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Château La Grave
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2023
Clé Classique Merlot Coteaux de Peyriac IGP
Château La Grave-14%Preistipp!Frankreich
Languedoc RoussillonRotweinfruchtig & weichArtikelnummer: 60_06016 Alkoholgehalt: 12.5%Vol. inkl. 19% MwSt., zzgl. VersandkostenUVP 8,48 €
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2025
Clé Classique Chardonnay Coteaux de Peyriac IGP
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Château La Grave
Wer von Château La Grave spricht, meint ein Gut, das die Magie des Bordeaux in faszinierender Intensität widerspiegelt. Hier entstehen auf 30 Hektar Rebfläche Jahr für Jahr Weine mit unverwechselbarem Charakter – geprägt von Sorgfalt, Bodenkenntnis und tiefer Verbundenheit zu diesem besonderen Fleck Frankreichs. Die Rotweine des Hauses – allen voran die Cuvée auf Merlot-Basis – zeigen in der Nase ein komplexes Zusammenspiel von Schwarzkirsche, Veilchen und fein ziselierten Graphitnoten. Am Gaumen spannen sie einen eleganten Bogen zwischen reifer Frucht, frischer Säure und jener subtilen, kaum greifbaren Mineralität, die selbst gestandene Bordeaux-Liebhaber innehalten lässt. Besonders der Jahrgang 2016 bleibt im Gedächtnis: In einer kühlen Septembernacht entstanden Trauben, die Finesse und Konzentration wie selten zuvor vereinten – ein Paradebeispiel der Balance zwischen Tradition und Finesse. Nicht selten erzählen die Mitarbeitenden Geschichten aus dem Weinberg, wie ein später Regen plötzlich jede Rebe vitalisierte oder wie bei der Lese am frühen Morgen der Duft von feuchtem Kalk und Kräutern in der Luft hing. Wer einen La Grave ins Glas gießt, erlebt nicht nur Wein, sondern das Savoir-vivre eines alten Kulturlands.
Terroir von Château La Grave
Südlich an das berühmte Plateau von Saint-Émilion anschließend – doch ohne dessen Trubel – liegen die Weinberge von Château La Grave auf einer Landschaft, die vor Vielfalt und Eigenwilligkeit strotzt. Der Boden hier – ein Mosaik aus Kalkstein, Lehm und Feinschluff, durchsetzt von größeren Kieseln aus der Gironde – sorgt für ausgeprägte Unverwechselbarkeit der Weine. Das faszinierende Mikroklima verdankt das Gut der unmittelbaren Nähe zur Gironde-Mündung: Sanfte Sommerbrisen mildern die Hitze, bringen in den Nächten Abkühlung und verhindern Krankheiten an den Trauben. Im Spätsommer legt sich am Morgen oft ein Schleier Tau auf die Rebzeilen, der sich erst mit den ersten Sonnenstrahlen verzieht. Diese Bedingungen formen Weine mit filigraner Länge, markanter Frische und jenem feinen, fast „salzigen“ Touch im Finale, wie es nur karge Kalkböden verleihen können. Jeder Weinberg ist hier von den Spuren der Vergangenheit durchzogen – uralte Muschelkalk-Versteinerungen erzählen von Meeren, die vor achtzig Millionen Jahren dieses Terroir schufen. Wer hier spaziert, spürt buchstäblich den langen Atem der Geschichte unter den Schuhsohlen.
Geschichte hinter Château La Grave
Im kleinen Archivraum von Château La Grave stapeln sich Notizbücher, abgegriffene Feldskizzen und Anekdoten aus mehr als zwei Jahrhunderten. Man liest von den ersten Rebpflanzungen knapp nach der Französischen Revolution und erfährt, dass der Name „La Grave“ direkt von den markanten, kiesbedeckten Parzellen herrührt, auf denen sich schon 1812 der Großvater des heutigen Besitzers über die eigenwillige Frische der ersten Weine wunderte. In den 1850er Jahren kam es zu einer denkwürdigen Begegnung mit einem reisenden Önologen, der erstmals französische Eichenfässer nach La Grave brachte – eine Entscheidung, deren positive Nachwirkungen bis heute zu schmecken sind. Besonders eindrucksvoll bleibt das Jahr 1976: Trotz einer gewaltigen Hitzewelle gelang es der Familie in Handarbeit, die Trauben zur kühlen Morgenstunde zu ernten und einen Wein von bestechender Frische zu keltern, der später in Paris für Aufsehen sorgte. Bis heute durchziehen Achtsamkeit, Detailbesessenheit und die Lust am Experiment das Geschehen am Gut, ohne die Handschrift der alten Tage zu verlieren. Heute vereinen sich behutsam bewahrte Memoiren und moderate Neuerungen zu einer inspirierenden Melange aus Alt und Neu.
Vinifizierung bei Château La Grave
Bei Château La Grave ist das Handwerk ebenso traditionell wie der Wunsch nach bestmöglicher Präzision präsent. Die Trauben werden ausschließlich in den frühen Morgenstunden per Hand gelesen – meist hört man das leise Murmeln und Lachen der Pflücker durch die nicht enden wollenden Rebzeilen hallen. Nach rigoroser Selektion beginnt eine schonende Verarbeitung: Das sorgfältige Entrappen per Hand erhält die Zartheit der Beeren, die anschließend in kleinen Edelstahlcuves langsam vergären. Besonders prägend für den Stil von La Grave ist die Geduld während der Maischestandzeit –
Weitere Informationen
| Name | Château La Grave |
|---|---|
| Inverkehrbringer | The Bubbles & Brands Society GmbH, , Hamburg, Deutschland |
| Anbaufläche in Hektar | 20 ha |
| Gründer | Alexandre Bisquertt |
| Eigentümer | Jean-Louis Chevalier |
| Önologe | Pascal Delbeck |
| Gründugsjahr | 1901 |




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