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Burchino
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2021
Chianti Superiore DOCG Burchino
Burchino
Prämiert-17%Preistipp!Italien
ToskanaRotweinkomplex & reifArtikelnummer: 15_12810 Rebsorten: Chianti,Ciliegiolo,Sangiovese Alkoholgehalt: 12.50%Vol. Auszeichnungen: Jahrgang 2018: 87 Punkte Luca Maroni (2009), Jahrgang 2018: 2 von 3 Sternen Veronelli (2009), Jahrgang 2018: 3/4 Sterne Vini Buoni d' Italia (2010) inkl. 19% MwSt., zzgl. VersandkostenUVP 13,08 €
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0.75l · 14,53 €/L
Burchino
Die Weinberge von Burchino liegen eingebettet in die sattgrüne Hügellandschaft zwischen Terricciola und dem Arnotal – eine Szenerie, die gerade in den frühen Morgenstunden mit ihrem Nebelspiel fast schon mystisch wirkt. Hier, auf stattlichen 50 Hektar, gedeihen ausdrucksstarke Weine, deren Tiefe und Individualität schon seit Jahrzehnten italienische Kenner wie internationale Weinfreunde gleichermaßen begeistern. Besonders der “Chianti Superiore” bleibt unvergessen: Im Glas verströmt er ein Bukett von reifen Kirschen, Wildkräutern und einer feinen Tabaknote. Am Gaumen zeigen sich seidige Tannine, gepaart mit der animierenden Frische, die so typisch für diesen Landstrich ist – eine Komposition, die den Wechsel von sonnigen Tagen und kühlen Nächten aufgreift. Oft erzählen Winzer vor Ort kleine Geschichten von legendären Jahrgängen, etwa den 2016er, als ein warmer Frühling und ein unaufgeregtert trockener Sommer dem Sangiovese zu ungeahnter Aromatik verhalfen. Das Weingut versteht sich nicht nur als Bewahrer alter Rebsorten, sondern als pulsierender Organismus der Toskana, geprägt vom täglichen Miteinander der Menschen, dem Wind, den Vögeln und dem Licht zwischen den Reben.
Terroir von Burchino
Die sanften Hügel von Terricciola, auf denen das Weingut Burchino wurzelt, sind geprägt von einer seltenen Bodenkomplexität, die in vielen toskanischen Adressen ihresgleichen sucht: Ein Wechselspiel aus tiefgründigem Ton, kalkhaltiger Adern und sandigen Einschlüssen, welches den Reben eine außerordentliche Mineralität und Finesse verleiht. In der Nachmittagssonne duftet der Boden nach getrockneten Kräutern und warmer Erde – ein subtiles Versprechen, das sich später im Glas als kräuterwürzige Nuance wiederfindet. Die Parzellen sind natürlich nach Südwesten ausgerichtet; dadurch bricht die Sonne hier besonders weich durch das Laub, während stetige Luftbewegungen für gesunde, robuste Trauben sorgen. Die leichte Hügellage ermöglicht eine exzellente Drainage, und nach einem Sommerregen kann man oft sehen, wie das Wasser entlang schmaler Terrassen abläuft, die noch aus dem 19. Jahrhundert stammen. Diese natürliche Ausgewogenheit von Mikroklima und Bodenformation ist das Rückgrat für charaktervolle und langlebige Weine, die die unverwechselbare Handschrift des Ortes tragen.
Geschichte hinter Burchino
Erste handschriftliche Aufzeichnungen der Familie Burchino aus dem Archiv in Terricciola lassen die Ursprünge bis ins frühe 19. Jahrhundert zurückverfolgen, als ein Vorfahre nach der Durchreise von Florenz beschloss, sich auf diesen sanften Hügeln niederzulassen – angelockt vom Geruch der Erde und von der Aussicht auf das weite Arno-Tal. Im Laufe der Jahrzehnte vergrößerten die Burchinos behutsam ihren Besitz, stets in dem Bewusstsein, dass Weinbau hier kein schneller Erfolg ist, sondern ein stillschweigender Pakt mit Natur und Zeit. In den 1980er Jahren fand ein kleiner Wandel statt: Fabrizio Burchino brachte nach einem Abstecher ins Bordeaux einige neue Ideen mit – so zog die sanfte Temperaturkontrolle in den Weinkeller ein, ohne die alten Zementtanks ganz zu verbannen. So steht Burchino noch heute für Authentizität, die aber mit einem offenen Blick für Verbesserungen lebt. Eine kleine gestohlene Erinnerung an einen Sommerabend bleibt lebendig: Als der Vater des heutigen Gutsleiters spontan alle Helfer zum Abendessen rief, um auf den ersten eigen gekelterten Merlot anzustoßen – ein Moment, der zeigt, dass Wein hier immer auch Zusammenhalt und Gemeinschaft bedeutet.
Vinifizierung bei Burchino
Im Weingut Burchino paaren sich sorgfältige Handarbeit im Weinberg mit einer feinen Balance aus Tradition und Innovation im Keller. Die Lese erfolgt nach alter Art von Hand, meist noch am frühen Morgen, bevor die toskanische Sonne allzu kräftig wird. Danach werden die Trauben einzeln selektiert; selbst kleinste Makel werden aussortiert, weil jede Partie ihren eigenen Ausdruck behalten soll. Die Vergärung setzt auf natürliche Hefen, was den Weinen eine eigene Komplexität und Tiefe gibt. Für den Ausbau nutzt Burchino eine geschickte Mischung aus großen Tonneaux, Barriques und – nicht selten – alten Betonbehäl
Weitere Informationen
| Name | Burchino |
|---|---|
| Inverkehrbringer | Burchino CSPA Fraz. S. Lucia 1 56025 Pontedera (Pi) Italien | Abfüller: Proprietà famiglia Castellani-Terricciola-Colline Pisane Bruchino nella Cantina di Pontedera - Ital |
| Anbaufläche in Hektar | 19 ha |
| Gründer | Giovanni Burchino |
| Eigentümer | Castellani S.p.A. |
| Önologe | Paolo Caciorgna |
| Gründugsjahr | 1981 |




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