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Huerta de Albala

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Huerta

Huerta de Albala

Wer je die Weinberge von Huerta de Albala am Fuß von Arcos de la Frontera durchquert hat, vergisst nicht das Panorama und die stille Konzentration im Licht der andalusischen Sonne. Das Weingut, eingebettet in eindrucksvolle Hügel und mit weitem Blick über die Sierra de Grazalema, gehört zu den wenigen Adressen in Südspanien, die moderne Vision mit tief verwurzeltem Respekt für die Besonderheiten der lokalen Böden vereinen. Besonders der Taberner, ein Wein von faszinierender Tiefe, steht exemplarisch für die Kraft und Eleganz dieses Ortes: Im Glas verströmt er Noten von reifen Brombeeren und dunklen Kirschen, umrahmt von einem Hauch Lakritz, frisch gemahlenem Pfeffer und den feinen Röstaromen französischer Eiche. Am Gaumen zeigt sich der Taberner vielschichtig und dicht, mit saftiger Beerenfrucht, präsenter, dabei seidig feiner Tanninstruktur, und einem langen, balsamischen Nachhall, der an mediterrane Macchia und zarte Mineralität erinnert. Wer ihn zum ersten Mal probiert, erkennt sofort: Hier war viel Geduld und Liebe am Werk.

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Terroir von Huerta de Albala

Das Terroir von Huerta de Albala sucht in Andalusien seinesgleichen: Nur wenige Kilometer vom schimmernden Atlantik entfernt, vereinen sich hier die kalkreichen Böden der Region mit kühlen Winden aus Westen, die selbst im heißen Hochsommer für Frische, kühle Morgenstunden und eine bemerkenswerte Balance in den Weinen sorgen. Ein Mix aus weißen Kalksteinen und lehmigen Schichten prägt die Böden – charakteristische Spuren urzeitlicher Meere, die man noch heute beim Gang durch den Weinberg unter den Schuhen knirschen fühlt. Besonders in den tieferen Lagen sammeln sich feine Sedimente, die in trockenen Jahren für geradezu lebenswichtige Feuchtigkeit sorgen. Dieses Wechselspiel aus Hitze, Wind und kargen Böden macht vor allem Syrah und Merlot zu überzeugenden Botschaftern ihrer Herkunft: Geprägt von Kraft, Tiefe und einer kühlen, salzigen Note, die im Süden Seltenheitswert hat.

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Geschichte hinter Huerta de Albala

Als Vicente Taberner seine ersten Reben setzten ließ, galt Cádiz noch als weißer Fleck auf der Rotwein-Landkarte Spaniens. Biografisch von familiärer Landwirtschaft und der Erfahrung internationaler Weindynastien inspiriert, wagte er den kühnen Schritt: keine Emulation großer Vorbilder, sondern das Schaffen eines eigenen Stils. Eines seiner liebsten Motive, so erzählt man vor Ort, war die Überzeugung, dass Andalusien nicht nur durch Sherry, sondern auch durch moderne Rotweine von Feinheit und Persönlichkeit leuchten könne. Schon der erste Jahrgang des Taberner wurde damals bei einer stürmischen Herbstlese eingebracht – ein Jahr, an das die Mitarbeiter bis heute mit einem Augenzwinkern zurückdenken: Weil die Erntehelfer im gischtgeschwängerten Wind sangen und lachten, während die allerersten Trauben in die Kellerei rollten. Seitdem formt sich das Gesicht des Weinguts mit jedem Jahrgang ein Stück weiter, immer angetrieben vom Zusammenspiel humaner Neugierde und Respekt vor der Landschaft.

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Vinifizierung bei Huerta de Albala

In den Hallen von Huerta de Albala trifft spanische Innovationsfreude auf die sorgfältige Hand des erfahrenen Winzers. Die Trauben werden in den frühen Morgenstunden geerntet, wenn die Luft noch frisch ist – was die Aromen schützt und die Frische bewahrt. Im Keller folgt präzise Selektion: Nur perfekt gereifte Beeren gelangen in die Gärung. Temperaturgeführte Edelstahltanks und offene Holzbottiche erlauben eine maßgeschneiderte Mazeration, sodass Farbe, Duft und Struktur optimal extrahiert werden. Die Gärzeiten werden jährlich an die besonderen Bedingungen angepasst – 2021 etwa, ein außergewöhnlich heißes Jahr, erforderte kürzere Kontaktzeiten, um Samtigkeit zu bewahren. Die Fassreife erfolgt überwiegend in französischer Eiche, zunächst in 500-Liter-Fässern, später in Barriques – jedes Fass wird einzeln degustiert und nach Aromaprofil eingesetzt. Am Ende steht ein Wein, der Andeutungen von Wildkräutern, feiner Würze und Graphit trägt – Sinnbilder jener Böden, auf denen die Reben Jahr für Jahr bestehen. Die Arbeit in der Kellerei endet erst, wenn in jeder Flasche das lange Nachglühen

Weitere Informationen

Name Huerta de Albala
Webseite https://www.huertadealbala.com
Inverkehrbringer Bodega Huerta de Albala, CA-6105, Km4, 11630, Cádiz, Spanien
Anbaufläche in Hektar 75 ha
Gründer Vicente Taberner.
Eigentümer Vicente Taberner
Önologe Vicente Taberner
Gründugsjahr 2000

Huerta de Albala

Die Huerta de Albala ist ein bekannter Winzer aus Andalusien, der für seine hervorragenden Weine bekannt ist. Das Weingut befindet sich in der Nähe von Arcos de la Frontera, in der spanischen Provinz Cádiz, und produziert hauptsächlich Rotweine aus den Rebsorten Syrah, Tempranillo und Merlot.

Die Weinberge der Huerta de Albala liegen auf einer Höhe von etwa 200 Metern über dem Meeresspiegel und profitieren von den besonderen klimatischen Bedingungen der Region. Die Sommer sind heiß und trocken, während die Winter mild und feucht sind. Die Böden sind kalkhaltig und haben eine gute Drainage, was den Weintrauben ein besonderes Aroma verleiht.

Die Weine der Huerta de Albala sind bekannt für ihre Intensität und Komplexität, die durch die Verwendung von hochwertigen Trauben und modernen Weinbereitungsverfahren erreicht werden. Die Rotweine haben in der Regel eine dunkle, rubinrote Farbe und präsentieren Aromen von Beeren, Gewürzen und Tabak.

Das Weingut legt großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit und verwendet deshalb biologische Methoden im Weinanbau. Die Weine der Huerta de Albala sind ein wahrer Genuss für Weinliebhaber und haben bereits mehrere Auszeichnungen erhalten.