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Jérôme Galeyrand

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Jérôme Galeyrand

Jérôme Galeyrand steht unter Burgund-Liebhabern als echter Geheimtipp: Mit beeindruckender Präzision schafft er es, die unverwechselbaren Nuancen der einzelnen Lagen und Jahrgänge wie ein Uhrmacher freizulegen. Die Pinots von Galeyrand sind keine marktschreierischen Gewächse, sondern von leiser, fast tänzerischer Eleganz, ganz besonders etwa der Gevrey-Chambertin „En Croisette“, den man an einem kühlen Frühlingsabend förmlich atmen sieht. Tiefgründige Noten dunkler Kirschen, ein Hauch Veilchen und feine, erdige Mineralik breiten sich am Gaumen aus; leichte Würze vom Stein und die feingliedrige Säure signalisieren das Handwerk eines Winzers, der sein Terroir bis aufs Steinchen kennt. Wer jemals vor Sonnenaufgang durch die in Nebel getauchten Parzellen an der Grenze zu Brochon gewandert ist, weiß: Hier entstehen Weine, die weder laut noch gefällig sind, sondern eine stille Authentizität ausstrahlen. Diese Authentizität spürt man auch an den gedeckten Familientischen der Region, zu denen Galeyrand gerne seine engsten Freunde lädt.

Jérôme Galeyrand

Terroir von Jérôme Galeyrand

Jérôme Galeyrands Parzellen sind der stofflichen und historischen Schatzkammer Burgunds entwachsen. In Brochon, Fixin, Marsannay und Gevrey-Chambertin wurzeln die Reben auf einer seltenen Mosaik aus Kalksteinadern, die sich wie Adern durch den Boden ziehen, vermischt mit eisenhaltigem Lehm, grobem Kies und Fossilienfragmenten. Besonders beeindruckend ist die kühle Lage „Combe du Pré“, deren karg steinige Böden die Pinots zu einer fast salzigen Würze animieren. Die kühlen Nächte sorgen für eine animierende Frische, die den Weinen von Galeyrand ihre so charakteristische Klarheit und Leichtigkeit verleiht, während tagsüber die Sonne dem Lesegut die notwendige Reife schenkt. Dass Wildkräuter und alte Bäume im Weinberg stehen bleiben dürfen, dass Bodenleben und Biodiversität ausdrücklich gewollt sind, spiegelt sich in der vielschichtigen Aromatik wider. Wer einmal den Unterschied eines Pinot Noir „La Justice“ aus Galeyrands Händen neben anderen Burgundern verkostet, kann die Handschrift des Terroirs förmlich erschmecken.

Jérôme Galeyrand

Geschichte hinter Jérôme Galeyrand

Jérôme Galeyrand kam nicht als Erbe, sondern als Suchender nach Burgund – eine der berührendsten Geschichten, die diese Region zu bieten hat. Ursprünglich Maschinenbauingenieur, folgte er 1996 buchstäblich seinem Herzen. Im Gespräch erinnert sich ein alter Winzer aus Brochon noch: „Ich sah Jérôme mehr im Weinberg als im Büro, oft kniete er am Boden, tastete Steine, roch an Erde.“ Nach ersten Lehrjahren bei Philippe Charlopin übernahm er 2002 einen unscheinbaren halben Hektar. Die ersten Jahre waren Entbehrung: Nächte im Keller, Hände voller Blasen. Doch schon der erste Pinot aus der Parzelle „En Croisette“ galt in regionalen Verkostungen als Entdeckung. Über die Jahre wuchs das Weingut langsam zu 5,5 Hektar heran, jeder Schritt wurde bedacht, jede Parzelle sorgsam ausgewählt. Heute ist Galeyrands Credo klar spürbar: Lieber weniger, dafür unverwechselbar präzise Weine, die keine Mode bedienen, sondern das Wesen der burgundischen Erde bewahren und offenbaren.

Jérôme Galeyrand

Vinifizierung bei Jérôme Galeyrand

Im Keller von Jérôme Galeyrand herrscht eine beinahe meditative Ruhe. Jeder Handschlag folgt einer großen Achtung vor der Rebe – vom achtsamen Handlesen in den frühen Morgenstunden bis zum schonenden Sortieren. Galeyrand arbeitet mit Spontangärung durch natürliche Umgebungshefen – in seinem Keller tickt die Zeit nach dem Rhythmus der Trauben. Die Moste werden sanft extrahiert; neue Eiche wird nur sehr dosiert eingesetzt. Besonders fein sind die Abstufungen zwischen den einzelnen Barriques: Galeyrand probiert jede Partie einzeln, spielt mit Feinheiten der Mikrobiologie und lässt seine Weine oft deutlich länger auf der Hefe reifen. Die Eindrücke während des Ausbaus – feines Sauerkirschkernaroma, Nuancen von Himbeere, vereinzelt Noten von nassem Stein – werden zu Notizen, auf die während der

Weitere Informationen

Name Jérôme Galeyrand
Inverkehrbringer Jerome Galeyrand, 2 route nationale 74, 21220 Brochon / France
Anbaufläche in Hektar 5.5 ha
Gründer Jérôme Galeyrand
Eigentümer Jérôme Galeyrand.
Önologe Jérôme Galeyrand.
Gründugsjahr 2002

Jérôme Galeyrand

Jérôme Galeyrand ist ein Winzer aus Burgund und gehört zu den aufstrebenden jungen Talenten der Region. Seine Leidenschaft für Wein und sein Streben nach Perfektion zeigen sich in jedem seiner Weine. Das Terroir spielt für Galeyrand eine entscheidende Rolle, er setzt auf biodynamische Landwirtschaft und respektvollen Umgang mit der Natur, um das Beste aus seinen Trauben herauszuholen. Seine Weine zeichnen sich durch ihre Eleganz, Finesse und Komplexität aus.

Die Weinberge von Jérôme Galeyrand liegen in der Côte de Nuits und Côte de Beaune, den bekanntesten Weinregionen Burgunds. Hier kultiviert er sowohl rote als auch weiße Rebsorten, wobei er sich auf Pinot Noir und Chardonnay spezialisiert hat. Seine Weine sind geprägt von der unverwechselbaren typischen Burgunder-Aromatik, die durch die Lagerung in Eichenfässern und die Kombination aus Kalkstein- und Lehmböden entsteht.

Galeyrand arbeitet mit viel Hingabe und Kreativität an seinen Weinen, um seinen Kunden außergewöhnliche Geschmackserlebnisse zu bieten. Seine Weine sind wahre Gaumenfreuden, die in der gehobenen Gastronomie auf der ganzen Welt geschätzt werden. Wer einen authentischen und qualitativ hochwertigen Wein aus Burgund sucht, sollte die Weine von Jérôme Galeyrand unbedingt probieren.