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Forchir

Zwischen Nebelschwaden über den friulanischen Feldern und den Morgenschimmern auf den Rebstöcken entfaltet sich bei Forchir eine ganz eigene Handschrift. Das Weingut ist nicht nur für Vieltrinker ein Geheimtipp, sondern insbesondere für all jene, die beim Wein auf Authentizität, Herkunft und Charakter achten. Kenner schätzen die Komplexität des Pinot Grigio, der in der Nase mit weißem Pfirsich, feinen Blüten und einer Prise zerstoßener Kiesel an die kühlen, mineralstoffreichen Böden erinnert. Bereits beim ersten Schluck spürt man die vibrierende Säure und das Spiel von reifer Birne mit feinem, fast salzigem Zug im Finale – ein Wein, der lange am Gaumen nachhallt, nicht zuletzt durch das typische Terroir, das nur das Collio bieten kann.

Forchir überrascht mit durchdachter Vielfalt: Neben frischen, ausdrucksstarken Weißweinen wie dem aromatischen Sauvignon und dem eleganten Friulano, der an einen Spätsommerabend im Weinberg erinnert, stehen auch kräftige, straffe Rotweine aus autochthonen Sorten wie Refosco dal Peduncolo Rosso. Besonders bleibt die Erinnerung an eine Verkostung nach der Lese, als Giovanni Forchir, verschmitzt lächelnd, eine geheime Fassprobe reichte – ein Merlot aus besonders alten Reben, tief, würzig und mit einer Persönlichkeit, die nach einer herbstlichen Wildschweinjagd verlangt. Forchir ist ein Weingut mit Seele – offen, bodenständig, emotional – und genau das schmeckt man.

Forchir

Terroir von Forchir

Das Terroir von Forchir lässt die Verbundenheit zur friulanischen Landschaft auf ganz besondere Weise erlebbar werden. Die Reben wurzeln in Böden, die aus uralten Sedimenten der eiszeitlichen Tagliamento-Terrassen bestehen: kalkreicher Mergel, durchmischt mit einzelnen Schotterbänken und immer wieder durchsetzt von kühlem, feinem Sand. Mit jedem Meter Tiefe im Rebgarten zeigen sich neue Schichten, die den Charakter des jeweiligen Jahrgangs beeinflussen. In den oberen Lagen dominiert das „ponca“-Gestein, das dem Sauvignon seine unverwechselbare, beinahe herbe Frische und mineralische Präzision verleiht.

Hinzu kommt das Wechselspiel aus alpinen Brisen, die am Abend durch die Reihen streichen, und der wärmenden Adriasonne, die tagsüber für reife Aromen sorgt. Es ist dieser Gegensatz von warmen, sonnigen Tagen und kühlen, klaren Nächten, der den Trauben von Forchir ihre elegante Säure und glockenklare Aromatik schenkt. Besonders nach einem Sommergewitter, wenn die Luft über den Collio-Hügeln noch nach nassem Stein duftet, ist zu spüren, wie sehr das Terroir den Weinen Form und Richtung gibt.

Forchir

Geschichte hinter Forchir

Die Geschichte von Forchir ist fest mit den Flussläufen und Hügeln des friaulischen Landes verbunden. 1923, im Schatten der Zeitenwende, pflanzte Pietro Forchir die ersten Reben auf einem Stück Land, das damals noch von Maulbeerbäumen und Schafherden geprägt war. Damals wurde der Wein noch im kleinen Kreis getrunken, bei Festen im Dorfsaal oder nach den langen Tagen der Ernte, wenn die Hände rau, aber die Stimmung fröhlich war.

Aus dieser ländlichen Ursprünglichkeit entwickelte sich mit viel Handarbeit, Mut zum Wandel und der stetigen Neugier nach Verbesserung ein Betrieb, der die klassische Vinifikation mit innovativen Gedanken verbindet. In den 1970er Jahren experimentierte Forchir früh mit temperaturkontrollierter Gärung und der getrennten Vinifizierung einzelner Lagen – damals im Friaul noch ein Wagnis. Eine Anekdote erzählt, wie die Familie in einem besonders heißen Sommer Trauben von zwei Parzellen spontan verblenden musste: Das Ergebnis, damals eher Notlösung, wurde später ein fester Bestandteil des Sortiments. Forchir denkt und arbeitet stets nah an seinen Weingärten – und bleibt, trotz der gewachsenen Struktur, ein Refugium für Bodenständigkeit und echte Leidenschaft.

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Vinifizierung bei Forchir

Im Keller von Forchir treffen überlieferte Handwerkskunst und technisches Gespür aufeinander. Die Lese erfolgt selektiv von Hand in den kühlen Morgenstunden, um die Trauben so frisch und unversehrt wie möglich in den Keller zu bringen – ein Aufwand, der sich in der str

Weitere Informationen

Name Forchir
Webseite https://www.forchir.it/
Inverkehrbringer Forchir Viticoltori in Friuli: Località Casali Bianchini, 2, 33030 Camino al Tagliamento (UD) Italien
Anbaufläche in Hektar 250 ha
Gründer werner walch
Eigentümer Ornella Venica
Önologe Roberto Cipresso
Gründugsjahr 1892

Forchir

Forchir ist ein renommierter Produzent aus der italienischen Region Friaul. Die Familie Forchir blickt auf eine lange Tradition in der Herstellung von Qualitätsweinen zurück und bewirtschaftet seit Generationen ihre eigenen Weinberge. Die Weinberge sind auf den sanften Hügeln rund um das kleine Dorf San Floriano del Collio gelegen, welches sich im Herzen des Collio-Gebiets befindet. Die Region ist bekannt für ihre einzigartigen klimatischen Bedingungen und Böden, die den Weinen ein unverkennbares Terroir verleihen.

Forchir produziert eine breite Palette an Weinen, darunter Weißweine auf der Basis von Chardonnay, Sauvignon Blanc und Pinot Grigio sowie Rotweine aus den Sorten Merlot, Cabernet Sauvignon und Refosco dal Peduncolo Rosso. Alle Weine werden nach strengen Qualitätsstandards hergestellt und reifen in Eichenfässern heran, um ihre Komplexität und Fülle zu entwickeln.

Die Weine von Forchir zeichnen sich durch ihre Eleganz, Frische und Klarheit aus und haben zahlreiche Auszeichnungen und hohe Bewertungen erhalten. Der Produzent ist stolz auf seine handwerkliche Arbeit und seine Leidenschaft für den Weinbau, die sich in jedem einzelnen Wein widerspiegelt. Wenn Sie auf der Suche nach authentischen und qualitativ hochwertigen Weinen sind, sollten Sie die Produkte von Forchir unbedingt kennenlernen.