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Domaine Haut-Marin

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Domaine Haut-Marin

Die Domaine Haut-Marin ist tief in den sonnenverwöhnten Hügeln der Gascogne verwurzelt. Schon beim ersten Streifzug durch die sanften Rebzeilen fällt die lebendige Energie dieses Ortes auf – es duftet würzig nach Kräutern, die Böden scheinen die Wärme des Tages zu speichern. Besonders eindrucksvoll ist der „Fossiles“ Colombard, dessen Name an die uralten Muschelkalkablagerungen im Untergrund erinnert – ein Glas davon bringt Noten von grüner Birne, frischer Limette und einen Hauch salziger Mineralität; er prickelt am Gaumen wie eine leise Brise, die vom Atlantik herüberweht.

Die Familie Le Friant widmet sich mit feinem Gespür und Handarbeit den Reben. Der Alltag auf Haut-Marin hat eine fast meditative Qualität, besonders bei der Lese im ersten Morgenlicht, wenn die Trauben mit klammen Händen geprüft werden. Hier entstehen Weine, die nicht nur zur Region, sondern auch zu jeder Begegnung mit Freunden passen. Haut-Marin steht für Authentizität – die aufblitzende Freude eines Frühlingsabends schwingt in jedem Schluck mit.

Domaine Haut-Marin

Terroir von Domaine Haut-Marin

Die Weinberge der Domaine Haut-Marin liegen auf urzeitlichen Meeresablagerungen, die bis heute als fossile Muscheln und Austernschalen zwischen den Reben hervorblitzen. Gerade diese mineralreichen Lehmsandböden verleihen den Weinen eine unnachahmliche Spannung und Frische; sie speichern tagsüber die Hitze und geben nachts kühle Feuchtigkeit ab, was besonders den spät reifenden Sorten wie Gros Manseng zugutekommt. Im Sommer pfeift die Brise von der Biskaya bis in die Reben und sorgt dafür, dass sie ihre klare Säure und Lebendigkeit bewahren – ein Grund, warum Domaine Haut-Marin für so ausnehmend frische, expressive Weißweine geschätzt wird.

Man spürt die Einzigartigkeit des Terroirs besonders im Glas: Die Weine sind druckvoll, zeigen strahlende Zitrusnoten und eine ganz eigene Mineralität – ein Abbild der Geologie und des wechselhaften Südwest-Klimas. Die Nähe zum Ozean fungiert als natürlicher Temperaturregler und verleiht den Weinen ihren kühlen Charakter, Jahr für Jahr.

Domaine Haut-Marin

Geschichte hinter Domaine Haut-Marin

Die Wurzeln von Domaine Haut-Marin reichen bis in die Zeit der großen Pferdekutschen der Gascogne; ein vergilbtes Foto an der Kellertür zeigt die Gründungszeit, als die ersten Reben noch mit der Sense freigeschnitten wurden. In den 1980er Jahren brachte eine kreative Idee die Familie dazu, alte, fast vergessene Parzellen zu reaktivieren und Rebsorten wie Colombard und Gros Manseng bewusst in den Mittelpunkt zu stellen – mit dem Ziel, den lausigen Ruf „einfacher Landweine“ der Region Lügen zu strafen. Wer einmal mit der Kellermeisterin in die Kühle des historischen Felsenkellers abgestiegen ist, weiß: Hier trifft handfeste landwirtschaftliche Arbeit auf einen feinen Sinn für Geschmack und Zeitgefühl.

Das Weingut hat seitdem immer wieder technologische Akzente gesetzt, bleibt aber seinen Wurzeln treu – die Verbundenheit zur Landschaft und nachhaltige Bewirtschaftung der Weinberge stehen im Zentrum. Ein kleiner Bienenstock am Rand der Parzelle erinnert an die Faszination für die Biodiversität; so werden die Weine der Domaine zum stillen Gedächtnis der Gascogne.

Domaine Haut-Marin

Vinifizierung bei Domaine Haut-Marin

Bei Haut-Marin verschmelzen moderne Präzision und tiefes Wissen um die Eigenheiten jeder Parzelle. Die Lese erfolgt bewusst am frühen Morgen, um die Trauben bei kühler Temperatur zu bewahren – es ist ein leises, beinahe feierliches Ritual. Im Keller wird auf spontane, langsame Gärung bei niedrigen Temperaturen gesetzt, wodurch die reinsortigen Aromen und die charakteristische Säure prototypisch erhalten bleiben.

Zwischen den Fässern und Edelstahltanks trifft man auf Überbleibsel alter Weinpressen, Plaketten früher Jahrgänge und neue Technik, die fast unsichtbar ihren Dienst tut. Schwefel wird aufs nötige Maß begrenzt, Filtration möglichst behutsam vorgenommen. Der Verzicht auf chemische Spritzmittel ist selbstverständlich – stattdessen stehen Begrünung und manuelle Laubarbeit im Mittelpunkt, um die vitalen, gesunden Trauben Jahr für Jahr zu bewahren

Weitere Informationen

Name Domaine Haut-Marin
Webseite https://www.haut-marin.fr/
Inverkehrbringer Familles Jegerlehner et Prataviera, Lieu dit les Charpenties, 32330 Gondrin, Frankreich
Anbaufläche in Hektar 180 ha
Gründer Jean Narboni
Eigentümer Claire Lafargue
Önologe Guillaume Bergeon
Gründugsjahr 1973

Domaine Haut-Marin

Die Domaine Haut-Marin in Gascogne ist ein traditioneller französischer Winzerbetrieb, der sich auf die Herstellung von hervorragenden Weinen spezialisiert hat. Die Domaine ist seit Generationen im Besitz der Familie Le Friant und hat sich einen hervorragenden Ruf in der Region erworben. Die Weinberge erstrecken sich über 80 Hektar, auf denen vorwiegend die Rebsorten Colombard, Gros Manseng und Sauvignon Blanc angebaut werden. Die Trauben werden sorgfältig von Hand geerntet und schonend verarbeitet, um die bestmögliche Qualität zu gewährleisten. Die Weine von Domaine Haut-Marin zeichnen sich durch ihre Frische, Fruchtigkeit und Finesse aus und sind ein wahrer Genuss für alle Weinliebhaber. Ob als Begleiter zu einem feinen Essen oder einfach zum Entspannen am Abend – die Weine von Domaine Haut-Marin sind immer eine gute Wahl. Entdecken Sie die Vielfalt der Weine aus Gascogne und lassen Sie sich von der Leidenschaft und dem Engagement des Winzerbetriebs anstecken.