Drappier
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Brut Nature, Sans Ajout de Soufre
DrappierFrankreich
ChampagneChampagnerfrisch & mineralischArtikelnummer: 15_10753 Rebsorten: Spätburgunder Alkoholgehalt: 12.0%Vol. -
Clarevallis
DrappierFrankreich
ChampagneChampagnerfrisch & mineralischArtikelnummer: 15_09905 Rebsorten: Pinot Meunier,Spätburgunder Alkoholgehalt: 12.0%Vol. -
Quattuor
DrappierFrankreich
ChampagneChampagnerfrisch & fruchtigArtikelnummer: 15_09928 Alkoholgehalt: 12.0%Vol. -
Trop men faut
DrappierFrankreich
ChampagneChampagnerfein & aromatischArtikelnummer: 15_09925 Rebsorten: Grauburgunder,Pinot Grigio Alkoholgehalt: 12.0%Vol.
Drappier
Die Champagner des Hauses Drappier eröffnen eine Welt voller Authentizität und Charakterstärke – geprägt vom besonderen Zusammenspiel aus tiefgründigen Böden, alten Reben und dem Wissen einer Winzerfamilie, deren Herzblut in jeder Flasche spürbar bleibt. Am südlichen Rand der Champagne, in Urville, entfaltet vor allem der Pinot Noir seine markante Kraft zu subtiler Eleganz. Ein Paradebeispiel ist der „Carte d’Or“: Im Glas schimmert er goldgelb, die feine Perlage trägt intensive Aromen von reifer Birne, Quitte und einem Hauch Brioche an die Nase. Am Gaumen entfaltet sich ein cremiges Mousseux, untermalt von einer lebendigen Frische und mineralischen Noten – immer wieder ein Erweckungsmoment. Drappier-Champagner laden ein, sowohl vertraute Klassiker als auch originelle Cuvées neu zu entdecken – und schenken Moment für Moment den ehrlichen Ausdruck ihrer Herkunft.
Terroir von Drappier
Das Terroir der Côte des Bar, Heimat von Drappier, ist eine stille Bühne für Champagner mit unverwechselbarem Profil. Während im Norden der Champagne vor allem Kreideböden regieren, prägt hier im Süden der Kimmeridge-Kalk aus der Jurazeit das Bild, durchzogen von fossilienreichen Ton- und Kalkschichten, die eine stabile Wasserversorgung und einmalige Mineralität gewährleisten. Es sind diese feinen, kalkhaltigen und von Muschelresten durchsetzten Böden, die dem Pinot Noir eine fast salzige Finesse, dezente Würze und eine seltene Tiefe verleihen – ein Fest für Terroir-Puristen. Auch das etwas wärmere, südliche Mikroklima macht sich bemerkbar: Richtung Herbst atmen die Trauben morgendlichen Nebel, reifen unter sonnigen Tagen und kühlen Nächten. So reifen sie voll aus, zeigen Dichte und Finesse, ohne an Frische zu verlieren. Drappiers Weinberge atmen Biodiversität: Neben den Reben summen Bienen, seltene Heckensträucher säumen die Parzellen – ein Ökosystem, das aus jahrzehntelanger, naturnaher Bewirtschaftung gewachsen ist. Man merkt den Weinen an, dass die Familie Respekt vor dieser Landschaft hat.
Geschichte hinter Drappier
Die Geschichte von Drappier liest sich wie das fortlaufende Abenteuer einer Familie, die das Glück hat, auf ein Fleckchen Erde getroffen zu sein, das große Weine hervorbringt. 1808 zieht ein Vorfahr voller Hoffnung nach Urville, kurzerhand die erste Parzelle bepflanzend. Die legendäre Handschlag-Anekdote aus den 1930er Jahren, als Großvater Georges Collot nach einer waghalsigen Verkostung beschloss, hier überwiegend Pinot Noir anzupflanzen, hat bis heute ihren festen Platz in Haus und Keller – damals lachten die Nachbarn, heute ist Drappier für Pinot Noir berühmt. Zur Familientradition zählen nicht nur uralte Kellergewölbe, sondern auch ein Sinn für Experimentierfreude: Die Familie bewirtschaftete als eine der ersten große Flächen nach biologischen Prinzipien, verzichtete früh auf chemische Mittel und entwickelte ihr eigenes Hefemanagement. Im Herzen des Betriebs engagieren sich die Drappiers generationsübergreifend, stets auf der Suche nach dem bestmöglichen Ausdruck ihres Terroirs, aber immer mit einem Augenzwinkern und dem Ehrenkodex, gute Geschichten beim Abendessen zu teilen. Wer das Glück hat, einen ihrer seltenen 'Sans Soufre'-Jahrgänge aus dem verborgenen Familienbestand zu probieren, weiß, dass hier nicht nur Wein, sondern lebendige Geschichte ins Glas kommt.
Vinifizierung bei Drappier
Im Keller von Drappier herrscht eine heitere Mischung aus Präzision, Experimentierfreude und bedingungslosem Respekt für das Ausgangsmaterial. Die Ernte erfolgt kompromisslos von Hand – schon morgens, wenn der Nebel über den Rebreihen liegt. Die Trauben werden sachte, mit einer traditionellen Coquard-Presse, verarbeitet, um einen klaren, intensiven Most zu gewinnen. Im Gegensatz zu vielen Häusern setzt Drappier oft spontanvergorene Grundweine ein: Die Gärung startet mithilfe der weinbergseigenen Hefen, was typischerweise zusätzliche Spannung und Individualität bringt. In gewissen Cuvées reifen Grundweine für mehrere Monate in alten Fässern, was Komplexität und seidige Textur schenkt. Die Champagner ruhen danach jahrelang auf der Feinhe
Weitere Informationen
| Name | Drappier |
|---|---|
| Webseite | https://www.champagne-drappier.com/ |
| Inverkehrbringer | Champagne Drappier, Rue des Vignes, 10200 Urville / France |
| Anbaufläche in Hektar | 110 ha |
| Gründer | François Drappier |
| Eigentümer | Drappier-Familie |
| Önologe | Michel Drappier |
| Gründugsjahr | 1808 |



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