- Diesen Artikel entfernen Cà la Bionda
Cà la Bionda
-
2013
Ravazzol Amarone della Valpolicella Riserva DOCG
Cà la BiondaItalien
VenetienRotweinkräftig & würzigArtikelnummer: 15_10236 Rebsorten: Amarone,Corvina,Rondinella Alkoholgehalt: 16.0%Vol.
Cà la Bionda
Im hügeligen Herzstück des klassischen Valpolicella gelegen, hat sich Cà la Bionda mit einer klaren Handschrift etabliert: Authentizität gepaart mit tiefem Respekt für die Natur und das hiesige Terroir. Wenn man durch die Weingärten von Cà la Bionda schreitet, fällt sofort der würzige Duft der mediterranen Macchia und der vielstimmige Klang der Vogelwelt ins Auge – ein deutliches Zeichen für die unberührte Biodiversität, die hier gepflegt wird. Die Bonomo-Geschwister, Gianni und Martina, widmen sich mit großer Zuwendung nicht nur den alten, oft über 50-jährigen Rebstöcken, sondern auch innovativen Experimenten im Weinberg. Besonders eindrucksvoll zeigt sich dies im Amarone ‘Ravazzol’: Ein Wein, der mit Noten von getrockneten Kirschen, Veilchen, Tabak und einer vibrierenden Mineralität betört – im Glas wie ein Gedicht, dessen Nachhall lange bleibt. Legendär ist die Anekdote aus dem verregneten Jahr 2014, als im Keller voll gespannter Erwartung der erste Amarone nach monatelanger Appassimento-Phase verkostet wurde – ein Moment von solcher Dichte, dass die Zeit für einen Augenblick stillstand. Die Leidenschaft der Menschen vor Ort, gepaart mit dem Einklang zur Natur, lässt in jeder Flasche Cà la Bionda eine Komplexität und Ausdruckskraft erwachsen, die weit über das Übliche hinausgeht.
Terroir von Cà la Bionda
Die Weinberge von Cà la Bionda steigen von 150 bis 300 Meter sanft an und sind nach Südost ausgerichtet – ein entscheidender Vorteil, denn schon am frühen Morgen baden die Trauben im Licht der aufgehenden Sonne, was eine gleichmäßige Ausreifung der Beeren fördert. Die Böden selbst sind geprägt von kalkhaltigem Mergel, durchsetzt mit Kies und Lehm – sie verleihen den Weinen eine kühle, fast salzige Mineralität und einen festen Kern, der vor allem dem Amarone und dem Valpolicella Superiore Struktur und große Lagerfähigkeit gibt. Besonders augenfällig ist der Einfluss der kargen Steinterrassen: Sie bewahren die Wärme und führen nachts die gespeicherte Energie an die Reben zurück – ein Kunstgriff, der nur mittels Erfahrung und Fingerspitzengefühl optimal genutzt werden kann. An warmen Sommertagen kann man förmlich spüren, wie ein frischer Wind von der nahen Lessinia hereinzieht und die Hitze mildert. Dieses Spiel von Licht, Stein und Wind prägt das intensive Aromenspiel der Weine – von duftig-frischer Sauerkirsche bis zur rauchigen Würze.
Geschichte hinter Cà la Bionda
Cà la Bionda wurzelt tief in der Geschichte des Valpolicella und ist mit ihren Menschen, Böden und Gewohnheiten eng verflochten. Der Grundstein wurde 1902 von Pietro Bonomo gelegt – damals eine kühne Entscheidung, denn die Weinwirtschaft war noch kein lohnendes Feld. Über die Jahrzehnte entstanden auf dem kleinen, steinig-kargen Gut Weine, die zunächst nur in der Region Beachtung fanden. Als nach dem Zweiten Weltkrieg die Nachfrage nach Valpolicella stieg, erinnerten sich viele gerne an Cà la Biondas ungekünstelte Weine, etwa an den Valpolicella Classico, der in den 1960er-Jahren ein beliebter Tischwein in den Trattorien von Verona war. Heute sind es Gianni und Martina, die das Werk ihrer Ahnen weiterdenken: Mit stillem Perfektionismus, Sinn für neue ökologische Wege und einem hellwachen Sensorium für die Bedürfnisse jeder einzelnen Parzelle. Besucher erinnern sich oft an den bescheidenen Keller, in dem nach alten Methoden experimentiert und dabei nie das Wesentliche – der unmittelbare Ausdruck des Valpolicella – aus den Augen verloren wird.
Vinifizierung bei Cà la Bionda
In den Kellerräumen von Cà la Bionda begegnet man einer Arbeitsweise, die Sorgfalt und Innovationsgeist ungewöhnlich stimmig verbindet. Von Hand werden die Trauben selektiert, oft in den frühen Morgenstunden, um die Frische zu bewahren. Die traditionelle Appassimento-Methode – das Trocknen der Trauben auf Gestellen in gut belüfteten Räumen – ist hier weit mehr als Routine: Die genaue Beobachtung jedes einzelnen Beerenzustands entscheidet über das große Ganze. Im Familienkeller liegt der Duft von Feigen und duftenden Kräutern in der Luft, wenn die Amarone-T
Weitere Informationen
| Name | Cà la Bionda |
|---|---|
| Webseite | [http://calabionda.it](http://calabionda.it) |
| Inverkehrbringer | Azienda Agricola Cà La Bionda, Via Bionda 4, 37020 Marando di Valpolicella-Verona / Italy, Bio-Zertifikat: IT-BIO-004 |
| Anbaufläche in Hektar | 29 ha |
| Gründer | Pietro Castellani |
| Eigentümer | Alessandro Castellani |
| Önologe | Alessandro Castellani |
| Gründugsjahr | 1902 |




© 2012-2023 perbaccowein GmbH
