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Château Maillard

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Château Maillard

Wer das Château Maillard besucht, tritt durch ein Tor, hinter dem Bordeaux-Wein in all seiner Ursprünglichkeit und Feinheit lebt. Seit vielen Jahren erzählen die Weine des Anwesens Geschichten von Tiefe und Charakter – zu verdanken ist das einer aufmerksamen Hände Arbeit und kompromisslosem Fokus aufs Detail. Wer einmal den Merlot des Hauses, zum Beispiel aus dem grandiosen Jahrgang 2016, ins Glas bekommt, ist sofort von dessen straffer Struktur und der vielschichtigen Aromatik gefangen: Schwarze Johannisbeeren, ein Hauch Leder, Lakritz und eine eindringliche mineralische Frische laufen hier perfekt zusammen. Am Gaumen strahlt der Wein Kraft, ohne je schwer zu wirken, und das Finale lässt einen minutenlang nach dem nächsten Schluck verlangen. Beim Besuch der Keller – in denen die Barriques die kühlen Steine umarmen – kann man den Duft von Vanille und Röstaromen wahrnehmen, fast ein Sinnbild dafür, wie Tradition und Gegenwart am Château Maillard immer schon ineinanderfließen.

Château Maillard

Terroir von Château Maillard

Die Weinberge des Château Maillard ruhen auf einem Drittel Jahrhundert alter Rebfläche inmitten einer der faszinierendsten Bodenzusammensetzungen des Bordelais: Kalkhaltiger Untergrund und lehmreiche Oberböden sorgen hier für eine perfekte Balance von Wasserhaltevermögen und Mineralität. Die Parzellen des Anwesens ducken sich in sanfte Mulden, die tagsüber die Wärme aufnehmen und nachts behutsam wieder abgeben – eine Besonderheit, die den langsamen, ausbalancierten Reifeverlauf der Trauben befördert. Was oft unterschätzt wird: Die kühle Atlantikbrise spielt im Mikroklima von Château Maillard eine unterschwellige Hauptrolle, indem sie die Trauben nach Morgennebel trocknet und die feine Frische im späteren Wein bewahrt. Legendär unter Kennern ist der „Monsieur Olivier Hügel“, eine kleinste Parzelle auf kiesigem Grund, aus der herausragende Cabernet-Franc-Trauben stammen – vor Ort erzählt man sich, dass der erste Schwiegersohn des Weinguts dort jahrelang mit besonderem Eifer Hand anlegte.

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Geschichte hinter Château Maillard

Mit Dokumenten aus der Zeit Ludwigs XV. beginnt die aufgezeichnete Chronik von Château Maillard, doch die Geschichte des Weinguts lebt vor allem in den Erzählungen der Nachfahren von Jean Maillard, dessen Name nicht nur die Tür an der großen Scheune ziert, sondern auch Gesprächen bei der Ernte leise nachklingt. In den Wirren des letzten Jahrhunderts, als eine Reblaus-Plage im Bordelais wütete, arbeitete eine kleine Schar Winzerinnen und Winzer – angeführt von einer damals 18-jährigen Tochter der Familie – gemeinsam daran, die Reben neu zu pfropfen. Das Weingut überstand Widrigkeiten wie Missernten im Ersten Weltkrieg oder Frostnächte, in denen der Weinbergswärter mit ausgefranstem Schal und Petroleumlampe die Rebzeilen ablief. Auch heute noch hängen Schwarzweißfotografien im Salon, die von Festen nach der legendären Lese 1982 berichten. Mit freundschaftlicher Sturheit hat sich Château Maillard immer wieder neu erfunden und zugleich bewahrt, was seiner Heimat Ausdruck verleiht: die behutsame Pflege der kalkhaltigen Lagen, die geduldige Holzfassreife und eine Neugier, die niemals erlahmt.

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Vinifizierung bei Château Maillard

Im Weinberg von Château Maillard herrscht unter den Mitarbeitenden ein stilles Einvernehmen darüber, dass guter Wein zuallererst unter freiem Himmel gemacht wird. Der morgendliche Gang durch die Reben, das kontrollierte Auslichten des Laubs in feuchten Sommern und die Lese bei erster kühler Brise im Herbst – all dies geschieht von Hand, Rebstock für Rebstock. Die Gärung erfolgt temperaturgeführt, damit die Finesse und Frische der Rotweine erhalten bleibt; anschließend ruht der Wein in ausgewählten Barriques aus französischer Eiche, wobei ein Teil der Fässer alljährlich erneuert wird. Legendär unter Freunden des Hauses ist die Tradition, vor der finalen Assemblage einen kleinen Probeschluck aller Parzellen gemeinsam mit den Freunden des Weinguts zu verkosten – so fließen nicht nur Wein, sondern auch Geschichten und Erinnerungen mit ins große Ganze. Auf diese Weise entstehen auf Château Maillard kraftvolle, nuancenreiche Bordeaux, deren Herkunft am Gaumen immer mitschwingt.

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Name Château Maillard
Inverkehrbringer Quien & Cie. S.A.S, 61 rue Gustave Eiffel, 33560 Saint-Eulalie, FR
Anbaufläche in Hektar 40 ha

Château Maillard

Château Maillard ist ein traditionsreiches Weingut in der Region Bordeaux. Die Geschichte des Weinguts reicht zurück bis ins 17. Jahrhundert, als es erstmals erwähnt wurde. Seitdem wird hier Wein auf höchstem Niveau produziert.

Die Weinberge von Château Maillard erstrecken sich auf insgesamt 30 Hektar und bieten perfekte Bedingungen für den Anbau von edlen Rebsorten wie Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc. Die Weinberge sind in Parzellen aufgeteilt und werden sorgsam gepflegt, um das Beste aus jedem einzelnen Rebstock herauszuholen.

Bei der Herstellung der Weine setzt der Winzer auf traditionelle Methoden und modernste Technologie. Die Trauben werden von Hand geerntet und im Weinkeller schonend verarbeitet. Hier reifen die Weine je nach Sorte und Jahrgang bis zu 18 Monate in Barriques aus französischer Eiche.

Das Ergebnis sind einzigartige Weine von höchster Qualität. Die Rotweine von Château Maillard sind kräftig und vollmundig, mit feinen Tanninen und einer eleganten Struktur. Sie sind perfekt ausbalanciert und entfalten ein komplexes Aromenspiel mit Noten von Früchten, Gewürzen und Holz.

Das Weingut Château Maillard steht für höchste Qualitätsansprüche, die von der Arbeit im Weinberg bis hin zur Abfüllung der Flaschen gelten. Hier wird jeder Schritt in der Produktion mit größter Sorgfalt und Leidenschaft ausgeführt. Die Weine von Château Maillard sind daher ein wahrer Genuss und laden dazu ein, die feinen Nuancen und Facetten des Bordeaux zu entdecken.