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Bodega Colomé

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Bodega Colomé

Inmitten der archaischen Weiten des Valle Calchaquí erhebt sich die Bodega Colomé wie ein Wallfahrtsort für Entdecker authentischer Höhenweine. Wer je frühmorgens durch den Nebel die goldene Sonne über den weitläufigen, auf über 3.000 Meter thronenden Rebgärten aufsteigen sah, versteht sofort, warum dieser Ort eine ganz eigene Aura besitzt. Die Rebstöcke schmecken hier den Himmel – bei Colomé gedeiht der Malbec dank der Mischung aus gleißender Tageshitze, eiskalter Nacht und kargen, kühlen Böden zu einem der wohl eigenständigsten Rotweine Südamerikas: Im Glas betört er mit tiefvioletter Farbe, entfaltet Aromen dunkler Kirschen, Veilchen und Andengestein, während die präsenten, aber feinen Tannine an zerstoßene Kakaoschalen erinnern. Der Torrontés – eine Paradesorte der Region – springt mit exotischer Frische, delikaten Noten von Rosenblättern und grüner Limette förmlich aus dem Glas.

Persönlich unvergesslich bleibt aus einem Colomé-Besuch der Moment, als der damalige Kellermeister Sergio stumm über ein uraltes Fass strich und mit einem Augenzwinkern erklärte: „Hier lernen die Trauben fliegen.“ Gerade diese Mischung aus Respekt vor dem Alten und dem Streben nach der nächsten großen Jahrgangsidee verleiht Colomé seine Strahlkraft weit jenseits des Tals. Besucher erwartet nicht nur grandiose Weinarchitektur, sondern der lebendige Dialog zwischen Mensch, Rebe und majestätischer Andenlandschaft.

Bodega Colomé

Terroir von Bodega Colomé

In Colomé verschmilzt einzigartiges Terroir zur perfektionierten Inkarnation naturnaher Weinbaukunst. Die Böden sind geprägt von kargen, steinigen Lagen, durchzogen von Sand, Schotter und einzelnen Kalkadern – ein Nährboden, der Reben fordert und sie zur Tiefenwurzelung zwingt. In Höhen von bis zu 3.111 Metern sorgen tageweise 300 Sonnentage für eine intensive UV-Einstrahlung: Traubenhäute reifen dicker, Polyphenole und Aromen entwickeln sich mit ungewöhnlicher Ausdruckskraft. Kalte Nächte sorgen dafür, dass die Frische und die feingliedrige Säure bewahrt bleiben, während die geringen Niederschläge die Ertragsmengen gering halten – das Resultat sind dichte, charakterstarke Weine voller Finesse. Der Wind, der regelmäßig durch die geschützten, von Kakteen und wildem Salbei gesäumten Weinberge streicht, hält Schädlinge fern und unterstützt die natürliche Gesundheit der Pflanzen. Wer von einer der Colomé-Parzellen über das Tal blickt, spürt – hier entstehen Weine, die ihre Herkunft in jedem Schluck spürbar machen.

Bodega Colomé

Geschichte hinter Bodega Colomé

Vor beinahe zwei Jahrhunderten wurde Bodega Colomé von den Pionieren des Valle Calchaquí gegründet. Die ersten Reben, im 19. Jahrhundert von Jesuiten gepflanzt und bis heute gepflegt, wurzeln in einer faszinierenden Mischung aus Wildnis und Historie. In den 2000ern übernahm die Familie Hess das Gut – ein Meilenstein, der frischen Wind, biodynamische Prinzipien und internationale Vision einbrachte. Donald Hess’ Blick für große Weinkunst und seine Liebe zur Hochlage ließen Colomé zum Leuchtturmprojekt der Region werden. Die Verschmelzung aus argentinischem Herzblut, Schweizer Präzision und dem tiefen Respekt für die indigene Tradition ist wesentlicher Bestandteil der Colomé-DNA. Noch heute erzählt man in Salta gern von jenen herausragenden Jahrgängen, in denen das Wetter besonders fordernd war – und gerade dann Weine mit besonderer Tiefe, Langlebigkeit und Seele hervorgebracht wurden.

Neben den alten Kellergewölben lockt heute das James-Turrell-Museum Besucher aus aller Welt, eine inspirierende Verbindung von Kunst, Natur und Wein, die deutschlandweit ihresgleichen sucht.

Bodega Colomé

Vinifizierung bei Bodega Colomé

Bei Colomé vereinen sich alte Handwerkskunst, nachhaltige Philosophie und der Mut, Neuland zu betreten. Im Weinberg dominieren biodynamische Praktiken: Kompostierte Traubenreste, frühmorgendliche Handlese und die respektvolle Behandlung jeder Parzelle sorgen dafür, dass jede Traube ihr volles Potenzial entfaltet. Im Keller wird mit größter Sorgfalt ausgebaut –

Weitere Informationen

Name Bodega Colomé
Webseite https://www.bodegacolome.com/
Inverkehrbringer Eggers & Franke HOLDING GmbH, Speicher 1 , Konsul-Smidt-Str. 8 J, D-28217 Bremen
Anbaufläche in Hektar 95 ha
Gründer Donald Hess
Eigentümer Donald Hess
Önologe Thibaut Delmotte
Gründugsjahr 1831

Bodega Colomé

Die Bodega Colomé im malerischen Valle Calchaquí gehört zu den bekanntesten Weingütern Argentiniens. Hier wird seit dem 19. Jahrhundert Wein angebaut und durch die perfekte Kombination aus Klima, Boden und Höhenlage entstehen hier einzigartige Weine von höchster Qualität.

Die Weinberge erstrecken sich auf einer Fläche von 120 Hektar und sind zwischen 1.750 und 3.111 Metern über dem Meeresspiegel gelegen – eine der höchsten Anbauflächen weltweit. Die sonnenverwöhnten Reben gedeihen auf sandigem, kalkhaltigem Boden und werden von Hand geerntet.

Die Bodega Colomé produziert eine breite Palette von Weinen, angefangen bei frischen, fruchtigen Weißweinen bis hin zu kräftigen, tanninreichen Rotweinen. Besonders hervorzuheben sind der exzellente Malbec und der edle Torrontés, der zu den besten Weißweinen Südamerikas zählt.

Das Weingut verfolgt eine nachhaltige Bewirtschaftung und setzt auf umweltfreundliche Produktionstechniken. Die atemberaubende Landschaft mit den Anden im Hintergrund und die historischen Gebäude der Bodega sind einen Besuch wert und laden dazu ein, die Weine direkt vor Ort zu verkosten. Ein Besuch bei der Bodega Colomé ist ein unvergessliches Erlebnis für Weinkenner und Naturliebhaber gleichermaßen.