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Boris Champy

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Boris Champy

Wer das Vergnügen hat, Boris Champy im Burgund zu begegnen, erfährt nicht nur herausragende Weine, sondern auch die stille Poesie eines Winzers, der Naturbeobachtung zum Lebensprinzip erhoben hat. Im Glas zeigen seine Weine – etwa der Hautes-Côtes de Beaune – eine fast tänzerische Balance, mit der Klarheit roter Früchte, einer feinen Würze und jener salinen Frische, die viele Weinfans als „Champy-Signatur“ bezeichnen. Auffällig ist die Transparenz seiner Pinot Noir, die durch die pure Brillanz von Himbeere und Veilchen geprägt werden, während im Abgang immer ein Hauch Erde zu finden ist; ein Fensterausblick auf das Terroir. Champy versteht es, die Vielfalt kleiner Parzellen mosaikartig einzufangen – in Weinen, die vielmehr Landschaft zum Trinken sind als bloßes Getränk. Begegnungen im Weingut zeugen von seinem zurückhaltenden, fast meditativen Umgang mit Natur und Mensch: Man erinnert sich gerne an einen späten Frühlingstag, als Boris mit einem ausgesuchten Fasspro­ben-Pinot am Rebzeilenrand stand und verblüffend gelassen auf ein nahendes Sommergewitter deutete: „Gerade jetzt versteht man, warum Geduld im Weinbau mehr als Tugend ist.“

Boris Champy

Terroir von Boris Champy

Die kargen Kalkhänge oberhalb der Côte de Beaune, auf denen Boris Champy arbeitet, entfalten eine eigene Sprache: Der Boden, durchsetzt von steinigen, manchmal fast weißen Felsaufschlüssen, wirkt für das bloße Auge in manchen Lagen beinahe lebensfeindlich. Doch genau diese Bedingungen schenken den Reben ihre unvergleichliche Energie. Am Morgen liegt oft ein kühler Dunstnebel im Tal, während die Hänge bereits von der ersten Sonne gestreift werden. Solche Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht treiben nicht nur die Intensität der Frucht voran, sondern prägen auch die kühle, klare Säure, für die Champys Weine so geschätzt werden. In manchen Parzellen finden sich jahrhundertealte Steinmauern, von wildem Thymian und Mohn umrankt – hier scheinen die Reben die Geschichten der Vergangenheit gespe­ichert zu haben, was sich tief in der Aromatik seiner Weine niederschlägt. Die Höhenlage schützt vor Hitze­spitzen; das ergibt Weine, deren Frische und Langlebigkeit legendär sind.

Boris Champy

Geschichte hinter Boris Champy

Boris Champys Werdegang ist eine Hommage an Burgund und dessen unaufgeregte Größe. Nach prägenden Jahren bei großen Namen wie Château de Pommard zog ihn der Gedanke an einen eigenen, unverwechselbaren Ausdruck des Terroirs magisch an – er musste einfach seinen eigenen Weg beschreiten. Die Übernahme eines alten Weinguts im Hautes-Côtes war geprägt von Enthusiasmus und Mut: Champy setzte von Beginn an auf biodynamische Bewirtschaftung, lange bevor es Mode wurde, und vertraute konsequent dem Rhythmus der Natur. In den Anfängen, so berichten Freunde, unterstützte ihn oft eine eingeschworene Truppe von Nachbarn bei der Handarbeit im Weinberg, während abends bei Flammkuchen und duftendem Pinot Gläser gekreuzt wurden. In schwierigen Jahren hat Champy stets daran geglaubt, dass Standhaftigkeit und Intuition wichtiger sind als kurzlebige Trends – ein Ansatz, der bis heute alle seine Weine prägt.

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Vinifizierung bei Boris Champy

Im Keller von Boris Champy dominiert das Prinzip der selbst auferlegten Zurückhaltung: Jede Vinifikation beginnt bereits draußen zwischen den Rebstöcken, die fast gänzlich von Hand gepflegt werden – unter Verzicht auf synthetische Hilfsmittel, aber mit Hingabe an biodynamische Komposttees und sorgfältig abgestimmte Laubarbeiten. Im Lesegut wird mit akribischer Genauigkeit selektiert, sodass nur das beste Traubenmaterial den Weg in die kleinen Holzbottiche findet. Nach einer Spontanvergärung mit wilden Hefen wird der Wein in burgundische Pièces gelegt, in denen er Zeit erhält, zur Ruhe zu kommen und die Feinheiten der Parzellen auszubilden. Die stilistische Handschrift bleibt dabei durchweg klar: Spannung, Präzision und eine tiefe, ruhige Struktur, die niemals vom Holzeinfluss erdrückt wird. Das Ziel bleibt stets, Jahrgang und Herkunft sichtbar sowie spürbar zu machen – so präsentiert jeder Wein von Boris Champy eine Einladung zu einer Entdeckungsreise durchs

Weitere Informationen

Name Boris Champy
Webseite https://borischampy.fr/
Inverkehrbringer Domain Boris Champy, 23 rue de la garde, 21190 Nantoux / France, Bio-Zertifikat: FR-BIO-01
Anbaufläche in Hektar 5 ha
Gründer Boris Champy
Eigentümer Boris Champy.
Gründugsjahr 2019

Boris Champy

Boris Champy ist ein Winzer aus Burgund, der für seine erstklassigen Weine und seine Leidenschaft für den Weinbau bekannt ist. Er stammt aus einer Familie mit langer Tradition im Weinbau und hat von Kindheit an die Kunst des Weinmachens erlernt. Mit viel Hingabe und Geduld hat er seine eigenen Weinberge angelegt und so seine eigene Identität im Weinbau geschaffen.

Boris Champy verwendet ausschließlich die besten Trauben aus seinen eigenen Weinbergen und produziert Weine von höchster Qualität. Dabei achtet er auf eine enge Zusammenarbeit mit der Natur und setzt auf biodynamischen Anbau. Seine Weine sind bekannt für ihre Eleganz, Frische und Komplexität und sind bei Liebhabern auf der ganzen Welt beliebt.

Boris Champy ist ein engagierter Winzer, der seine Arbeit mit Leidenschaft und Hingabe lebt. Er setzt sich für eine nachhaltige Entwicklung im Weinbau ein und möchte die Traditionen und die typischen Aromen seiner Heimatregion bewahren. Sein Ziel ist es, Weine zu produzieren, die die Seele Burgunds widerspiegeln und die Menschen auf eine Reise durch die Region mitnehmen.