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Coppo

Wer einmal die alten, in den Tuffstein gegrabenen Kellergewölbe unter Canelli betritt, spürt sofort: Bei Coppo wird Wein als Kultur und Lebensgefühl verstanden. Die Verbindung von Tradition und einer fast schon experimentellen Neugier prägt das Schaffen dieses Hauses tief. Besonders der berühmte „Pomorosso“ Barbera d’Asti: Bereits beim Einschenken steigen vielschichtige Aromen von dunklen Kirschen, reifer Pflaume und einem Hauch getrockneter Kräuter auf. Am Gaumen breitet sich ein seidiger, doch kraftvoller Körper aus – getragen von eleganter Säure und feinen Tanninen, die wie geschaffen erscheinen, um geschmorte Kalbsbäckchen oder herbstliche Pilzgerichte kongenial zu begleiten. Weinliebhaber schätzen den charakterlichen Feinschliff der Coppo-Weine: Hier verbindet sich piemontesische Urwüchsigkeit mit klarem, präzisem Handwerk. Spürbar ist auch die enge Verbundenheit der Familie Coppo mit dem Ort und den Menschen – ein Eindruck, der sich in jeder Flasche aufs Neue bestätigt.

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Terroir von Coppo

Am Rand der sanften Hügel von Canelli, wo frühmorgens Nebelschwaden das Tal umhüllen und abends die letzten Sonnenstrahlen goldgelb über den Reben schweben, entfaltet das Terroir seine ganze Kraft: Der Boden ist ein Kaleidoskop aus kalkhaltigem Mergel, Sandstein und vereinzelt vulkanischen Einschlüssen. Diese mineralische Komplexität gepaart mit der natürlichen Hanglage sorgt dafür, dass Barbera und Co. hier besonders ausdrucksstark geraten – die Säure bleibt prägnant und bringt eine kühle Eleganz in die Weine, während die Mineralität einen feinen, fast salzigen Nachhall verleiht. Das Mikroklima, geprägt von einer leichten Brise aus den nahen Alpen und überraschend warmen Herbsttagen, erlaubt den Trauben, ihr charakteristisches Aroma schonend auszubilden. Die Nähe zu den legendären unterirdischen Kathedralen, wie ich sie bei einer späten Lese einmal am eigenen Leib erlebte, wenn der Duft von kühlem Gestein und Most den Raum erfüllte, gibt dem Coppo-Wein ein Stück Ewigkeit.

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Geschichte hinter Coppo

Die Geschichte von Coppo ist noch heute an jeder Wand, jedem Fass, jedem Läuten des alten Kellerglockenspiels spürbar. Piero Coppo gründete das Weingut 1892 im Zeitalter des Aufbruchs – damals, als der Weinhandel nach Asti florierte und Moscato d’Asti die lokale Spezialität war. Doch was Coppo zu einer Ausnahme macht, ist die Lust auf Weiterentwicklung: In den 1960er Jahren wagten sich die Coppos als eine der ersten Familien des Piemonts an den Barbera als ernstzunehmenden Spitzenwein – ein Moment, an den Zeitzeugen noch heute mit Respekt erinnern. Der Durchbruch gelang dann mit dem „Pomorosso“: Der Barbera dieser Einzellage brachte erstmals das noble Potenzial der Rebsorte eindrucksvoll zur Geltung. Bis heute verweben sich handwerkliches Geschick, Mut zur Innovation und die tiefe Verwurzelung in Canelli zu einer ganz eigenen Melodie. Die unterirdischen „Kathedralen“ des Weinguts sind dabei nicht nur UNESCO-Welterbe, sondern Erinnerung an eine Zeit, in der Handarbeit und Sorgfalt den Grundstein für außergewöhnliche Weine legten.

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Vinifizierung bei Coppo

Bei Coppo trifft präzises Winzerhandwerk auf tiefe Achtung vor Natur und Tradition. Die handgelesenen Trauben werden schonend verarbeitet: Direkt nach der Lese werden sie nach Reifegrad sortiert, behutsam gepresst und überwiegend temperaturkontrolliert vergoren – so bleiben die feinen Fruchtnuancen und die typische Frische des Barbera erhalten. Lange Reifezeiten in französischer Eiche, insbesondere für den Pomorosso, verleihen dem Wein seine komplexe Würze und die samtige Struktur. Gleichzeitig achtet Coppo bei allen Produktionsschritten konsequent auf nachhaltige Bewirtschaftung: Begrünte Weinberge, Verzicht auf unnötige Chemie, innovative Wasserwirtschaft. Diese Liebe zum Detail – etwa der Respekt vor den Mondphasen, die bei der Weinbergsarbeit häufig den Takt vorgeben – manifestiert sich in Weinen, die Tiefe und Anmut und eine eigentümlich vibrierende Lebendigkeit besitzen. Wer einen Coppo-Wein im Glas hat, hält ein Stück Gegenwart und Geschichte

Weitere Informationen

Name Coppo
Webseite https://www.coppo.it
Inverkehrbringer COPPO Coppo S.r.l., Via Alba 68, 14053, Canelli, , Italien
Anbaufläche in Hektar 52 ha
Gründer Piero Coppo
Eigentümer Famiglia Coppo
Önologe Paolo Torchio
Gründugsjahr 1892

Coppo

Coppo ist ein renommierter Winzer aus dem Piemont, der für seine erstklassigen Weine bekannt ist. Seit Generationen wird das Weingut von der Familie Coppo geführt, die auf der Suche nach den besten Trauben und Anbaumethoden immer wieder neue Wege geht. Die Weine von Coppo sind geprägt von der Vielfalt und dem reichen Boden des Piemonts. Dabei wird auf eine nachhaltige Bewirtschaftung Wert gelegt, um das Terroir des Anbaugebiets zu bewahren und die Qualität des Weins zu garantieren. Ein Highlight der Produktpalette ist der Barbera d'Asti, ein Wein mit intensivem Aroma und würzigem Geschmack, der hervorragend zu regionalen Spezialitäten passt. Doch auch andere Weine wie der Gavi oder der Moscato zeigen die herausragende Weinqualität des Weinguts Coppo. Mit viel Leidenschaft und Fachwissen produziert die Familie Coppo Weine, die das Aroma des Piemonts perfekt einfangen und auch international große Beachtung finden.