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Ampeleia

Wer Ampeleia besucht, erkennt sofort: Hier ist mehr als ein Weingut, es ist ein lebendiger Dialog zwischen Natur und Mensch. Zwischen silbern schimmernden Olivenhainen, wilden Kräutern und dem Duft der Macchia wachsen die Reben auf kargen Hängen, die im Sommer von der Meeresbrise gestreichelt werden. Ganz unverwechselbar ist der Ampeleia „Unlitro“: Ein Rotwein, dessen leuchtende Kirschfrucht, animierende Würze und zarte Kräuternoten das Bild der mediterranen Weiten vor Auge führen. Im Glas verströmt er jugendliche Frische, am Gaumen entfaltet sich Saftigkeit und ein Hauch von schwarzer Olive, als würde man durch das Unterholz der Maremma streifen. Bei einer Fassprobe unter den alten Steineichen erzählte der Kellermeister einst lachend, wie die ersten Versuche noch von den Ziegen missachtet wurden, bis sie merkten, was hier wächst. Die Atmosphäre auf dem Hof ist geprägt von stiller Konzentration und einer tiefen Verbundenheit mit den Böden – jede Cuvée ist ein durchdachtes Abbild dieses besonderen Ortes.

Ampeleia

Terroir von Ampeleia

Die Weinberge Ampeleias atmen die raue Schönheit der südlichen Colline Metallifere. Ihre Parzellen schmiegen sich an sonnige Südhänge bei Roccatederighi; steinige Lehmböden mit eisenhaltigem Schotter wechseln sich ab mit sandigen Flecken, durchzogen von uralten Wurzeln und duftenden Ginsterbüschen. Die Höhenunterschiede – von fast 200 bis 600 Meter – sorgen für kühle Nächte selbst im Hochsommer und schenken den Trauben langsame Reife, feste Struktur und präzisen Ausdruck. Salzige Winde vom Tyrrhenischen Meer bringen Frische bis in die Morgenstunden und prägen die mineralische Signatur, die durch alle Ampeleia-Weine zieht. Die Biodiversität rund um jeden Stock und der Verzicht auf künstliche Bewässerung fordern die Pflanzen, ihr tiefstes Potenzial auszuspielen. Der Cabernet Franc, im „Ampeleia“ gekeltert, erzählt in jedem Jahrgang von der Balance aus Wärme und vibrierender Kühle – und seinem unverwechselbaren Hauch Lorbeer, Thymian und Waldbeeren.

Ampeleia

Geschichte hinter Ampeleia

Die Geschichte Ampeleias ist eng verwoben mit Persönlichkeiten, die das Experiment suchten und Wurzeln schlugen: 2002 entdeckte Elisabetta Foradori diese wilde Ecke der Maremma und brachte eine Vision mit – Weine zu erschaffen, die nicht nur schmecken, sondern erzählen. Gemeinsam mit Thomas Widmann und Marco Tait wurde das steinige Land um Roccatederighi kartiert, Parzelle für Parzelle, immer auf den besten Ausdruck von Rebsorte und Lage bedacht. Die ersten Jahre waren von harter Handarbeit, Improvisation und überraschenden Funden geprägt – so etwa der vergessene Oliventrog, der zum kleinen Gärtank umfunktioniert wurde. Schnell zeigten sich Frucht, Eleganz und Salzigkeit als Signatur der Ampeleia-Weine. Schon früh setzte man auf biologisch-dynamische Landwirtschaft – lange, bevor dies ein Trend war – und gab so dem Boden und der heimischen Flora Raum, sich zu entfalten. Jedes Fass, jede Flasche spiegelt den Willen und die Experimentierfreude dieser Pioniere wider.

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Vinifizierung bei Ampeleia

Im Keller von Ampeleia dominiert Stille, von Zeit zu Zeit durchsetzt vom leisen Plätschern gährender Moste. Die Handlese beginnt oft im ersten Dämmerlicht, jede Traube wird sorgsam selektiert. Die Fermentation erfolgt ausschließlich mit Weinbergshefen; die Gärung im offenen Zement, Holz oder Ton lässt die Reben sprechen. Schwefel wird nur behutsam eingesetzt, um die Klarheit der Aromen zu erhalten. Die Weine reifen ohne Hast – manchmal tanzt schon im Frühling eine zarte Veilchennote durch den Keller, die später im Cabernet Franc Fülle annimmt. Besonders beeindruckt „Kepos“: Diese Cuvée aus mediterranen Rebsorten offenbart in der Nase getrocknete Kräuter, reife Waldhimbeeren und eine feine Salzigkeit. Amplelias Stil: klar, straff und authentisch, stets geprägt von der unverfälschten Handschrift der Landschaft – und berührt von der Sorgfalt und Handarbeit jener Menschen, die hier im Rhythmus der Natur arbeiten.

Weitere Informationen

Name Ampeleia
Webseite http://www.ampeleia.it
Inverkehrbringer Ampeleia, Loc. Meleta, I-58028 Roccatederighi
Anbaufläche in Hektar 40 ha
Gründer Elisabetta Foradori
Eigentümer Elisabetta Foradori
Önologe Marco Tait
Gründugsjahr 2002

Ampeleia

Ampeleia ist ein renommierter Winzer aus der malerischen Region Toskana in Italien. Hier wird seit Jahrhunderten Wein angebaut und Ampeleia hat diesbezüglich eine lange Tradition. Die Weinberge sind in der hügeligen Landschaft rund um die kleine Stadt Roccatederighi eingebettet und bieten einen atemberaubenden Blick auf das Meer.

Die Philosophie von Ampeleia ist es, Qualitätsweine aus ökologisch nachhaltigem Anbau zu produzieren. Die Weinberge werden von Hand gepflegt und die Reben werden auf natürliche Weise bearbeitet, um das volle Potenzial der Trauben zu entfalten. Die verschiedene Rebsorten werden separiert ausgebaut, um die Ausdrucksstärke und die Eigenständigkeit zu erhalten.

Die Weine von Ampeleia sind ein Spiegelbild ihrer Umgebung. Sie sind von der Landschaft, dem Klima und den Weinbergen geprägt und entfalten einzigartige Aromen und Geschmacksnoten. Die roten Weine sind beispielsweise geprägt von dunklen Früchten und Kräutern, die weißeb Weine sind spritzig mit dezenter aber anhaltender mineralischen Note.

Das Weingut bietet zudem regelmäßig Weinproben und Führungen durch die Weinberge an, die einen Einblick in die Arbeit des Winzers geben und zum Verkosten der unterschiedlichen Weine einladen. Insgesamt steht der Winzer Ampeleia für Qualität, Handarbeit, Nachhaltigkeit und Tradition. Die Weine sind eine Hommage an die Schönheit der Landschaft und die Leidenschaft des Winzers, die sich in jedem Schluck wiederfindet.