Johanneshof-Reinisch
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2020
Rotgipfler
Johanneshof-ReinischÖsterreich
ThermenregionWeißweinfein & aromatischArtikelnummer: 30_02714 Rebsorten: Rotgipfler Alkoholgehalt: 13%Vol. -
2019
Pinot Noir
Johanneshof-ReinischÖsterreich
ThermenregionRotweinfein & aromatischArtikelnummer: 30_02713 Rebsorten: Spätburgunder Alkoholgehalt: 12.5%Vol.
Johanneshof-Reinisch
Wer den Johanneshof-Reinisch besucht, spürt sofort die besondere Atmosphäre, in der der traditionsreiche Weinbau der Thermenregion auf neugierige Experimentierfreude trifft. Eingebettet zwischen den sanften Hügeln südlich von Wien, gelingt hier vor allem eines: die Verwandlung charaktervoller, teils uralter Rebsorten in elegante, spannende Weine, die Geschichten erzählen.
In den Kellern des Weinguts reiften über die Jahrzehnte so manche Legende heran – darunter etwa der Gumpoldskirchner Zierfandler, ein Wein, der bei einem Frühlingsbesuch wie ein Duft von gelber Birne, weißen Blüten und einer feinen, zerbrechlichen Kräuterwürze im Glas erscheint. Schon beim Hineinriechen lassen sich die kalkigen Böden erahnen, die für das vibrierende Rückgrat am Gaumen sorgen.
Was Johanneshof-Reinisch so unverwechselbar macht, ist das ehrliche Zusammenspiel von Hingabe zur Region, naturnaher Arbeit und dem Willen, jeder Rebsorte, ob St. Laurent oder Pinot Noir, ihr unverkennbares Profil zu entlocken. Ein Glas Pinot Noir aus der Ried Holzspur ist zum Beispiel stets wie ein Spaziergang durch den laubduftenden Wienerwald – saftig, rotbeerig, mit nur einem Hauch feuchter Erde. Und ist der Jahrgang gelungen, herrscht oft eine beinahe feierliche Stimmung bei der Familie, die Freunde und Wegbegleiter zum ersten Verkosten einlädt – ein Ritual, das die Wein-Community noch lange begleitet.
Terroir von Johanneshof-Reinisch
Die Reben des Johanneshof-Reinisch wurzeln tief in einer eindrucksvollen Mosaiklandschaft unterschiedlicher Bodenformationen: Am markantesten ist die Mischung aus kalkreichem Braunerde-Lehm und feinem, mit Muschelkalk durchzogenen Löss, von alten Meeressedimenten geformt. Das Mikroklima in den Lagen nahe Gumpoldskirchen, von den Auf- und Abwinden des Wienerwalds beeinflusst, schafft es, sonnige Tage mit kühlen, sternenklaren Nächten zu verbinden – ein Geschenk, das den Trauben Finesse, straffe Säure und erstaunliche Frische verleiht.
Gerade die autochthonen Sorten wie Zierfandler und Rotgipfler profitieren von den Wechseln zwischen Wärme und Kühle, da so eine Vielzahl feiner Aromen – von Zitrus über Honigmelone, Birne bis zu getrockneten Blüten – ausgebildet wird. Einige der ältesten Rebstöcke, gepflanzt in den 1960er Jahren, werden heute noch sorgsam von Hand gepflegt und liefern Trauben, die den Charakter des Terroirs so präzise transportieren, als würde man ein Stück Region im Glas halten. Nachhaltiges Arbeiten in den Weinbergen ist hier kein Lippenbekenntnis, sondern sichtbare Praxis: Kleinparzellen, Begrünung, Handarbeit.
Geschichte hinter Johanneshof-Reinisch
Die Geschichte des Johanneshof-Reinisch ist in unzähligen Begegnungen mit Menschen, Landschaft und Reben eingeschrieben. In alten Familienalben finden sich Fotos von Hannes und Christian als Kinder, barfuß zwischen Weinzeilen – eine Szene, die sich bis heute fortsetzt, wenn die Brüder in der Abendsonne gemeinsam neue Pflanzungen begutachten. Als sie ab den späten 90ern das Weingut prägten, richtete sich ihr Blick bewusst auf die Stärken der Region: Das Wiederbeleben der historischen Sorten Zierfandler und Rotgipfler wurde zum Herzstück ihres Tuns.
Wegweisend war auch die Entscheidung, das Potenzial von St. Laurent und Pinot Noir kompromisslos auszuloten – eine Leidenschaft, die aus manchen Jahrgängen beeindruckende, fast burgundisch anmutende Weine hervorbrachte. 2004 etwa, nach einem kühlen September, füllte Johanneshof-Reinisch einen Pinot Noir, der sich noch Jahre später auf Verkostungen mit Charakter und Langlebigkeit zeigte. Heute spürt man: Jedes Fass, das hier reift, ist Ergebnis vieler kluger, mutiger Entscheidungen einer Familie, die der Region ihren ganz eigenen Fingerabdruck hinterlässt.
Vinifizierung bei Johanneshof-Reinisch
Die Keller von Johanneshof-Reinisch sind stille Zeugen einer kompromisslosen Fokussierung auf Sorgfalt, Präzision und naturnahe Handarbeit. Die Lese findet grundsätzlich selektiv und ausschließlich
Weitere Informationen
| Name | Johanneshof-Reinisch |
|---|---|
| Webseite | http://www.j-r.at |
| Inverkehrbringer | JOHANNESHOF Weingut Reinisch G.m.b.H., Im Weingarten 1, 2523, Tattendorf, , oesterreich |
| Anbaufläche in Hektar | 40 ha |
| Gründer | Karl Reinisch |
| Eigentümer | Johannes Reinisch |
| Önologe | Christoph Reinisch |
| Gründugsjahr | 1923 |
Johanneshof-Reinisch
Der Johanneshof-Reinisch ist ein renommierter Produzent aus der österreichischen Thermenregion und bekannt für seine herausragenden Weine. Gegründet wurde der Betrieb im Jahr 1923 und wird heute in dritter Generation von den beiden Brüdern Hannes und Christian Reinisch geführt. Die Familie legt dabei großen Wert auf traditionelle Handarbeit und Nachhaltigkeit.Auf den 40 Hektar Weinbergen werden vor allem autochthone Sorten wie Zierfandler, Rotgipfler, St. Laurent und Pinot Noir angebaut, aber auch internationale Rebsorten finden hier ihren Platz. Die Weinberge befinden sich auf den besten Lagen der Thermenregion und profitieren von einem optimalen Klima und Boden.
Die Weine des Johanneshof-Reinisch überzeugen durch ihre Eleganz, Tiefe und Komplexität. Die sorgfältige Handlese und der schonende Ausbau im Keller sind dabei entscheidend für die hohe Qualität. Besonders hervorzuheben sind die Reserve-Weine, die nach einer langen Reifung auf der Flasche eine einzigartige Finesse und Ausdruckskraft entwickeln.
Neben den Weinen aus der Thermenregion hat sich der Johanneshof-Reinisch auch mit seinen Sekten einen Namen gemacht. Diese werden nach der traditionellen Flaschengärungsmethode hergestellt und bieten ein prickelndes Geschmackserlebnis.
Wer auf der Suche nach Weinen mit Charakter und Herkunft ist, der sollte den Johanneshof-Reinisch aus der Thermenregion unbedingt einmal probieren.



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