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Georg Meissner

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Georg Meissner

Wer einmal einen Wein von Georg Meissner aus dem Roussillon ins Glas bekommen hat, versteht sofort, wie kompromisslos hier Charakter und Authentizität im Mittelpunkt stehen. Das Auge begegnet fast schon funkelnden Farben, die Nase taucht ein in ein intensives Aromenspiel von frischem Thymian, wildem Cassis und dem stillen Versprechen dunkler Kirschen. Besonders der “Le Roc Blanc”, ein vielfach verkosteter Roter, besticht am Gaumen durch eigenwillige Energie – seidig im Tannin, frei von modischer Opulenz. Diese Weine sind wie die raue Schönheit des Roussillon selbst: wild, von Kräutern umweht, im Abgang mit Noten von kühlem Stein und wärmender Sonne. Wer hier Genuss sucht, entdeckt nicht nur herausragenden Wein, sondern bekommt tiefe Einblicke in das Denken und Fühlen eines Winzers, der seine Reben seit Jahren mit Hand, Herz und offenem Geist begleitet.

Georg Meissner

Terroir von Georg Meissner

In den Weinbergen Georg Meissners offenbart sich das Roussillon von seiner faszinierendsten Seite: Die Schieferterrassen steigen steil zu den Voralpen der Pyrenäen auf, Winde aus dem Mittelmeer treiben Salz und Kräuterduft nach Westen, das Licht glitzert fast schon überirdisch auf den Granitadern der Böden. Besonders markant sind die roten Lehmanteile und die bis zu 70 Jahre alten Carignan-Rebstöcke, die in teils luftiger Höhe stehen – fast so, als wollten sie der Sonne entgegen wachsen und trotzdem die kühle Nächte dank der Fallwinde genießen. Nicht umsonst sagt man, dass hier selbst an heißen Tagen eine Frische im Boden liegt, die sich unbestechlich auf Aroma und Eleganz der Weine überträgt. Jeder Arbeitsschritt ist auf das Erspüren dieser Ursprünglichkeit gerichtet – und genau das schmeckt man: tiefe Mineralik, feine Würze, subtile Kraft.

Georg Meissner

Geschichte hinter Georg Meissner

Als Georg Meissner vor gut zwei Jahrzehnten von Deutschland nach Roussillon übersiedelte, wurde er anfangs von den Einheimischen mit skeptischem Blick betrachtet – schließlich wagt nicht jeder das Abenteuer, auf uralten Rebstöcken, mit seltenen Sorten und ohne Sicherheitsnetz, neue Wege zu gehen. Doch Meissner ließ sich nicht beirren: Mit viel Geduld, einer Prise unorthodoxer Neugier und dem festen Glauben an nachhaltigen Bioanbau revitalisierte er ein verfallenes Gut in der Nähe von Maury. Eine Geschichte, die man noch heute bei den abendlichen Weinproben spürt, wenn Nachbarn und Freunde im Hof zusammenkommen, um – wie Meissner es nennt – den “Pulsschlag der Landschaft” zu schmecken. Besonders legendär bleibt der Jahrgang 2016, als nach einem stürmischen Sommer ein Septemberregen kam – Meissner wartete in stoischer Ruhe ab, erntete erst Tage später und brachte so einen Wein zur Welt, der noch heute als “Champagner der Grenache” in Erinnerung bleibt.

Georg Meissner

Vinifizierung bei Georg Meissner

Die Weinbereitung bei Georg Meissner gleicht mehr einer sensiblen Begleitung als einer Lenkung. Handlese ist selbstverständlich – bei Morgengrauen oder im ersten Dunst des Abends, wenn die Trauben noch kühl sind. Direkt im Weinberg werden die Trauben selektiert, im Keller dominiert die Gärung mit wilden Hefen: Alles geschieht langsam, roh, oft mit Ganztraubengärung, um die Frische und Struktur der Rebsorten zu bewahren. Der Ausbau in gebrauchten Pièces oder Tonamphoren unterstreicht die Herkunft, ohne je den Eigengeschmack zu verfälschen. Vielfach werden die Weine ungeschönt und nur minimal geschwefelt gefüllt – dadurch behalten sie einen natürlichen “Grip”, spürbare Gerbstoffe und eine lange, salzige Mineralik im Nachhall. Diese Art, Wein zu machen, ist viel mehr als Handwerk, sie ist das stete Lauschen auf das, was der Weinberg vorgibt – ehrliche Weine, mit Seele, reiner Frucht und unverkennbarem, mediterranen Herz.

Weitere Informationen

Name Georg Meissner
Inverkehrbringer Moulin de Breuil, Chemin du Moulin, 66760 Montesquieu-des-Albères / France
Anbaufläche in Hektar 25 ha
Gründer Georg Meissner
Eigentümer Georg Meissner
Önologe Antoine Lemaire
Gründugsjahr 2003

Georg Meissner

Georg Meissner ist ein renommierter Winzer aus der Region Roussillon in Südfrankreich. Seine Leidenschaft für den Weinbau begann bereits in jungen Jahren, als er auf dem elterlichen Weingut aufwuchs und an der Seite seines Vaters die Kunst des Weinanbaus erlernte.

Heute bewirtschaftet Georg Meissner seine eigenen Weinberge auf höchstem Niveau und vinifiziert aus den besten Rebsorten der Region feinste Weine, die weit über die Grenzen Frankreichs bekannt sind. Dabei setzt er auf eine nachhaltige und ökologische Bewirtschaftung seiner Weinberge, um das einzigartige Terroir der Region zu erhalten.

Seine Weine sind geprägt von einer ausgesprochenen Finesse und Eleganz, die durch die lange Reifezeit im Eichenfass zu einer perfekten Harmonie reifen. Georg Meissners Rotweine zeichnen sich durch eine intensive Aromatik und ein breites Spektrum an Geschmacksnoten aus. Seine Weißweine hingegen überraschen mit einer frischen und spritzigen Note, die sie zu idealen Begleitern für sommerliche Tage machen.

Wer sich für Weine aus dem Roussillon interessiert, kommt an Georg Meissner nicht vorbei. Seine Weine gehören zu den besten der Region und sind bei Weinliebhabern auf der ganzen Welt heiß begehrt.