonischen Balance zwischen Frucht und Säure sowie von einem unverkennbaren Terroir. Der Winzer setzt dabei auf traditionelle Vinifikationsmethoden und lässt seinen Weinen genügend Zeit, um ihr volles Potenzial zu entfalten. Daher reifen viele seiner Weine über mehrere Jahre in Eichenfässern, bevor sie auf den Markt kommen.

Besonders seine Burgundersorten, wie der Chardonnay und der Pinot Noir, haben es vielen Kunden angetan. Diese zeichnen sich durch eine beeindruckende Tiefe und Komplexität aus und begeistern mit ihren Aromen von reifen Früchten und eleganten Gewürzen. Doch auch seine anderen Weine, wie der Grüne Veltliner und der Blaue Zweigelt, wissen zu überzeugen.

Der Winzer Krug ist ein wahrer Meister seines Fachs und gehört zu den besten Winzern der Thermenregion. Seine Weine sind ein Muss für alle Weinliebhaber, die auf der Suche nach herausragender Qualität und unverfälschtem Genuss sind.